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Reica Reica ist weiblich
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Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.946
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Kinder am Rand Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kinder am Rand

Immer das beste gewollt


Schmal, blass, im grauen Trainingsanzug sitzt er da. Nein, er mag nicht viel darüber reden wie es ihm geht. "Nicht gut." Er will auch nicht erzählen wie es war, damals, als die Polizeibeamten vor der Tür standen, ihn an Händen und Füßen über die Straße trugen und mitgenommen haben. Nur, dass er manchmal verzweifelt ist. Und wütend. Zwei Jahre ist das jetzt her, seit er vom Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises in Obhut genommen wurde, weg von seiner Mutter, den drei Geschwistern, dem Pflegevater.

Gut geht es ihm seither nicht mehr, sagt der Zwölfjährige. Wir nennen ihn Marcel, weil sein wirklicher Name in dieser Geschichte keine Rolle spielt. Von dem Gespräch an diesem Abend weiß niemand, aber es hat sich ohnehin seit Wochen niemand darum geschert, wo er sich tagsüber oder abends rumtreibt in Frankfurt, Maintal oder sonstwo, sagt er.

Im Dezember wurde der Junge vom Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises ins Sleep-In nach Frankfurt gebracht, der Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder die vom Jugendamt kurzfristig untergebracht werden bis ein Heim- oder Pflegeplatz für sie gefunden ist.

Im Sleep In sind alle älter als er, "16 aufwärts". Sie gehen morgens, kommen abends oder in der Nacht zum Schlafen. Auch er macht das so, erzählt Marcel. Manchmal fährt er mit der Bahn nach Maintal, um alte Freunde zu treffen, manchmal hängt er nur rum oder geht mit anderen zum Kiosk an der Galluswarte Zigaretten kaufen. In eine Schule geht er seit Monaten nicht mehr. "Mich schickt niemand." Heute Nachmittag hat er erfahren, dass er morgen für drei Tage auf Probe in eine neue Pflegefamilie kommen soll. Tags zuvor hatte die Frankfurter Rundschau beim Jugendamt nachgefragt, weshalb seit Wochen niemand nach dem Jungen schaut. Einen Zusammenhang zwischen dem Anruf und der schnellen Abhilfe schließt John Mewes, Sprecher des Main-Kinzig-Kreises, aus: "Wir sind seit Wochen dabei, eine gute Lösung für den Jungen zu finden."

Die fünfte Station

Daran glaubt Marcels Großmutter inzwischen nicht mehr. Es wird die fünfte Station für ihren Enkel sein, "bisher ist alles nur immer schlimmer geworden". Erst die Pflegefamilie in Birstein, dann ein Heim bei Marburg, schließlich Notaufnahme in Bensheim, dann Frankfurt. Überall ist Marcel rausgeflogen. Überall gab es Ärger, hat er Sachen demoliert, ist immer wieder weggelaufen, wurde per Ringfahndung gesucht, hat sich durchgeschlagen zur Mutter, zur 17-jährigen Schwester, weil er keinen Kontakt zu seiner Familie bekam, wie er sagt.

Seine jüngeren Brüder, die gleichfalls in einem Heim leben, hat er fast ein Jahr nicht mehr gesehen. "Der Junge leidet darunter furchtbar", sagt seine Großmutter. Sie hat kurz vor Weihnachten erfahren, dass Marcel im Sleep-In gelandet ist, weil die Polizei nachts um halb zwei bei ihr anrief, fragte, ob sie den Jungen bringen könnten. In zerrissenem T-Shirt, mit zwei kleinen Umzugskartons, einer Tüte Müll und viel zu kleinen, kaputten Kleidern sei er angekommen. "Er war verwahrlost, dreckig, hatte keine Zahnbürste."

"Niemand weiß, was er macht"

Die Inobhutnahme vor zwei Jahren hat sie nachvollziehen können, sagt sie. "Aber das geschieht doch, dass es einem Kind besser geht. So schlecht wie jetzt ist es meinem Enkel aber noch nie gegangen." Marcel rauche jetzt, möglicherweise sogar Hasch, er gehe seit Monaten nicht mehr zur Schule, "und niemand weiß, was er den ganzen Tag macht". Das alles habe es bei ihrer Tochter nicht gegeben. Selbst in schlimmsten Zeiten nicht, als sie und deren Lebensgefährte wegen Alkoholproblemen ständig Ärger hatten, sie überfordert waren, es handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen den Partnern gab. "Trotzdem hat sie für ihre Kinder immer das beste gewollt und alles gegeben, was sie konnte."

