Menü
» Portal
» Forum

» Registrieren
» Mitglieder
» Team

» Literaturliste
» Datenbank
» Treffen
» Seminare
» Galerie
» Landkarte
» Musteranträge
» Lexikon
» Abkürzungen

» Chat (direkter Zugang)

» Regeln
» F.A.Q
» Impressum


Private Nachrichten
Benutzername:

Passwort:

(Passwort vergessen ?)


Designauswahl
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

Sie unterstützen unsere Arbeit wenn Sie hier bestellen:

Unterstützen Sie uns durch Ihren Einkauf bei Amazon

Boardsuche
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

Wer ist Online ?
Zur Zeit im Forum unterwegs:
- 5 Mitglieder
- davon 1 unsichtbar
- 19 Besucher
- 24 Benutzer gesamt

Bosko
caju
Mara-M
Sterntaler

Wer ist wo online?

Wer ist im Chat ?
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

Geburtstage
Wir gratulieren zum Geburtstag:

Christine*Max (39)
Doppelherz (54)
haselnuss (52)
necki73 (44)
sebimp3 (36)

neuste Mitglieder
» ucluelet
registriert am: 12.12.2017

» gutelaune
registriert am: 11.12.2017

» dani1281
registriert am: 11.12.2017

» PkLina
registriert am: 07.12.2017

» Mirela Cristina
registriert am: 07.12.2017


Team
Administratoren:
fausball
miwi
peutetre

Moderatoren:
Lexa
Saltatio
Stuntel

UserFragenAnonym:
UFA

Fachkraft:
Henrike Hopp
Heribert Giebels
Klaus Wolf
MuKiHilfswerk
Scharlotte


Links
zur Linkliste
- Anwälte des Pflegekinderwesens
- Erzieherische Unterstützung
- Fachkräfte des Pflegekinderwesens
- Ferienfreizeiten
- Forschung etc.
- Humor / diverse Links
- Kindergarten, Schule & Co.
- Pflegekinderwesen
- sonstiges
- Sport, Spiel und Freizeit
- Störungen/besondere Krankheiten von Kindern

Ihr Avatar
Sie sind nicht eingeloggt und können so diese Funktion nicht nutzen.

Datenbank
10 Neuste DB-Einträge:
- Checkliste zur Aufnahme von Kindern
- Newsletter 02/2014 zum Camp
- Aktualisierte Broschüre “Kinder- und Jugendhilfere
- Flyer
- Newsletter Dezember 2011
- Newsletter Dezember 2010
- Newsletter September 2010
- Bereitschaftspflegefamilie - Pflegeeltern.de
- Newsletter August 2009
- Newsletter April 2009


Top10 DB-Einträge:
- Offener Brief von Bereitschaftspflegeeltern
- “Nähe zulassen” – Ein Dokumentarfilm
- Fragebogen
- aktuelle Informationen zum Elterngeld
- Auswahl & Rolle des Gutachters im familiengerich..
- Verlinkung - Banner
- Handzettel
- Kick
- Newsletter August 2007
- Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vor


Literarturbox
hier klicken um zur
Literaturliste zu wechseln.


Das Forum sagt Danke
Ihnen fehlen die Rechte dazu um den Inhalt dieser Box zu sehen.

Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Film über MuKi » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (3): [1] 2 3 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Film über MuKi
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-67.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.101
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan


Film über MuKi Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

http://www.spiegel.tv/filme/kindeskinder-teeniemuetter/

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
19.04.2017 19:19 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 19.04.2017 um 19:19 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

RosenEngel RosenEngel ist weiblich
Vorschüler


images/avatars/avatar-2437.png
[meine Galerie]


Dabei seit: 07.10.2010
Beiträge: 310
Bundesland: Berlin


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Dankeschön, das hatte ich gestern Nacht wegen schlimmer Telefonitis verpasst ;-)

LG
RosenEngel

__________________
Engel Ich schicke dir einen Engel, der dich in den Arm nimmt, wenn du dich mal traurig fühlst. Engel
19.04.2017 19:58 RosenEngel ist offline E-Mail an RosenEngel senden Homepage von RosenEngel Beiträge von RosenEngel suchen Nehmen Sie RosenEngel in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 19.04.2017 um 19:58 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User RosenEngel wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Mariposa Mariposa ist weiblich
Trotzkopf


images/avatars/avatar-47.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 24.01.2015
Beiträge: 151


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ja danke. Habs eben gleich angeschaut smile

__________________
Hoffnung ist nicht die Überzeugung das etwas perfekt wird,
sondern die Gewissheit das etwas Sinn macht.
19.04.2017 20:45 Mariposa ist offline Beiträge von Mariposa suchen Nehmen Sie Mariposa in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 19.04.2017 um 20:45 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Mariposa wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Lexa Lexa ist weiblich



images/avatars/avatar-52.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 05.08.2014
Beiträge: 1.334
Bundesland: Niedersachsen


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Danke für den Link.
Eben geschaut und echt erschlagen von so viel Naivität, auch wenn man weiß warum das so ist und warum der Wunsch nach heiler Welt so groß ist.
Ich konnte die LM unserer PT eins zu eins wiederfinden, nur ist unsere PT bereits Kind Nummer 5 verwirrt

__________________
Der Kopf ist rund damit die Gedanken ihre Richtung ändern können.
19.04.2017 22:52 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 19.04.2017 um 22:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Lexa wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Braun Braun ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-94.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 6.752
Bundesland: Sachsen


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.Schlimm finde ich,dass eben erst lange probiert wird,ob es nicht doch gut geht.
Dann sind die Chancen für die Kinder,sich halbwegs normal zu entwickeln oft bereits vertan.
Ein Säugling kann kein Urvertrauen aufbauen,wenn seine Bedürfnisse nicht gedeckt werden und eben dazu sind diese Mütter nicht in der Lage.
Für sie sind Babys Mittel zum Zweck.
Die sollen das Loch in ihrer Seele stopfen und können das natürlich nicht.
Meiner Ansicht nach sollten diese Kinder sofort nach der Geburt in PF,mit wöchentlichem Kontakt zur LM.
Bis die Bindungsphase ,also bis Ende des ersten Lebensjahres , abgeschlossen ist.
Dann sollte mit intensiven Kontakten, längstens 3-4 Monate lang, eine Zuführung zur LM versucht werden.
Von Rückführung kann man in einem solchen Fall ja nicht sprechen.
Ist diese Zuführung nach spätestens 18 Monaten( Kindesalter ) nicht erfolgreich,dann sollte so ein Kind ganz schnell in Dp vermittelt werden.
Und optimal wären Kontakte zur HF erst dann wieder,wenn das Kind es wünscht.

Aber das wird so wohl nie passieren,denn immer wieder gehen Richter und Sozialarbeiter von ihrem eigenen Empfinden aus und ihr Mitleid mit den Eltern ist weit größer,als das mit den Kindern.
Die dann 16 Jahre später eine neue Runde in diesem Spiel starten.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
20.04.2017 08:45 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 08:45 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Braun wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Yayasister
KiGa-Kind


images/avatars/avatar-63.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 22.07.2016
Beiträge: 175


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Mir fehlen die Worte. Eine rosarote Einhorn - Märchenwelt, die sich die jungen Frauen da malen. Jeder Mann ist gleich der Papa...diese Naivität ist echt bemerkenswert....
20.04.2017 09:55 Yayasister ist offline Beiträge von Yayasister suchen Nehmen Sie Yayasister in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 09:55 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Yayasister wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-67.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.101
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan

Themenstarter Thema begonnen von Bibichanoum

Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Was sollen sie machen, wenn sie Zuhause die Grundlagen über menschliche Beziehungen nicht gelernt haben?

