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Zum Ende der Seite springen Enuresis- Das nasse Familiengeheimnis
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Reica Reica ist weiblich
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Enuresis- Das nasse Familiengeheimnis Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Enuresis
Das nasse Familiengeheimnis


Bei Wieses läuft die Waschmaschine. Sie läuft fast täglich, obwohl die Wieses nur zu dritt sind. Meistens rotiert Bettwäsche in der Trommel. Die Wohnung im dritten Stock des Altbaus riecht leicht streng nach Ammoniak.

Waschen und Lüften sind nötig, denn Jens nässt nachts oft ein. Jens ist gute acht Jahre alt und macht einen eher schüchternen Eindruck. Die dunklen Augen hält er gern hinter seiner Stirntolle verborgen. Acht zu sein und ins Bett zu machen, ist fast so schwer, wie nicht einzunässen. Jens redet nicht über sein Problem. Gar nicht auszudenken, was seine Klassenkameraden sagen würden, wenn die das wüssten. Die schleudernde Maschine im Bad reicht ihm als Anklage. Bei Freunden übernachtet er nur, wenn die schon Bescheid wissen.

Wenn Kinder vom fünften Lebensjahr an keine sichere Kontrolle über ihre Blase haben und nachts mindestens zweimal pro Woche einnässen, sprechen Mediziner von Enuresis und unterscheiden zwei Formen. Bei der primären Enuresis waren die Kinder nachts noch nie sicher trocken. Bei der sekundären Enuresis konnten sie den Urin über einen längeren Zeitraum sicher halten, bevor die Blase wieder beginnt, ihre eigenen Wege zu gehen.

Jeder zehnte Siebenjährige nässt ein
Während Eltern es für einen Beleg ihrer Kompetenz halten und Erzieher Druck aufbauen, möglichst früh von Hygienearbeiten entlastet zu sein, spielen viele Kinder nicht mit. Etwa ein Viertel der Vierjährigen, jeder zehnte Siebenjährige und noch fünf Prozent der Zehnjährigen sind nicht trocken. Jungen sind doppelt so oft betroffen wie Mädchen. Ob die Zahlen zuverlässig sind, darf bezweifelt werden, da die Scham die Dunkelziffer nach oben treibt. Die Zahl der Enuretiker wird auf 600 000 bis 800 000 geschätzt. Der erste Weg sollte immer zum Kinderarzt führen. Dr. Hermann Schrüfer ist Facharzt für Kinderheilkunde und weiß aus Erfahrung, dass die Gründe der kindlichen Blasenschwäche sich nicht auf einen einfachen Nenner bringen lassen. Ob überhaupt eine Enuresis vorliegt, kann ein Arzt erst entscheiden, wenn andere organische Ursachen ausgeschlossen sind. Dazu sind Untersuchungen von Niere, Blase und Harnweg erforderlich, die gelegentlich auch zu einer Operation führen können.

Bei Maike ergaben weder Ultraschall- noch Urin- oder Blutbilduntersuchungen einen Befund. Bis vor wenigen Wochen hat die nächtliche Windel die Fünfeinhalbjährige auch nicht sonderlich gestört. Ihre Eltern drängen nicht, denn auch die beiden älteren Geschwister haben ja irgendwann unfallfrei durchgeschlafen. Aber jetzt steht die Kita-Übernachtung auf dem Programm. Während die anderen Kinder sich auf das Abenteuer freuen, findet Maike ihre Nachtwindel jetzt "Baby!" Sie will die Kita-Nacht zu Hause verbringen. Der Leidensdruck für Kinder beginnt häufig erst, wenn sie nicht mehr im Schutzraum der Familie übernachten, sondern bei Freunden, Verwandten oder auf der Kita- oder Klassenreise. Sich erst jetzt des Problems anzunehmen, ist ein Fehler, denn eine klare Enuresis-Diagnose verspricht noch keine schnelle Lösung.

Die Frage, warum manche Kinder erst spät eine zuverlässige Blasenkontrolle besitzen und jeder hundertste Erwachsene sie nie erlangt, hat die Medizin bislang nicht eindeutig beantwortet. Als mögliche Gründe werden Vererbung oder eine verlangsamte Entwicklung der Hirnanhangdrüse genannt. Hier wird das Hormon ADH oder Vasopressin gebildet, das die Harnproduktion hemmt. Es wird in einem Tag-Nacht-Rhythmus ausgeschüttet, sodass nachts weniger Urin in die Blase fließt. Ist dieser Regelkreislauf noch nicht ausgebildet, kommt es zu nassen Laken. Eine Hormonkur kann helfen, doch die Rückfallquote ist hoch. Daneben stehen Lebensmittelallergien, ADHS, Störungen im Schlafrhythmus sowie der Aufwachschwelle und der Flüssigkeitsstoffwechsel im Verdacht, Grund oder Verstärkung der primären Enuresis zu sein.

So schwer die Ursachen im Einzelfall zu bestimmen sind, so unspezifisch sind die Therapien. Da Maike morgens mal trocken, mal nass aufwacht, verzichten ihre Eltern auf Hormone und Ernährungsumstellung und setzen auf Pipi-Training. Jetzt prangt eine Magnetwand mit gelben Sonnen und grauen Wolken an der Toilette. Bei drei Sonnen gibt es eine Belohnung, bei Regen frische Bettwäsche.

Um die Erfolgschancen solcher Übungen zu steigern, empfiehlt Dr. Schrüfer, konsequent darauf zu achten, dass Kinder nach dem Abendessen nichts mehr trinken und die Blase regelmäßig entleeren. Siebenmal am Tag sollte das Minimum sein, und abends vor dem Schlafengehen ist Pipimachen Kinderpflicht. Von nächtlichen Weckmanövern rät der Kinderarzt ab. Auch wenn viele Eltern das Bettnässen darauf zurückführen, dass ihre Kinder nur schwer aufzuwecken sind und der Harndrang dafür allein nicht ausreiche, zeigen klinische Studien, dass es sowohl in Leicht- als auch in Tiefschlafphasen zum unkontrollierten Urinfluss kommt.

"Klingelhosen" helfen oft nicht
Auch "Klingelhosen" sind kein Patentrezept. Die Unterwäsche mit Feuchtigkeitssensor..................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.morgenpost.de/familie/article...ngeheimnis.html

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
01.06.2010 11:39 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 01.06.2010 um 11:39 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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