Einmal, als Marcel noch im Heim war, sei sie mit ihm zu den kleinen Brüdern gefahren. Marcel habe den Jüngsten eine Viertelstunde lang nur fest an sich gedrückt und geweint. "Ich hab mich weggedreht, die Betreuerin hat sich weggedreht und dann haben wir alle geheult."

Immer wieder habe sie beim Jugendamt nachgehakt, um Marcel den Kontakt zu seiner Mutter und seinen Brüdern zu ermöglichen. Vergeblich. Und obwohl ihre Tochter inzwischen eine ambulante Therapie mache, gebe man ihr keine Chance, würden Gespräche und das Besuchsrecht verwehrt. "Ich habe den Verdacht, dass es nicht mehr um das Wohl der Kinder geht, sondern alles nur noch ein Machtspiel zwischen Jugendamt und meiner Tochter ist."

Das weist Kreis-Sprecher John Mewes zurück. Nach einer Inobhutnahme sei es das Bestreben, mit den Eltern zu arbeiten, um den Kontakt oder gar eine Rückführung der Kinder zu ermöglichen. Auch Marcels Mutter habe mehrere Chancen dazu gehabt, bisher aber nicht gezeigt, dass sie zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit sei. Im Gegenteil. Sie habe die Lösungen für Marcel immer gestört, ihn einmal sogar entführt. Familienhilfe sei gescheitert, sie habe Therapien abgebrochen. "Bisher haben wir keinen Hinweis, dass sich daran etwas geändert hat und der Umgang zuträglich für das Kind wäre." Der "Prozess", schickt Mewes hinterher, "ist aber offen.".........................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_he...te-gewollt.html

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
29.01.2010 06:57 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 28.211
Bundesland: Nordrhein-Westfalen


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dieser bericht hat mich jetzt sehr nachdenklich gemacht...... Zerknirscht

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

29.01.2010 23:29 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Naemi27
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RE: Kinder am Rand Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Schrecklich... der arme Junge! böse
29.01.2010 23:36
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Ulti
unregistriert
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Zitat:
Original von peutetre
dieser bericht hat mich jetzt sehr nachdenklich gemacht...... Zerknirscht


Dieser Bericht macht mich nicht nachdenklich, sondern furchtbar wütend.
Da trennt ein JA ein von seiner Familie, um nachher zuzusehen, wie es in der Gosse landet.
Ach nein, die plötzliche Möglichkeit des Probewohnens hat ja gaaaarnichts mit der Zeitung zu tun geschockt
Was sollen drei Tage Probewohnen denn bringen. Wenn der Junge in diesen Tagen nicht die Gelegenheit hat, seine Mutter zu sehen -damit könnte man ihn locken, dass er länger bleibt- ist der bald wieder verschwunden.
Er hat schon zu lange Freiheit geschnuppert.

Der Ursprung der Misere begann mit Handlungen des JA's zum "Wohl" des Kindes. Das muss man sich mal vor Augen halten. regauf
30.01.2010 00:58
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Kalle
unregistriert
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Ich stutze über den PV. Wo haben sie den Jungen, denn nun raus getragen?? verwirrt
30.01.2010 01:12
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Brigitte
unregistriert
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KAUM ZU GLAUBEN!!!! regauf

Beim lesen dieses Berichtes ist mir der Satz eines Familienrichters a.D; eigefallen, der mich, als ich ihn hörte ziemlich betroffen machte.

ICH HABE KINDER SCHON IN IHREN HF GELASSEN, DA ICH DER MEINUNG WAR, LIEBER MAL EINE HINTEN DRAUF ALS DIE INOBHUTNAHME FÜR EINEN HEIMAUFENTHALT.


In diesem Zusammenhang kann ich das gut nachvollziehen.
30.01.2010 06:57
Dieser am 30.01.2010 um 06:57 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Brigitte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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