Die Mädels tun mir leid, aber ich finde auch, dass das JA sie immer viel zu lange in der MuKi mit den Babys lässt, auch wenn da kein Potential ist, dass sie das mit der Bindung und dem Versorgen hinbekommen.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
20.04.2017 10:04 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 10:04 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Pfeffi Pfeffi ist weiblich
Realschüler


images/avatars/avatar-89.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 06.06.2005
Beiträge: 1.442
Bundesland: Sachsen


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Und es wird immer wieder neu probiert. Ich hatte letztes Jahr ein Kind 1,5 Jahre alt in BRSP, aus einer völlig verwahrlosten Wohnung in Obhut genommen. Einen Monat später ging es mit der LM ins Muki-heim. Knapp 3 Monate später kam es wieder zu mir in BRSP, die Maßnahme Muki-heim war auf Grund mangelnder Mitarbeit der LM und ohne Aussicht auf Erfolg, beendet worden. Das JA ging vor Gericht, mit dem Ziel das Kind dauerhaft in einer PF unterzubringen. Die Richterin entschied, die LM hätte doch noch eine Chance verdient, vielleicht war es nicht das richtige Muki-heim. Das JA erhielt den Auftrag, eine andere Einrichtung zu suchen. Nach 3,5 Monaten BRSP hier wechselte die Kleine mit der LM ins nächste Muki-heim. Das ist jetzt knapp 4 Monate her, bisher habe ich nichts mehr gehört. Die LM hat mir bei einem BK mal erzählt, dass das Muki-heim eigentlich gar nichts für sie ist, da sie sich von anderen Leuten nichts sagen lassen will. Da sie aber ihr Kind nicht verlieren will und nur die Wahl hat zwischen Dp und Muki-heim nimmt sie eben letzteres solang es geht. Zwischendurch wollte sie auch mal, dass ich die Kleine adoptiere, da wäre sie einverstanden gewesen. Als ich ihr erklärte, dass das nicht geht, nahm sie eben wieder das Muki-heim in Kauf.
20.04.2017 11:15 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 11:15 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Pfeffi wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

RosenEngel RosenEngel ist weiblich
Vorschüler


images/avatars/avatar-2437.png
[meine Galerie]


Dabei seit: 07.10.2010
Beiträge: 310
Bundesland: Berlin


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Nachdem ich mir diese Sendung nun auch endlich angeschaut habe, bin ich fast schon entsetzt.
Wenn das "reale Leben" so läuft, wie es in diesem MuKi vermittelt wird, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Da wird täglich? wöchentlich? Zimmerkontrolle gemacht und den Müttern gesagt: "das gefällt mir gar nicht" oder "das muss aber noch weg". Oh mann. Dabei die Mutter vor laufender Kamera bloß gestellt.
Der Müll unterm Bett lag doch schon länger, Staubflusen, Nucki und Sonstiges drunter.
So. Und nun gefällt es der Betreuerin nicht. Hm. Dann sag ich der Mutter doch einfach nur, dass sie das wegräumen muss. Jo. Das ist natürlich sehr fruchtbar.
Und im Interview erzählt die Betreuerin (Sozialpädagogin) dann, dass die Mutter das nicht alleine schafft und Unterstützung braucht. Sie könne deshalb nicht alleine leben.
Ach. Welch ein Wunder. Von nur sagen,... "räum das weg, mir gefällt das gar nicht, das Kind könnte sich daran verletzen".... passiert auch selten was. Das erleben wir doch mit unseren "kleineren" Kindern zu Hause auch. Das ist für mich alles nur ein einziges BlaBla und wenn ich dann diesen "Tiere-Test" sehe, der wissenschaftlich mittlerweile sehr umstritten ist, frage ich mich wirklich, auf welchem Niveau soziale Ausbildungen gebaut sind.
Die Mutter, der augenscheinlich schon länger eingetrichtert wurde, dass sie dies und das nicht kann. Sie muss Verantwortung übernehmen, sich um ihr Kind kümmern, kochen können, den Haushalt picobello halten usw., glaubt schon selbst daran und erzählt das auch so. So, wie die Mutter berichtet, eigentlich alle Mütter dort, wurde denen suggeriert, dass sie das alles nicht können. Aber niemand hilft ihnen.

Es ist wirklich unklar, warum es unser Staat einfach nicht gebacken kriegt, die jungen Eltern mit echter Hilfe zu unterstützen. Warum zeigt man ihnen nicht, wie es geht? Warum sind die Betreuer der Einrichtung nicht in der Lage, die Mütter - meinetwegen - an die Hand zu nehmen, sie sofort zum Aufräumen zu bewegen, anstatt nur zu reden, dass sie das wegräumen müssen. Die Mutter hat die Ansagen der Betreuerin zwar reuemütig hingenommen, aber ändern muss sie ja nichts, weil ja eh alle denken, dass sie das nicht kann und auch niemanden interessiert, ob sie es nun aufgeräumt hat oder nicht. Es wird ja immer nur palabert.

Wenn es im MuKi eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung gibt, wo ist diese dann? Da kochen die unter 18jährigen (Kinder) alleine in der Küche. Einige haben noch nie gekocht und sollen plötzlich kochen können. *AndenKopfklatsch*
Dann kommt die Betreuerin 10 vor 12 in die Küche und macht sich lustig darüber, dass das Essen noch nicht fertig ist und ein Teil des Essens kalt sein wird, wenn alle essen können. Wie gesagt: Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Taschengeld bekommen die Mütter 2x im Monat. Genauso realitätsfern.
Außerhalb dieses MuKi sieht die Welt ganz anders aus. Unklar auch, die Erklärung dazu.

Dann werden die schmutzigen Wäschesäcke der einen Mutter in die Garage gestellt, weil sie vergessen hat, diese zu waschen. Im Anschluss daran ist das Mädel völlig verzweifelt und überträgt diese Verzweiflung auf ihr Kind, was die Betreuerin als Fehler der Mutter deutet. Sie könne sich nicht selbst runterfahren, es sei das Schwierigste, die Mutter wieder zur Ruhe zu bekommen, damit sie sich wieder um ihr Kind kümmern kann. AuchandenKopfklatsch.

Also sorry, so kann das nichts werden.
Wenn die (jungen) Mütter endlich echte Hilfen bekommen würden, so wie es unsere Gesetze vorschreiben, dann würden nicht so viele Mütter verzweifeln oder gar an sich selbst zweifeln und das "Handtuch" werfen.

Sobald eine Mutter (erstmalig) schwanger ist und damit meine ich insbesondere Mütter aus schwierigen Verhältnissen, muss meiner Meinung nach ein ganz bestimmtes "Programm" gefahren werden.
Wenn das Kind ausgetragen werden soll, also ein Abbruch nicht in Frage kommt bzw. nicht indiziert ist, sollte unser Staat in echte Hilfsmaßnahmen investieren und ein Mutter/Eltern-Werden-"Programm" fahren.
Den Müttern muss klar gesagt werden, was auf sie zukommt, ohne Muschebubu. Die Mütter müssten verpflichtet werden, je nachdem wie sie ihre Zukunft sehen, entsprechende Maßnahmen in Vorbereitung auf das Mutter-Sein zu absolvieren. Ich denke da z.B. an Mutter-(Vater-)-Kind-Bindungs-/Kind-Bedürfnis-Kurse, Koch-Kurse, Hauswirtschafts-Kurse, Umgang-mit-Geld-Kurse. Wenn diese "Vorarbeit" geleistet ist, sind die Mütter nicht so überrumpelt, wenn das Kind dann da ist. Und dies muss vor der Geburt geschehen, denn mit Kind wird es schwieriger. Von mir aus kann gerne auch eine Sozialarbeiterin, Hebamme oder (echte) Familienhelferin schon vorher die Schwangere bei Behördengängen begleiten und unterstützen.

