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Zum Ende der Seite springen Erste Kita für Kinder von Drogensüchtigen
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Irina Irina ist weiblich
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Dabei seit: 18.04.2005
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Erste Kita für Kinder von Drogensüchtigen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Erste Kita für Kinder von Drogensüchtigen

Bundesweit einmaliges Projekt neben dem Fixerraum Abrigado in Harburg


Dürfen Drogensüchtige Kinder großziehen? Eine Frage, die nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten ist. Nach Schätzungen leben in Hamburg rund 6000 Kinder von Drogenabhängigen, die Mehrzahl allerdings nicht bei ihren Eltern, sondern bei Verwandten oder in Pflegefamilien. In der Jugendhilfe ist es Konsens, dass Drogensucht allein noch kein Grund dafür ist, Eltern ihre Kinder zu entziehen. Andererseits führt die Sucht der Eltern zu einer Vielzahl von Problemen. Hier will ein bundesweites Pilotprojekt in Harburg Abhilfe schaffen, das Drogenhilfe und Jugendhilfe miteinander verzahnt.

Neben der Einrichtung Abrigado an der Schwarzenbergstraße wird in den nächsten Wochen mit Unterstützung der Sozialbehörde eine integrative Kindertagesstätte, in der auch Kinder von Abhängigen betreut werden, entstehen. Im Abrigado werden Süchtige beraten und medizinisch versorgt, in einem Fixerraum können sie unter hygienischen Bedingungen Drogen konsumieren. Die Kita soll für eine Betreuung in der Zeit sorgen, in der Vater oder Mutter die Einrichtung besuchen. Vor allem aber soll sie den unter schwierigen Bedingungen aufwachsenden Kindern neue Impulse bieten und frühzeitig Gefährdungen des Kindeswohls abwenden.

Nach Erhebungen der Drogenhilfe hatte 2006 von 5802 Heroin- und Kokainabhängigen, die in Einrichtungen Hilfe suchten, etwa ein Drittel minderjährige Kinder. "Nach allgemeinen Erfahrungen in der Drogenhilfe ist es bei Drogenabhängigen mit Kindern so, dass ein Drittel mit den Kindern gut klarkommt, ein Drittel dazu Hilfe benötigt und dass ein Drittel es gar nicht schafft", sagt Rainer Schmidt vom Vorstand des Vereins freiraum, Träger des Abrigado. Und freiraum-Geschäftsführer Norbert Dworsky ergänzt: "Hier trägt unser Projekt dazu bei, die Kinder Drogensüchtiger und ihre Familien zu stabilisieren."

Ausgangspunkt des Kita-Projektes war eine Zwickmühle, in der sich freiraum seit Jahren befindet. Von den rund 450 Klienten des Abrigado haben etwa 25 Kinder. Weil sie oft niemanden haben, der die Kinder angemessen betreut, nehmen sie diese in die Einrichtung mit. Das bringt freiraum in eine unangenehme Lage. "Unsere Einrichtung ist natürlich kein geeigneter Aufenthaltsort für Kinder", sagt Dworsky. "Und auch juristisch bewegen wir uns da auf unsicherem Terrain."

Bisher hat der Verein dennoch den Aufenthalt der Kinder, begrenzt auf höchstens zwei Stunden, als kleineres Übel geduldet. Auf diese Weise behält die Einrichtung zumindest ein Mindestmaß an Kontrolle und Einfluss. Dworsky: "Wir bekommen schnell mit, wenn sich eine Vernachlässigung der Kinder abzeichnet, sehen, wie sie gepflegt und gekleidet sind, ob Zeichen von Mangelernährung vorliegen."

Um mit der Problematik besser umgehen zu können, absolvierte das Team des Abrigado im vergangenen Jahr sechs Fortbildungen. Dabei reifte schließlich der Plan, eine Kita zu gründen, die speziell auch auf Kinder von Drogensüchtigen zugeschnitten ist. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, der unter anderem neben freiraum die benachbarte Kita Bissingstraße und das Amt für soziale Dienste des Bezirks angehören. Nach Monaten der Verhandlungen und Vorbereitungen sind die wichtigsten Probleme jetzt gelöst.

Die Kita wird einen Pavillon der Förderschule direkt neben dem Abrigado beziehen. Dort stehen der Einrichtung auch ein gut ausgestatteter Spielplatz und die Schulküche zur Verfügung. Für den Umbau des Pavillons hat die Vereinigung städtischer Kindertagesstätten 30 000 Euro bewilligt. Auch die Finanzierung der Unterbringung ist geklärt. Für die Klienten des Abrigado können schnell und unbürokratisch Kita-Gutscheine beantragt werden, weil es sich um Kinder mit einem "dringlichen sozial bedingten oder pädagogischen Bedarf" handelt, die laut Hamburger Kinderbetreuungsgesetz Anspruch auf eine Tagesbetreuung haben.

