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Die letzte Chance vor dem Absturz Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Die letzte Chance vor dem Absturz

Kreis Cuxhaven (tfs). „Mittelmäßig“ sei ihre Kindheit gewesen, urteilt die 14-Jährige über ihr bisheriges Leben: Mit neun hatte sie die erste Alkoholvergiftung, mit zehn nahm sie Drogen. Sie verprügelte Kinder, verletzte Lehrer und Polizisten, flog aus allen Einrichtungen des Jugendamts. Jetzt wohnt sie in einem Dorf im Landkreis, wo ein ganzes Team von Pädagogen sich um sie kümmert.


"Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung“ lautet die Maßnahme offiziell. Konkret bedeutet dies: Jessica* lebt in einer eigens für sie angemieteten Wohnung, wo sechs Fachkräfte in Voll- und Teilzeit sie sieben Tage die Woche rund um die Uhr betreuen. Sozialpädagoginnen, Lehrerin und Erzieherinnen sorgen dafür, dass sie in die Schule geht, zeigen ihr, wie man seinen Alltag strukturiert, setzen ihr klare Grenzen und tun vor allem eins: Sie geben ihr Halt.

„Das ist eine Ausdauerarbeit mit vielen Höhen und Tiefen. Aber über längere Zeit haben wir Erfolg“, sagt Ulrich Teufel, Leiter des Awo-Jugendhilfeverbunds in Neuhaus, der als einzige Einrichtung im Landkreis Cuxhaven die Einzelbetreuung von massiv verhaltensauffälligen Jugendlichen anbietet.

Insgesamt 14 Jugendliche erhalten zurzeit diese intensive Unterstützung. Der jüngste ist zehn, der älteste 17 Jahre alt. „Zu Beginn der Maßnahme sollten die Jugendlichen nicht älter als 14 sein“, meint Teufel. Danach sei es oft schwierig, grundlegende Verhaltensänderungen zu erreichen.

Täglich in die Förderschule

10 der 14 Jugendlichen werden in so genannten Zweier-Maßnahmen versorgt. Sie teilen sich eine Wohnung sowie ein Team aus Pädagogen, erhalten aber rund sechs Stunden täglich eine Einzelbetreuung. Die meisten besuchen die Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, die ebenfalls von der Awo in Neuhaus betrieben wird.

Jessica gehört zu den vier Jugendlichen, denen jederzeit ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht. „Sie braucht im Moment diese hohe Aufmerksamkeit. Sie muss erfahren: Wir stehen zu dir, ganz egal, wie schwierig das noch wird. Wir sind dein Anker“, sagt Teufel. Das sei die entscheidende Qualität dieser Therapie, denn Verlässlichkeit oder gar Geborgenheit hätten die Kinder nie erlebt. „Sie alle haben früh schlimme Traumata erfahren. Sie wurden vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt“, weiß der Einrichtungsleiter

Zu essen bekam sie nur Butterbrot und Wasser, erinnert sich Jessica, die aus der Nähe Hannovers stammt. „Wurst oder Käse, das gab’s für meine Mutter und meinen Bruder. Nicht für mich.“ Aß sie von den Lebensmitteln der beiden, „gab’s was in die Fresse“. Schläge waren ihre regelmäßige „Mahlzeit“. Als sie zehn war, erklärte sie selbst dem Jugendamt, das öfter vorbeischaute: „Ich muss hier raus.“

Danach begann eine Odyssee durch Heime, Pflegefamilien und Wohngruppen. Nirgends fühlte sie sich angenommen, überall sorgte sie für reichlich Ärger. Bis sie vor einem halben Jahr in die Einzelbetreuung kam. „Es geht langsam aufwärts“, sagt ihre Sozialpädagogin, „wir merken: Sie will ein Zuhause“

Das hat sie nun in dem Dorf im Altkreis Wesermünde gefunden. „Wir suchen bewusst Wohnungen in einer reizarmen Umgebung. Dort soll gerade nicht der Bär brummen“, erläutert Teufel. Die Jugendlichen, viele gewaltbereit, sollen nicht ganz so einfach an Drogen kommen, oder mit „alten Freunden“ auf Tour gehen können.

220 bis 270 Euro am Tag kostet die Einzelbetreuung, die Zweiermaßnahme 190 bis 210 Euro täglich. Mindestens ein Jahr Intensivbetreuung ist notwendig, zwei sind üblich.

Probleme mit der Finanzierung hat die Awo aber nicht. Im Gegenteil. Jugendämter aus fünf Landkreisen bemühen sich um die Plätze. „Wir sind für die Ämter der letzte Strohhalm. Die haben schon alles versucht und sind froh, wenn ihnen jemand ein Gesamtpaket bietet“, sagt Teufel, der zurzeit Anfragen ablehnen muss. „Der Bedarf ist da, aber wir finden nicht genügend ausgebildetes Betreuungspersonal,“

Dabei gibt es für die Pädagogen durchaus Erfolgserlebnisse. Jessica überlegt nun, doch länger zur Schule zu gehen und einen richtigen Abschluss zu machen. Eines weiß sie über ihre Zukunft aber bereits jetzt: „Meine Kinder werde ich nie hungern lassen.“

*Name von der Redaktion geändert.



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Regio..._pageid,17.html

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
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