Alle wissen, dass die jungen Mütter das nicht alleine schaffen (können), was auch wieder in dieser Reportage deutlich wurde. Warum hilft man den Müttern dann nicht? Warum ist die Konsequenz dann meist - Kind weg - anstatt die Mutter, die ja augenscheinlich noch ein Kind ist, weil unter 18, mit echter Hilfe zu unterstützen? Hier wird eindeutig gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Rechte der Kinder und ihrer Kinder mit Füßen getreten.
Mit 14 oder 16 unterstütze ich meine Kinder auch noch. Natürlich!
Bis sie 18 sind, sind es Kinder!

Wenn Kinder also Kinder kriegen, werden sie ins kalte Wasser geworfen, "kümmer dich, mach endlich, beweg dich, dreh dich um 180 Grad und sei sofort "Mutter" (wie über 18jährige). Im schlimmsten Fall werden sie wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen.
Resultat: Überforderung. Ist natürlich die Kind-Mutter selbst Schuld daran.

Ganz schlimm fand ich das Ende.
Plötzlich hat Alicia, die ihr Kind so geliebt hat und sich so sehr auf und über ihr Kind gefreut hatte,.... nun ihr Kind in eine Pflegefamilie gegeben? Krass.
Dazu gab es keine weitere Erklärung, warum es so war.

Danke Spiegel-TV, dass du uns wiedermal gezeigt hast, wo wirklich die Probleme in unserem Staat liegen.

LG
RosenEngel

__________________
Engel Ich schicke dir einen Engel, der dich in den Arm nimmt, wenn du dich mal traurig fühlst. Engel
20.04.2017 11:40 RosenEngel ist offline E-Mail an RosenEngel senden Homepage von RosenEngel Beiträge von RosenEngel suchen Nehmen Sie RosenEngel in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 11:40 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User RosenEngel wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Gänseblümchen
Privatschüler


images/avatars/avatar-18.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 22.02.2015
Beiträge: 1.537


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hm. Wenn ich das lese, dann weiß ich nicht, ob ich mir das anschauen soll oder lieber nicht. Die LM meiner Kinder ist in einem Muki und es läuft sooooo super. Deswegen gehen die zwei hier auch zurück, weil es mir Baby im Muki soooo gut klappt. Alle sind total begeistert von ihr. Sie bemüht sich..... Das mag alles sein. Aber ein Alltag mit 3 Kindern, davon zwei traumatisiert und eines davon Noch spezieller und ein Baby dazu, dass ist kein Vergleich mit einem Muki plus Neugorenem. Schreck

__________________
Alles wird gut Daumen ...vielleicht! Trommel Ich bin ein optimister Pessimist oder andersherum, ach egal. Ich bin einfach ich! Nemma
20.04.2017 11:59 Gänseblümchen ist offline Beiträge von Gänseblümchen suchen Nehmen Sie Gänseblümchen in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 11:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Gänseblümchen wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Eadigan Eadigan ist männlich
Trotzkopf


images/avatars/avatar-2657.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 31.07.2016
Beiträge: 164
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Alle wissen, dass die jungen Mütter das nicht alleine schaffen (können), was auch wieder in dieser Reportage deutlich wurde. Warum hilft man den Müttern dann nicht? Warum ist die Konsequenz dann meist - Kind weg - anstatt die Mutter, die ja augenscheinlich noch ein Kind ist, weil unter 18, mit echter Hilfe zu unterstützen? Hier wird eindeutig gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Rechte der Kinder und ihrer Kinder mit Füßen getreten. Mit 14 oder 16 unterstütze ich meine Kinder auch noch. Natürlich! Bis sie 18 sind, sind es Kinder!


Da hast du sicherlich nicht unrecht und jetzt kommt das große ABER!

Solche Einrichtungen und Angebote wie du sie gerne Hättest, gab es schon in Deutschland.

Der Bund deutscher Mädel hatte eine Mutterschule und bot Kurse für werdende Mütter an. Es gab auch jede Menge Unterstützung für Mütter, damals unter der Naziherrschaft.
In der FDJ gab es Schulungen für junge Mädchen und Frauen, nach dem Vorbild der 30er und 40er Jahre.
Weitere Stichworte; Mutterkreuz, Krippenzwang, Mütterheime und Kindergärten

All das ging einher mit der Entrechtung der Mütter durch den Staat!

In der DDR gab es sehr viele Pflegeeltern die vom Staat verpflichtet! wurden die Kinder von, im Auge des Staates, untauglichen Eltern aufzunehmen.


Heute sind die Rechte der MÜTTER im GG fest verankert, Mütter dürfen alles und haben fast alle Rechte.
Wer praktisch keine Rechte nach dem GG hat, dass sind die Väter und die Kinder selbst.

Du solltest das vielleicht mal etwas reflektieren und differenzierter betrachten.

__________________
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.
20.04.2017 12:09 Eadigan ist offline Beiträge von Eadigan suchen Nehmen Sie Eadigan in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 12:09 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Eadigan wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Pfeffi Pfeffi ist weiblich
Realschüler


images/avatars/avatar-89.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 06.06.2005
Beiträge: 1.442
Bundesland: Sachsen


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

In der DDR gab es kein PK-WESEN und damit auch keine Pflegeeltern! Das wurde hier erst ab 1990 aufgebaut. Unsere große Adoptivtochter war 1991 eines der ersten PK überhaupt in unserer Stadt. Krippenzwang gab es auch nicht, meine Geschwister und ich sind in der DDR aufgewachsen und haben nie eine Krippe oder Kindergarten besucht, weil unsere Mutter Zuhause war und erst gearbeitet hat, als wir schon zur Schule gingen. Nur mal so zur Info.
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber ich denke es gibt wie überall gute und weniger gute Einrichtungen. Vom Prinzip her ist der Gedanke mit den verschiedenen Kursen schon richtig, aber das wird nicht funktionieren. Es könnte ja wohl niemand gezwungen werden, dahin zugehen, sondern eher nur als Angebot stattfinden. Und die, die es nötig hätten, werden meist nicht hingehen.
20.04.2017 12:44 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 12:44 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Pfeffi wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Gänseblümchen
Privatschüler


images/avatars/avatar-18.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 22.02.2015
Beiträge: 1.537


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich denke nicht, dass Rosenengel mit Unterstützung meinte, dass es Schulungen wie in der NAzizeit gibt.