Die Kita wird 25 Plätze haben, die Öffnungszeiten sollen an die des Abrigado angepasst sein. Trägerschaft und Betrieb übernimmt die Kita Bissingstraße, mit der freiraum seit Jahren konstruktiv zusammenarbeitet. Die Kita soll mit einem integrativen Konzept arbeiten, also auch Kinder aufnehmen, deren Eltern nicht drogensüchtig sind.

Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article328...suechtigen.html


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Irina


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28.02.2009 16:04 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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susann susann ist weiblich
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Dürfen Drogensüchtige Kinder großziehen? Eine Frage, die nicht einfach mit Ja oder Nein zu beantworten ist.

Na ich hätte darauf eine klare Antwort.........

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Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
28.02.2009 19:02 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Claudia-Kirsten Claudia-Kirsten ist weiblich
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RE: Erste Kita für Kinder von Drogensüchtigen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Irina
Die Kita soll mit einem integrativen Konzept arbeiten, also auch Kinder aufnehmen, deren Eltern nicht drogensüchtig sind.




jetzt aber mal ganz ehrlich.

Wäre ich die Einzige Mutter die Ihr Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in diese Kita geben würde?

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Claudia-Kirsten


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28.02.2009 19:23 Claudia-Kirsten ist offline E-Mail an Claudia-Kirsten senden Beiträge von Claudia-Kirsten suchen Nehmen Sie Claudia-Kirsten in Ihre Freundesliste auf
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kleene_paula
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neee, CK. Ich würde meine Kinder dort auch nicht so gerne hinschicken.
28.02.2009 19:24
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susann susann ist weiblich
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Bin ja für manchen pädagogischen Quatsch zu haben, dieses Konzept darf getestet werden an wem auch immer, ich wollte es nicht. Zumal ich es auch für die Kinder der Drogensüchtigen schon für bedenklich halte. Mal ehrlich, wie soll das Kind denn damit umgehen? Nach dem Motto " meine Mutter geht mal ne Runde drücken/fixen.... und ich kann hier spielen solange?" Wie schräg ist das?

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28.02.2009 19:28 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Man mag das für schräg halten, für die betroffenen Kinder ist es eine Chance denke ich.

Sätze wie

Zitat:
Die Kita soll für eine Betreuung in der Zeit sorgen, in der Vater oder Mutter die Einrichtung besuchen. Vor allem aber soll sie den unter schwierigen Bedingungen aufwachsenden Kindern neue Impulse bieten und frühzeitig Gefährdungen des Kindeswohls abwenden.


Zitat:
Auf diese Weise behält die Einrichtung zumindest ein Mindestmaß an Kontrolle und Einfluss. Dworsky: "Wir bekommen schnell mit, wenn sich eine Vernachlässigung der Kinder abzeichnet, sehen, wie sie gepflegt und gekleidet sind, ob Zeichen von Mangelernährung vorliegen."



machen Hoffnung, dass genauer hingeschaut, besser kontrolliert wird ob es den Kindern auch gut geht und weniger Kinder neben Eltern aufwachen, die sich grade einen Schuß gesetzt haben. Alles in allem halte ich das Konzept für diese Kinder für gut.


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Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
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28.02.2009 19:59 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Claudia-Kirsten Claudia-Kirsten ist weiblich
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Es hört sich sicher auf den ersten Blick gut an. Und es wäre wünschenswert, wenn dann auch genauer hingeschaut wird.
Nur man läuft auch Gefahr, dass diese Kinder dort sofort von der Umgebung den Stempel Ihrer Eltern aufgedrückt bekommen. Nämlich als die Junkie Kinder.
Es wird eine Einrichtung sein, wo "nur???" Kinder von Drogensüchtigen sind.
Wo ist da die Integration?

Wäre es nicht sinnvoller, die Eltern die in diesen Treffpunkt kommen
Kita Gutscheine zu geben für andere Kitas. Wo die Kinder verpflichtend jeden Tag hinmüssen und nicht nur diese 2 - 3 Stunden während die Eltern Ihrer Sucht nachgehen?

In Berlin gab ( oder gibt das weiß ich nicht so genau ) es mal eine Kita, für Kinder mit dem HIV Virus. Weil keine Kita diese Kinder aufnehmen wollte. War auch mal als "Integrative " Kita gedacht. Nur wollte keiner sein " gesundes " Kind dahingeben. Und ja diese Kita hatte bald einen Stempel verpasst bekommen, dass Sie mehrmals Ihre Räumlichkeiten gekündigt bekommen hat.