Man könnte es anders aufziehen, aber das kostet eben.
Nur wenn ich das mit den Folgekosten vergleiche, die "unsere" LM seit knapp 10 Jahren verursacht hat, dann wäre diese Unterstützung um einiges günstiger. Solange das aber nicht bei den Leuten ankommt, die Gesetze auf den Weg bringen und Entscheidungen treffen, solange wird sich daran nichts ändern. Es wird die Generation unserer PK zahlreiche Kinder bekommen und nur ein Bruchteil von diesen Kindern wird bei ihren Eltern wohnen können. Die Große hier ist schon hinter den Jungs her wie der Teufel hinter der Seele. Ich denke schon, dass sie sehr früh sexuelle Erfahrungen machen wird und das es auch früh zu einer Schwangerschaft kommen kann. Es wiederholt sich alles. Und das ist das, was ich am Traurigsten finde. Es wird wieder eine Generation von Kindern ins Leben geschubst, die nicht geplant bzw. gewünscht wurden und die aufgrund mangelnder Fähigkeiten nicht richtig behandelt werden. Und wenn ich die Standards der JÄ lese, dass ist das so wenig, was die LE unserer Kinder tatsächlich hinbekommen müssen. Und nicht mal das bekommen viele alleine hin. Zerknirscht

__________________
Alles wird gut Daumen ...vielleicht! Trommel Ich bin ein optimister Pessimist oder andersherum, ach egal. Ich bin einfach ich! Nemma
20.04.2017 12:52 Gänseblümchen ist offline Beiträge von Gänseblümchen suchen Nehmen Sie Gänseblümchen in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 12:52 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Gänseblümchen wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-67.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.101
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan

Themenstarter Thema begonnen von Bibichanoum

Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Das Problem liegt meines Erachtens woanders, und das kann niemand lösen: die Mädels im Film sind einfach zu jung. Wie soll jemand, der selbst nicht erwachsen ist, ein Kind aufziehen?

Selbst gestandene Frauen, die sich unbedingt ein Kind wünschen, geraten nach der Geburt oft in eine Krise, wie soll das dann ein junges Mädchen ohne jede emotionale Ressource schaffen?

Abgesehen davon: meine Dame hier war 1 Jahr in der MuKi, da war die LM schon Mitte 30 und das Kind war IMMER satt und sauber und die Bude pikobello, aber das reicht nicht, wenn die LM emotional nicht in der Lage ist, eine Bindung zum Kind aufzubauen.

Da kann man noch so viel Kurse machen, wenn es nicht geht, geht es nicht.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
20.04.2017 12:56 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 12:56 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Gänseblümchen
Privatschüler


images/avatars/avatar-18.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 22.02.2015
Beiträge: 1.537


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Bibichanoum
Das Problem liegt meines Erachtens woanders, und das kann niemand lösen: die Mädels im Film sind einfach zu jung. Wie soll jemand, der selbst nicht erwachsen ist, ein Kind aufziehen?



Die LM hier ist um die 30, aber vom Kopf her wie eine 16 Jährige. Genauso oberflächlich und sprunghaft, schnell zu begeistern und es geht nur nach: da hab ich Lust zu und dazu nicht. Dazu die psychische Erkrankung und die geistigen Möglichkeiten. Hauptsache es glitzert und blinkert und sieht schön aus...

Ich habe auch nicht immer Lust, halb 6 aufzustehen, um die Kinder pünktlich in Schule und Kita abzuliefern, aber es muss sein, also mache ich das. Das ist der Unterschied zwischen uns: sie bleibt liegen und ich weiß, dass es wichtig für die Kinder ist und stehe auf.

Sie kennt es nicht anders und kann aufgrund ihrer Erkrankung auch nicht einsehen, dass es so nicht okay für die Kinder ist.

__________________
Alles wird gut Daumen ...vielleicht! Trommel Ich bin ein optimister Pessimist oder andersherum, ach egal. Ich bin einfach ich! Nemma

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gänseblümchen: 20.04.2017 13:06.

20.04.2017 13:06 Gänseblümchen ist offline Beiträge von Gänseblümchen suchen Nehmen Sie Gänseblümchen in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 13:06 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Gänseblümchen wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Eadigan Eadigan ist männlich
Trotzkopf


images/avatars/avatar-2657.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 31.07.2016
Beiträge: 164
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
In der DDR gab es kein PK-WESEN und damit auch keine Pflegeeltern!


Stimmt, man zwang die Eltern, ihre Kinder zur Adoption freizugeben. Ist das besser?

Zitat:
Krippenzwang gab es auch nicht, meine Geschwister und ich sind in der DDR aufgewachsen und haben nie eine Krippe oder Kindergarten besucht, weil unsere Mutter Zuhause war und erst gearbeitet hat, als wir schon zur Schule gingen.


Was allerdings nur wenige Eltern konnten. Für alle anderen galt, Kind bekommen, 6 - 20 Wochen von der Geburt erholen und wieder an die Arbeit.
Wer keine andere Möglichkeit hatte, etwa die Großeltern, hatte kaum eine andere Wahl als das Kind in Krippe oder Kindergarten unterzubringen.

Ich bin auch ein Kind der DDR, meine Mutter war 15 Jahre in einem Kinderheim tätig. Die kann sehr gut darüber berichten wie es wirklich abging.

---------------------------------------

Das Problem, welches heute sichtbar wird, nahm seinen Anfang bereits in den 60er Jahren. Die Kinder waren schon damals für manche Eltern nicht mehr die Priorität in ihrem Leben, sondern das persönliche Wohlbefinden war ihnen wichtiger als die Entwicklung und die Förderung ihrer Nachkommen.
Hedonismus ist heute noch weiter verbreitet, die Generation Yolo wird noch massiver versagen.
Das Problem ist auch nicht das Alter der Mütter, vor 100 Jahren war es normal mit 14 - 16 das erste Kind auszutragen, was auch meist funktioniert hat.

Es ist die vorhergegangene Generation, welche ihren Pflichten nicht nachgekommen ist. Nicht umsonst sind manchmal 2 - 3 Generationen einer Familie bei den Jugendämtern Aktenkundig.


PS:
Ausnahmen bestätigen die Regel. Gegen Psychische Defizite kann man nicht viel machen.

-----------------------------------------------

@Gänseblümchen

Das ist mir bewusst.

Man sollte aber schon reflektieren, was man fordert.
Eines geht eben nur; entweder Kontrolle und Entmündigung der Eltern durch den Staat.
Oder eben selbst entscheiden zu können, innerhalb gewisser Grenzen, mit wenig bis keiner Einmischung und Bevormundung durch den Staat.

Beides zusammen geht eben nicht.


Und dessen muss man sich bewusst sein, wenn man Forderungen stellt oder seine Meinung darüber kundtut, was anders sein muss/sollte.
/editiert

__________________
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eadigan: 20.04.2017 13:40.

20.04.2017 13:38 Eadigan ist offline Beiträge von Eadigan suchen Nehmen Sie Eadigan in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 13:38 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Eadigan wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Pfeffi Pfeffi ist weiblich
Realschüler


images/avatars/avatar-89.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 06.06.2005
Beiträge: 1.442
Bundesland: Sachsen


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Es ging mir ja auch nur rein um die Tatsache, dass es keine PE gab und nicht , ob das gut war oder nicht! Natürlich war es nicht gut, aber wie gesagt, darum ging es nicht.
Und jetzt zurück zum Thema. großes Grinsen
20.04.2017 13:54 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 13:54 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Pfeffi wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

RosenEngel RosenEngel ist weiblich
Vorschüler


images/avatars/avatar-2437.png
[meine Galerie]


Dabei seit: 07.10.2010
Beiträge: 310
Bundesland: Berlin


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich sehe das ein bisschen anders.
Was in der DDR damals abging, hat nichts mit heute zu tun.
Kontrolle heißt nicht gleich Entmündigung der Eltern durch den Staat.
Und selbst entscheiden zu können/zu dürfen heißt auch nicht, dass dies nur ohne oder mit wenig Einmischung oder Bevormundung des Staates geht.
Wann was in welcher Zeit damals war, ist Geschichte.

Viele beklagen, dass es zu viele Pflegekinder gibt, die ja nicht als Pflegekinder geboren werden, sondern zu Pflegekindern gemacht werden.
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Kinder zu Pflegekindern werden. Es gibt Eltern, die es einsehen, dass sie es nicht schaffen oder das Kind gar nicht erst wollen und es gibt aber auch Eltern, denen die Kinder einfach weggenommen werden, nur weil es "vermeintliche Fachkräfte" gibt, die nicht nur die Erziehung eines Kindes, sondern auch die Möglichkeiten von Eltern anders sehen und damit als erziehungsunfähig aburteilen. Damit meine ich Eltern, die sich sonst gut um ihre Kinder kümmern, sie über alles lieben, aber ihre Erziehung nicht in das Schema einiger Fachkräfte passt.
Das Grundgesetz sagt:
Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der
Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
und
Art 6
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Hier ist zwar nur von Müttern die Rede, oben werden jedoch Männer und Frauen gleichgestellt. Und mit Müttern sind die Leute gemeint, die Kinder versorgen. Das können auch Pflegemütter/Pflegeväter/Adoptiveltern usw. sein.

Jede Mutter hat also Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.
Und nun frage ich, wie sieht denn der Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft für jede Mutter aus? Man kümmert sich doch erst um Mütter, wenn das Kind schon da ist oder bald kommt, in Form einer Unterbringung im MuKi-Haus oder wenns (vermeintlich) nicht klappt, sogar in Form einer Unterbringung des Kindes im Heim oder Pflegestelle.

Ob jemand eine präventive Unterstützung annimmt oder nicht, ist eine Sache, die meiner Meinung nach nicht zu lapidar gesehen werden sollte.
Art 6 Satz 2 sagt: .... die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
Womit wir wieder dort wären, was ich eingangs erwähnte, man könnte Eltern auch verpflichten, solche Kurse zu besuchen.

Die Gelder, die für eine MuKi-Haus-Unterbringung aufgebracht werden (kennt jemand Summen?), könnten ebenso in Prävention gesteckt werden.
Warum nicht in Kurse, die abgelegt werden müssen? Kinder müssen auch in die Schule, Erwachsene müssen arbeiten gehen, um Geld verdienen zu können oder sich beim Arbeitsamt zur Verfügung stellen. All das soll nicht unter Entmündigung stehen? Nein, das hat nichts mit Entmündigung zu tun, sondern sind Regeln, die der Staat aufgestellt hat.

Was hier aber zur Zeit praktiziert wird, ist, dass erst gehandelt wird (und da tuen einige schon ganz schön geschockt), wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Vor allem wird nur Fürsorge für ein Kind gelebt und nicht für die Mütter, so wie es im GG steht. Das Geheule ist dann sowohl bei den Eltern als auch bei der staatlichen "Aufsicht" und insbesondere bei den betroffenen Kindern groß.

Aus diesem Grunde wäre ich dafür, präventiv auf diese Sache einzuwirken.
Wie diese Prävention letztendlich aussieht, müssen andere entscheiden.
Fakt ist, dass es niemanden etwas bringt, wenn es so weiter geht, wie die Prognosen für "schwierige Familienverhältnisse" jetzt schon aussehen und keiner unserer Gemeinschaft sich verpflichtet fühlt, zu helfen.

Den zukünftigen Eltern müsste es ja selbst auch ein großes Anliegen sein, sich gut um ihre Kinder kümmern zu können. Es wäre für sie also eine gute Maßnahme, solche Kurse (freiwillig) zu belegen, zumal sie kostenlos sein sollten.

Im Beitrag zum MuKi-Haus fand ich die Koch-Regeln z.B. auch mega crazy.
Wir wollen keinen Stress am Tisch.
Wir nörgeln nicht über das Essen.
Wir brauchen eine bessere Küche, Töpfe usw.


Was bitte sind das für Koch-Regeln?
Wenn ein Betreuer/Sozialpädagoge solche Regeln, vermutlich von den kindlichen Müttern selbst aufgestellt, durchlässt, also sorry, das ist für mich totaler Schwachsinn und sehr unpädagogisch, geschweige denn zielführend.

Es mag in anderen Muki-Häusern ganz sicher anders laufen, aber dieses MuKi-Haus hat mir gezeigt, dass dort Mütter unzureichend für die Zukunft gerüstet werden, dass Regeln nach Lust und Laune aufgestellt werden, dass Nicht-Aufräumen keine zeitnahen Konsequenzen hat, dass fremdes Eigentum nichts Wert ist (fremde Kleidungssäcke einfach in Garage geschleppt).

Alle Schandtaten der jeweiligen Mütter werden nur von den Betreuern gesammelt, in den Hilfegesprächen auf den Tisch gepackt und die Konsequenz ist dann, auflaufen lassen und Kind weg. Toll.

Die jungen Mütter, die ich dort im Film gesehen habe, haben nicht alle ein psychiatrisches Problem.
Viele Mütter wissen es nur einfach nicht besser, weil sie es in ihrer Familie oder wo auch immer sie aufgewachsen sind, nicht gelernt haben.
Man geht zur Schule, zur Uni, zur Ausbildung, um etwas zu lernen. Regeln in Deutschland, vorgeschrieben.
Kinder, die Eltern werden wollen, müssen auch lernen. Bringt die Familie ihnen das Leben nicht bei, muss die Gesellschaft ran.

Also heißt es, diese unwissenden Mütter zu schulen, ihnen das beizubringen, was ihre Familie nicht geschafft hat. Jeder hilft jedem. Wir sind alle verschieden, der eine kann das, der andere nicht.

Es ist traurig, dass die Jugendämter nicht von selbst auf die Idee kommen, präventiv dafür zu sorgen, dass sich junge Mütter gut auf ihre Aufgabe als Eltern vorbereiten können. Schade, schade.

Naja, nur meine Meinung und sorry, für den langen Text.

LG
RosenEngel

__________________
Engel Ich schicke dir einen Engel, der dich in den Arm nimmt, wenn du dich mal traurig fühlst. Engel
20.04.2017 15:29 RosenEngel ist offline E-Mail an RosenEngel senden Homepage von RosenEngel Beiträge von RosenEngel suchen Nehmen Sie RosenEngel in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 15:29 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User RosenEngel wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Yayasister
KiGa-Kind


images/avatars/avatar-63.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 22.07.2016
Beiträge: 175


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

@ rosenengel

Daumen Daumen Daumen
20.04.2017 18:05 Yayasister ist offline Beiträge von Yayasister suchen Nehmen Sie Yayasister in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 18:05 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Yayasister wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Eadigan Eadigan ist männlich
Trotzkopf


images/avatars/avatar-2657.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 31.07.2016
Beiträge: 164
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Ich sehe das ein bisschen anders. Was in der DDR damals abging, hat nichts mit heute zu tun. Kontrolle heißt nicht gleich Entmündigung der Eltern durch den Staat. Und selbst entscheiden zu können/zu dürfen heißt auch nicht, dass dies nur ohne oder mit wenig Einmischung oder Bevormundung des Staates geht. Wann was in welcher Zeit damals war, ist Geschichte.


Kontrolle führt unweigerlich zur Entmündigung, je nach Definition ist es bereits Entmündigung. Wer kontrolliert wird, handelt abweichend seiner gewöhnlichen Handlungen.
Was man, nebenbei bemerkt im Film sehen kann, so man denn will.

Zitat:
Wann was in welcher Zeit damals war, ist Geschichte.


Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich.