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Liebe Grüße
Claudia-Kirsten


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28.02.2009 20:09 Claudia-Kirsten ist offline E-Mail an Claudia-Kirsten senden Beiträge von Claudia-Kirsten suchen Nehmen Sie Claudia-Kirsten in Ihre Freundesliste auf
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Kalle
unregistriert
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Zitat:
Original von peutetre



machen Hoffnung, dass genauer hingeschaut, besser kontrolliert wird ob es den Kindern auch gut geht und weniger Kinder neben Eltern aufwachen, die sich grade einen Schuß gesetzt haben. Alles in allem halte ich das Konzept für diese Kinder für gut.



Ich halte es auch für super schräg, denn es gibt auch installierte Einzelfallhelfer/Betreuer und das nicht erst seit gestern!!!
Sie sollten auch schauen und es ist bei vielen in die Hose gegangen.
Die Kinder haben eine ganz andere Chance verdient und kein Versuchsprojekt.
Ich bin der Meinung, entweder Kinder großziehen oder Drogen und zu Fixerstuben habe ich auch nicht gerade eine gute Meinung.

LG
Kalle
28.02.2009 20:11
Dieser am 28.02.2009 um 20:11 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Dorteja Dorteja ist weiblich
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Peutetre, das finde ich auch, es ist gut, dass man einen Blick hat auf die Kinder und wird somit vielleicht schlimmes abwenden können- Und wenn es auch nur eine sehr begrenzte Zahl ist, jedes Kind, dem geholfen werden kann, ist es wert. Aber ich würde mein Kind auch nicht hingeben wollen, so wie ich meine LK auch nicht in eine Schule geschickt habe, von der bekannt ist, dass dort Alkohol und Drogen an der Tagesordnung sind.
28.02.2009 20:13 Dorteja ist offline E-Mail an Dorteja senden Beiträge von Dorteja suchen Nehmen Sie Dorteja in Ihre Freundesliste auf
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Zitat:
Original von Claudia-Kirsten

Wäre es nicht sinnvoller, die Eltern die in diesen Treffpunkt kommen
Kita Gutscheine zu geben für andere Kitas. Wo die Kinder verpflichtend jeden Tag hinmüssen und nicht nur diese 2 - 3 Stunden während die Eltern Ihrer Sucht nachgehen?


Ich habe den Artikel so verstanden, dass es sich hier um eine reguläre Kita mit entsprechenden Betreuungszeiten handelt. Diese 1-2 Stunden des Aufenthaltes, in denen die Eltern dort verweilen, sollen der Vergangenheit angehören, statt dessen sollen die Kinder dort wie in einer anderen Kita auch betreut werden.


Zitat:
Bisher hat der Verein dennoch den Aufenthalt der Kinder, begrenzt auf höchstens zwei Stunden, als kleineres Übel geduldet.


Zitat:
Die Kita wird 25 Plätze haben, die Öffnungszeiten sollen an die des Abrigado angepasst sein.


Und - machen wir uns doch nichts vor - viele Drogensüchtige schaffen den Weg nicht mal zu den Fixerstuben, konsumieren zu Hause oder bei Freunden, auf der Straße...... und bei ihnen leben oftmals Kinder, die das alles mitbekommen. Ich glaube nicht, auch wenn ich es eventuell besser fände, dass die Drogensüchtigen sich darauf einlassen, ihre Kinder verpflichtend in einen anderen KiGa zu bringen während sie in den Räumen von Abrigado konsumieren. Aber andere Kindergärten wären eventuell gar nicht auf die besondere Problematik dieser Kinder eingestellt (hier vermute ich mal nur), denn sicher nicht umsonst hat das Team von Abrigado im letzten Jahr 6 Fortbildungen absolviert.

Ich sehe es einfach so: Dieses Konzept ist AUCH eine Chance, den Kindern zu helfen. Es wird - wie immer - nicht alle Kinder erfassen, wird mit 25 Kiga-Plätzen vielleicht zu klein sein, wird auch wahrscheinlich von zu wenigen Eltern angenommen. Aber, und das sehe ich wie dorteja - jedes Kind, dem geholfen werden kann, ist es wert.
Problematisch ist allerdings, und das denke ich auch, der Integrationsgedanke. Wobei ich lese, dass es dort schon eine Förderschule gibt, die Räume der Kita also nicht in den Räumen des Abrigado, sondern daneben liegen. Aber sicher werden die wenigstens Eltern, die nicht betroffen sind, ihr Kind dort hingeben wollen.

Und: Es macht mich immer wieder betroffen, wie schnell Kinder einen Stempel aufgedrückt bekommen. Ich meine jetzt nicht hier, sondern im allgemeinen, so wie auch von CK beschrieben.

Zitat:
Und ja diese Kita hatte bald einen Stempel verpasst bekommen, dass Sie mehrmals Ihre Räumlichkeiten gekündigt bekommen hat.


traurig


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28.02.2009 20:32 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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