Zitat:
Viele beklagen, dass es zu viele Pflegekinder gibt, die ja nicht als Pflegekinder geboren werden, sondern zu Pflegekindern gemacht werden. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb Kinder zu Pflegekindern werden. Es gibt Eltern, die es einsehen, dass sie es nicht schaffen oder das Kind gar nicht erst wollen und es gibt aber auch Eltern, denen die Kinder einfach weggenommen werden, nur weil es "vermeintliche Fachkräfte" gibt, die nicht nur die Erziehung eines Kindes, sondern auch die Möglichkeiten von Eltern anders sehen und damit als erziehungsunfähig aburteilen. Damit meine ich Eltern, die sich sonst gut um ihre Kinder kümmern, sie über alles lieben, aber ihre Erziehung nicht in das Schema einiger Fachkräfte passt.


Ich beklage mich nicht über zu viele Pflegekinder, die hat es schon immer gegeben und es wird sie immer geben, egal wie man es nennt.
Auch Fachkräfte sehen die Welt durch ihren eigenen emotionalen oder ideologischen Filter.
Es gibt auch Eltern, denen werden die Kinder entzogen, weil sie nicht wollen das diese am Sexualkunde oder Religionskundeunterricht teilnehmen.
Oder einfach weil sie der aktuell falschen Ideologie folgen. Wer und wo soll man die Grenzen ziehen? Wenn man das nicht kann, geht nur noch der aktuelle Zustand, der ist nicht gut und nicht schlecht. Aber besser als ganz scheiße.

Zitat:
Art 3 und Art 6

Mann und Frau können nicht gleichberechtigt sein, wenn Frau als Mutter durch Art 6 (4) Sonderrecht erhält. Was glaubst du warum es so viele alleinerziehende Mütter gibt, aber so wenige alleinerziehende Väter?
Eine Facette der Ursache ist; Die Mutter hat einen weit höheren Anspruch auf das Sorgerecht als der Mann.
Frag doch mal ein paar Scheidungsväter, wie die vom Staat unterstützt wurden und wie viele Rechte sie haben, abgesehen vom Recht Unterhalt zahlen zu dürfen.

Zitat:
Hier ist zwar nur von Müttern die Rede, oben werden jedoch Männer und Frauen gleichgestellt. Und mit Müttern sind die Leute gemeint, die Kinder versorgen. Das können auch Pflegemütter/Pflegeväter/Adoptiveltern usw. sein.


Das ist das schöne an deutschen Gesetzen, sie sind sprachlich sehr eindeutig.
Mutter bedeutet auch Mutter, nicht Vater oder Pflegemutter, sondern ganz alleine und einzig nur Mutter, einzig die Adoptivmutter teilt diese (Sonder)Rechte.

Wenn das so wäre wie du es darlegst, hätten die Kinder von Pflegeeltern keine Rückführungen zu fürchten.

Zitat:
Jede Mutter hat also Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft. Und nun frage ich, wie sieht denn der Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft für jede Mutter aus? Man kümmert sich doch erst um Mütter, wenn das Kind schon da ist oder bald kommt, in Form einer Unterbringung im MuKi-Haus oder wenns (vermeintlich) nicht klappt, sogar in Form einer Unterbringung des Kindes im Heim oder Pflegestelle.


Und warum nicht auch jeder Vater?

Wer bringt der werdenden Mutter bei, eine Mutter zu sein? Wie funktioniert das eigentlich im Tierreich? Gibt's da auch Mutterkindheime? Oder Jugendämter die eingreifen? Schulungen?
Oder sind es nicht doch die Mütter mit ihren Instinkten die diese Fähigkeiten vermitteln und weiterreichen?
Sorry für den Sarkasmus...

Zitat:
Ob jemand eine präventive Unterstützung annimmt oder nicht, ist eine Sache, die meiner Meinung nach nicht zu lapidar gesehen werden sollte. Art 6 Satz 2 sagt: .... die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. Womit wir wieder dort wären, was ich eingangs erwähnte, man könnte Eltern auch verpflichten, solche Kurse zu besuchen.


Nein, kann man nicht. Dafür gibt es keine Rechtliche Grundlage.
Pflicht ist nicht klar definiert, man kann demzufolge auch keine Maßnahmen definieren oder gar verpflichten.
Es gibt viele die diese Pflicht, !in meinen Augen!, verletzen. Aber eingreifen kann und darf ich deshalb noch lange nicht.

Du kennst doch die Metapher mit dem Kind das in den Brunnen gefallen ist.
Solange es nur auf dem Brunnenrand tanzt, unter den Augen seiner Eltern, hast du keinerlei Recht einzugreifen, unabhängig davon ob du den Ausgang der Geschichte kennst oder nicht.
Erst wenn es '...platsch...' gemacht hat...

Zitat:
Die Gelder, die für eine MuKi-Haus-Unterbringung aufgebracht werden (kennt jemand Summen?), könnten ebenso in Prävention gesteckt werden. Warum nicht in Kurse, die abgelegt werden müssen? Kinder müssen auch in die Schule, Erwachsene müssen arbeiten gehen, um Geld verdienen zu können oder sich beim Arbeitsamt zur Verfügung stellen. All das soll nicht unter Entmündigung stehen? Nein, das hat nichts mit Entmündigung zu tun, sondern sind Regeln, die der Staat aufgestellt hat.


Il Principe (der Fürst) 1513 von Niccolò Machiavelli


Zitat:
Was hier aber zur Zeit praktiziert wird, ist, dass erst gehandelt wird (und da tuen einige schon ganz schön geschockt), wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Vor allem wird nur Fürsorge für ein Kind gelebt und nicht für die Mütter, so wie es im GG steht. Das Geheule ist dann sowohl bei den Eltern als auch bei der staatlichen "Aufsicht" und insbesondere bei den betroffenen Kindern groß.


Mütter bekommen den Arsch voll Zucker geblasen, man muss schon sehr massiv versagen, damit einer Mutter die Kinder abgenommen werden.
Und wenn sie auch danach nicht umdenken und lernen wollen, kann man es noch immer nicht erzwingen.

(Habe aktuell eine Reitschülerin meiner Schwester hier rumlaufen, selbst verletzendes Verhalten, meiner Ansicht nach depressiv. Mutter nicht willens irgendwas zu tun. Meldung ans JA gemacht, Mutter nicht einsichtig und unwillig irgendwelche Hilfe anzunehmen. Das Mädchen ist 16 und will sich auch nicht helfen lassen. Somit bleibt alles wie es jetzt ist, möglich das sie Morgen schon nicht mehr lebt, weil ihre Mutter dumm ist wie trocken Brot.
tragisch aber nicht zu ändern. Alles was machbar war, ist gemacht worden.
Jetzt versuchen wir das Mädel davon zu überzeugen, dass sie Hilfe braucht...
...mehr können wir nicht tun....)


Sprich mal mit alleinerziehenden Vätern, ich habe in meinem Leben einige kennengelernt. Da steht das JA schon mal in der Tür wenn das Kind 3 Tage mit Mittelohrentzündung heulend im Bett liegt. Die trauen sich gar nicht beim JA um Hilfe zu bitten, weil die Angst zu groß ist, dass das Kind dann direkt mitgenommen wird. (diese Ängste mögen nicht immer rational sein, aber das ändert nichts daran, dass sie da sind)

Ein Mutter dagegen, kann praktisch machen was sie will, sie hat das GG auf ihrer Seite. Vater dagegen, braucht einen verflucht guten Anwalt um zu erstreiten was Mutter einfach so zugesprochen bekommt.

Zitat:
Aus diesem Grunde wäre ich dafür, präventiv auf diese Sache einzuwirken. Wie diese Prävention letztendlich aussieht, müssen andere entscheiden. Fakt ist, dass es niemanden etwas bringt, wenn es so weiter geht, wie die Prognosen für "schwierige Familienverhältnisse" jetzt schon aussehen und keiner unserer Gemeinschaft sich verpflichtet fühlt, zu helfen.


Du bist also der Ansicht das MAN etwas änder muss, aber Andere sollen es machen/entscheiden? Du machst es Dir gerne einfach, oder?

Zitat:
Den zukünftigen Eltern müsste es ja selbst auch ein großes Anliegen sein, sich gut um ihre Kinder kümmern zu können. Es wäre für sie also eine gute Maßnahme, solche Kurse (freiwillig) zu belegen, zumal sie kostenlos sein sollten.


Eltern die ein echtes Interesse daran haben sich gut um ihre Kinder zu kümmern, benötigen keine Hilfe, sondern sie helfen sich selbst.
Allen Anderen kann man es nur etwas anraten, aber nichts erzwingen.

Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, übernimmt die staatliche Gemeinschaft. Es ist nicht der beste Weg, aber auch nicht der schlechteste.
Nur sollte man mehr auf Eigenverantwortlichkeit setzen und die Rechte der Kinder durch das GG zusätzlich schützen, was meines Erachtens nach, nicht ausreichend gegeben ist.
Auf Einzelfälle geh ich nicht ein.


Zitat:
Im Beitrag zum MuKi-Haus fand ich die Koch-Regeln z.B. auch mega crazy. Wir wollen keinen Stress am Tisch. Wir nörgeln nicht über das Essen. Wir brauchen eine bessere Küche, Töpfe usw. Was bitte sind das für Koch-Regeln? Wenn ein Betreuer/Sozialpädagoge solche Regeln, vermutlich von den kindlichen Müttern selbst aufgestellt, durchlässt, also sorry, das ist für mich totaler Schwachsinn und sehr unpädagogisch, geschweige denn zielführend. Es mag in anderen Muki-Häusern ganz sicher anders laufen, aber dieses MuKi-Haus hat mir gezeigt, dass dort Mütter unzureichend für die Zukunft gerüstet werden, dass Regeln nach Lust und Laune aufgestellt werden, dass Nicht-Aufräumen keine zeitnahen Konsequenzen hat, dass fremdes Eigentum nichts Wert ist (fremde Kleidungssäcke einfach in Garage geschleppt). Alle Schandtaten der jeweiligen Mütter werden nur von den Betreuern gesammelt, in den Hilfegesprächen auf den Tisch gepackt und die Konsequenz ist dann, auflaufen lassen und Kind weg. Toll. Die jungen Mütter, die ich dort im Film gesehen habe, haben nicht alle ein psychiatrisches Problem. Viele Mütter wissen es nur einfach nicht besser, weil sie es in ihrer Familie oder wo auch immer sie aufgewachsen sind, nicht gelernt haben. Man geht zur Schule, zur Uni, zur Ausbildung, um etwas zu lernen. Regeln in Deutschland, vorgeschrieben. Kinder, die Eltern werden wollen, müssen auch lernen. Bringt die Familie ihnen das Leben nicht bei, muss die Gesellschaft ran.


Man hat sich sicher nicht die beste Einrichtung ausgesucht, sondern eine Negativbeispiel.
Die verkaufen sich viel besser.
Heile Welt im Muki-Häuschen bei Kaffee und von jungen Mamas selbst gebackenen Plätzchen, lässt sich einfach schlechter verkaufen als das MuKi-Haus des Schreckens.
Da kann man sich so richtig schön drüber aufregen, fremd schämen und zu sich selbst sagen; dass man ja viel besser ist (selbst wenn man es nicht ist).
Funktioniert hervorragend. Augenzwinkern

Zitat:
Also heißt es, diese unwissenden Mütter zu schulen, ihnen das beizubringen, was ihre Familie nicht geschafft hat.


Es gibt sehr viele Selbsthilfebücher aber praktisch keine, die vermitteln wie man Anderen dabei hilf, sich selbst zu helfen. Weil man niemanden dazu zwingen kann sich selbst zu hinterfragen.
Wer spürt das er Hilfe braucht, sucht danach oder bittet um Hilfe.
Steht schon in der Bibel.

Zitat:
Jeder hilft jedem. Wir sind alle verschieden, der eine kann das, der andere nicht.


Das versuche ich seit vielen Jahren, aber wirklich helfen konnte ich nur sehr wenigen, vielleicht einer Handvoll Menschen in meinem Leben.
Der Rest will einfach nicht, ...bis das Kind im Brunnen liegt und schreit.
Hatte man vorher auf die möglichen Konsequenzen ihrer Handlungen hingewiesen, ist man in ihren Augen oft auch der Schuldige und wird verdammt.
Es ist eben einfacher, den Überbringer der schlechten Nachricht zu töten, als das eigene Verhalten in Frage zu stellen oder gar die Schuld bei sich selbst zu suchen.

Viele Eltern, um die geht es hier ja in der Hauptsache, haben außer ihren eigenen Arsch nichts anderes im Kopf. Solange es dem gut geht, ist ihnen alles andere egal, selbst die eigenen Kinder.

Zitat:
Es ist traurig, dass die Jugendämter nicht von selbst auf die Idee kommen, präventiv dafür zu sorgen, dass sich junge Mütter gut auf ihre Aufgabe als Eltern vorbereiten können. Schade, schade.


Vielleicht würden sie, wenn sie es dürften. Das Budget ist sicher nur einer von vielen Gründen dafür.
Es gibt sicher 'ne Kleinpartei in Deinem Bundesland, welche sich für Kinderrechte einsetzt, vor dem nächsten Urnengang einfach mal nach Alternativen suchen.

Und ich meine damit nicht die AFD!!!

In den Zeiten der Großfamilien war das weit weniger ein Problem.
Es ist Aufgabe der Mutter, ihre Tochter auf das Leben als Mutter vorzubereiten.
Genauso wie es Aufgabe des Vaters ist, den Sohn auf seine Aufgaben als Vater vorzubereiten.

Wenn das alle Eltern tun würden, würde kein Amt gebraucht werden, welches diese Aufgaben übernimmt.

Wirklich zu lösen ist dieses Problem nicht, man kann es nur verwalten; um die Schäden so gering wie möglich zu halten oder zu behebe.

__________________
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eadigan: 20.04.2017 18:57.

20.04.2017 18:46 Eadigan ist offline Beiträge von Eadigan suchen Nehmen Sie Eadigan in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 18:46 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Eadigan wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-67.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.101
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan

Themenstarter Thema begonnen von Bibichanoum

Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ehrlich? Sooo schlecht war die MuKi gar nicht, jedenfalls nicht das, was sie gezeigt haben.

Mausi war mit der psychisch schwer neben sich stehenden LM in einer MuKi untergebracht, wo die LM aufgrund ihres Alters gleich eine Verselbständigungswohnung bekam, und sich nur einmal am Tag melden musste, obwohl das Kind in Gefahr war.

Da ist mir diese Kontrolle wie im Film doch im Sinne des Kindes lieber, auch wenn die Mädels dabei nicht wirklich lernen, wie Haushalt, Kind usw. funktionieren.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
20.04.2017 19:49 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 19:49 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Eadigan Eadigan ist männlich
Trotzkopf


images/avatars/avatar-2657.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 31.07.2016
Beiträge: 164
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich würde mir lieber das Rohmaterial anschauen um mir ein realistisches Bild zu machen.
Oder mit den Betreuerinnen dort selbst reden, wäre interessant zu erfahren wie die über diesen Beitrag denken.

Leider kann man sich nur das ansehen und beurteilen, was am Ende gesendet wurde.
Auf jeden Fall wirkt es polarisierend. Möglicherweise war das auch das Ziel.

Nötig sind solche Einrichtungen aber auf jeden Fall.
Leider sehr nötig, muss man dazu sagen.

__________________
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.
20.04.2017 20:45 Eadigan ist offline Beiträge von Eadigan suchen Nehmen Sie Eadigan in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 20.04.2017 um 20:45 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Eadigan wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Lümmelmutti Lümmelmutti ist weiblich
Azubi


images/avatars/avatar-473.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 04.07.2006
Beiträge: 2.284


Film über MUKI Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ja der film war nicht schlecht. Aber es gibt bedeutend schlechtere MUKI Einrichtungen
wie im Film gezeigt.

Bedeutend weniger Angebote im Hause für die ja meist doch sehr jungen Muttis .

Wie aber bitte sollen diese es lernen eine Bindung aufzubauen zu ihren Kinder wenn ihnen keine Hinweise gegeben werden durch Bevormundung wie es dargestellt wird.

Eigentlich wurden doch die gezeigten Mamas nur angeleitet das was ich als Regeln in jeder Familie auch habe.(Ordnung, Wäsche waschen. Füttern des Kleinkindes,Trösten,U:S:Wsmile

Halt einfach nur Verantwortung übernehmen zu können für ihre Kinder und das im MUKI dann auch in den meisten Fällen ohne Partner.Ohne Anschluss nach draußen zur ehemaligen "eigenen "Familie

Da die gezeigten Mamas halt auch meistens aus sozialen gestörten Familien kamen,woher sollen sie es dann wissen wie LIEBE ans Kind weitergeben wenn sie nie welche selber erfahren haben.

Eine Betreuerin eines MUKI sagte mal zu mir vor einigen Jahren (als ich unsere damals grade mal 16 jährige PT mit ihrem ersten Kind)dort besuchte,

""""""Für einen Hund sollte man einen Hundeführerschein ablegen aber um ein Kind erziehen zu können braucht man keine Hundeschule oder Vorbereitungskurs zu besuchen """""


Um nochmal so alte Zeiten aufzunehmen in Berlin und der alten BRD In den 50ziger hießen die jetzigen PF halt noch nicht so sondern es waren "KInderneste"die rund um die Uhr bis zu 6 Kids von einer alleinerziehenden Dame betreut und versorgt worden.
Für die grösseren Kinder halt dann Heime und so jünge Mütter waren es halt Heime für schwer erziehbare Mädchen, und für die Jungen der Jugendwerkhof

Kinder aus geschiedenen Ehen wurden auch bis zur Volljährigkeit vom Jugendamt überwacht.Als Kind von einem allein erziehendem Elternteil wurde man in der Schule damals schräg angesehen und galt als besonders auffällig oder Beobachtungsbedürftig.

Allerdings gab es ab der 8.oder in der 9.Klasse ein Fach nur für die Mädchen KINDERPFLEGE und Kochen 4 Stunden am Samstag.in den heutigen Schulen wird es ja wohl nur noch im Rahmen des WAHL Faches Arbeitslehre angeboten.

Sollten unsere Politiker für Bildung mal drüber nachdenken junge Leute besser über Verhütung aufzuklären und solche Fächer wieder im den Schulalltag einzuführen.

__________________
Das Leben ist wie ein Theater Stueck doch leider ohne Generalprobe
Drum SINGE;LACHE;TANZE oder WEINE ehe der Vorhang fällt
21.04.2017 00:03 Lümmelmutti ist offline E-Mail an Lümmelmutti senden Beiträge von Lümmelmutti suchen Nehmen Sie Lümmelmutti in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 21.04.2017 um 00:03 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Lümmelmutti wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-67.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.03.2011
Beiträge: 7.101
Bundesland: Hamburg
Herkunft: Golestan

Themenstarter Thema begonnen von Bibichanoum

Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zur Verhütung: alle Kinder haben das heute in der Schule, und irgendwo im Film hat die Erzieherin gesagt, dass die Mädels genau aufgeklärt sind, aber die Schwangerschaft mit Absicht ansetzen, damit sie etwas haben, das sie lieben können und das Stabilität gibt.

Klappt natürlich nicht.

Es gibt auch Heime, die mit Marte Meo oder Steep arbeiten (da werden die Mädels mit dem Kind aufgenommen und das dann hinterher gemeinsam mit ihnen ausgewertet. Das klappt besser, als wenn man ihnen nur theoretisch etwas über Bindung etc. erzählt, was aber anscheinend in den meisten Heimen gar nicht gemacht wird.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
21.04.2017 05:57 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 21.04.2017 um 05:57 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Bibichanoum wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

putzig55 putzig55 ist weiblich
Doktor


images/avatars/avatar-100.jpg
[meine Galerie]


Dabei seit: 11.02.2009
Beiträge: 6.491
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Herkunft: am Rhein


Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ein Muki Heim ist eben eine Einrichtung und wie gut oder schlecht es ist,hängt zum einen von dem Konzept ab,nach dem gearbeitet wird und von der Qualität und Motivation der Mitarbeiter.

Und für die Mitarbeiter ist es eben ein Job und letztlich besteht bei den Mitarbeitern weder zu den Müttern noch zu den Babys eine emotionale Bindung.

Und es ist leider in Deutschland so,dass es verboten ist,Menschen zu etwas zu zwingen und dieses Verbot wird immer extremer ausgelegt.

Ich darf auch im betreuten Wohnen niemanden dazu zwingen,seinen Dreck wegzumachen.

Ich darf ihn darauf hinweisen,Päne ausarbeiten und was auch immer,aber erzwingen,befehlen etc darf ich nicht.
Ich darf dann dokumentieren und wenn der Dreck dann überhand nimmt,wird überlegt,welche Wohnform dann in Frage kommt.

Überall das gleiche Prinzip,ob Familien Hilfe,betreutes Wohnen,Wohngruppe oder eben Mukiheim.

Es muss freiwillig sein und wenn nicht,wird so lange dokumentiert,bis was in Bewegung kommt und das dauert.

Und leider ist es nicht so präsent,was damit bei den Kindern für Schäden entstehen,weil die Menschen nur die körperlichen Auswirkungen sehen,die seelischen sind erstmal nicht so offensichtlich.

Und ja,klar sind die Mädchen realitätsfern und naiv.
Sie sind auf der Suche nach Liebe,Geborgenheit und hoffen darauf,dass ihnen ein Kind alles geben kann,was ihnen in ihrem bisherigen Leben gefehlt hat.

Und es werden immer mehr,statt weniger,trotz Aufklärung und Verhütung.
Und das ist ein Spiegel unserer Gesellschaft.

Familie funktioniert nicht mehr,das ist meiner Meinung das Hauptproblem.

Alles,was früher in Familien erlernt wurde,weitergegeben wurde wird abgegeben.

Und Eltern geben sehr früh die Verantwortung für ihre Kinder ab.

Spätestens mit 18 sollen die Kids allein klarkommen.

Oder das andere Extrem der Helikoptermütter.

Ist genau so krankmachend und schädlich.

Und dann soll eine Einrichtung alles aufholen,was versäumt wurde.

Ich frag mich ,wo die Eltern der jungen Mütter sind?

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön
21.04.2017 07:48 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 21.04.2017 um 07:48 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User putzig55 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Seiten (3): [1] 2 3 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Film über MuKi
Das Forum von Pflegeeltern für Pflegeeltern
sitemap

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH Style By D€NiS™