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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Mutter: "Ich habe mein Baby vom Balkon geworfen" » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Mutter: "Ich habe mein Baby vom Balkon geworfen"
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Irina Irina ist weiblich
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Mutter: "Ich habe mein Baby vom Balkon geworfen" Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Mutter: "Ich habe mein Baby vom Balkon geworfen"

Berlin - Eine 29 Jahre alte Berlinerin muss sich seit gestern vor dem Landgericht in Moabit verantworten, weil sie im April vergangenen Jahres ihre zwei Monate alte Tochter vom Balkon ihrer im dritten Stock gelegenen Wohnung in Schöneberg geworfen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr die versuchte Tötung des Säuglings vor. Das Baby, das den Sturz aus sieben Metern Höhe vermutlich nur überlebte, weil es auf dem begrünten Vordach des Hauses an der Feurigstraße landete, erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma sowie innere Verletzungen. Ärzte im Virchow-Klinikum kämpften auf der Intensivstation um Rhanis Leben.

Vor Gericht räumte die aus Bosnien stammende Rasmina M. gestern die Tat in vollem Umfang ein. Die Studentin, die seit dem Vorfall in der psychiatrischen Abteilung des Haftkrankenhauses untergebracht ist, gab an, zur Tatzeit unter religiösen Wahnvorstellungen gelitten zu haben. "Auf Geheiß einer fremden Stimme habe ich meine Tochter vom Balkon geworfen, damit sie wieder auferstehen kann", sagte die zarte dunkelhaarige Frau aus. Sie wisse heute, dass sie unter Schizophrenie leide. "Aber damals wusste ich nichts von meiner Krankheit", beteuerte sie. Bei der Vernehmung direkt nach der Tat hatte die junge Frau zunächst ausgesagt, sie sei auf dem Balkon gestolpert und das Kind sei ihr versehentlich aus den Händen gerutscht. "Das war ein Schutzmechanismus, das habe ich gesagt, weil ich die Wahrheit nicht akzeptieren konnte." Erst durch die Therapie im Krankenhaus sei es ihr möglich geworden, ihre "geheimen Gedanken" auszusprechen.

Der Vater des Kindes, der amerikanische Staatsbürger Jonathan C., der zur Tatzeit gerade einkaufen war, gab an, von dem Zustand seiner Lebensgefährtin nichts bemerkt zu haben. Der Vater war es auch, der nach seiner Rückkehr die offene Balkontür bemerkte und beim Blick in die Tiefe seine wimmernde Tochter auf dem Vordach entdeckte. Der Musiker alarmierte daraufhin Polizei und Feuerwehr.

"Ich sah zwar, dass es ihr schlecht ging", sagte der 43-Jährige gestern. "Ich dachte aber, wenn sie sich etwas ausruht, wird das schon wieder." Er habe nie gedacht, dass sie der kleinen Rhani etwas antun könnte. "Sie hat das Kind geliebt und bis zu diesem Zeitpunkt auch sehr gut versorgt."

Das Mädchen lebt mittlerweile in einer Pflegefamilie, die das zuständige Jugendamt Tempelhof-Schöneberg bestimmt hat. "Bislang sind keine schweren Behinderungen erkennbar", so die gute Nachricht von Jugendstadträtin Angelika Schöttler (SPD). Allerdings sei es bei Kindern in diesem Alter schwer zu sagen, ob es tatsächlich ganz gesund ist. "Die Kleine ist ja noch nicht einmal ein Jahr alt."

Zu ihrer Mutter wird Rhani auf absehbare Zeit wohl nicht zurückkehren. Wegen ihrer Erkrankung strebt die Staatsanwaltschaft mit dem Sicherungsverfahren vor Gericht nun die dauerhafte Unterbringung von Rasmina M. in einer Psychiatrie an. Der Prozess wird Mittwoch fortgesetzt.

Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article297...n-geworfen.html


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Irina


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06.01.2009 22:23 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Säugling vom Balkon geworfen - Mutter soll dauerhaft in Psychiatrie Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Säugling vom Balkon geworfen - Mutter soll dauerhaft in Psychiatrie

Im Sicherungsverfahren gegen eine psychisch kranke Frau wegen versuchter Tötung ihres Kindes hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch die dauerhafte Unterbringung der 29-Jährigen in der Psychiatrie gefordert. Auch die Verteidigung sprach sich für eine Einweisung der Frau in eine Klinik aus. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung teilten die Meinung der Sachverständigen, wonach die unter Wahnvorstellungen leidende Mutter im April vorigen Jahres im Zustand der Schuldunfähigkeit ihre zwei Monate alte Tochter vom Balkon ihrer Schöneberger Wohnung geworfen hatte.

Das Baby hatte den Sturz aus dem dritten Stock schwer verletzt überlebt. Es war auf einem Vordach in der ersten Etage des Hauses aufgeschlagen und hatte lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Das Leben des Kindes konnte gerettet werden. Ärzten zufolge ist das Mädchen in seiner Entwicklung zurückgeblieben. Auch wird als Folge der massiven Gehirnverletzung eine Erblindung befürchtet. Das Kind lebt bei Pflegeeltern.

Die 29-Jährige wird bereits seit Mai in einer Klinik behandelt. Die Psychologiestudentin sei keinesfalls eine Mutter, die ihr Kind misshandle, betonte die Gutachterin. Sie bescheinigte ihr eine «gute Intelligenz» und «hohe Behandlungsbereitschaft» sowie die «seltene Fähigkeit, sich von dem Geschehen zu distanzieren». Der Tat liege eine «schwere psychotische Störung» zugrunde, wodurch die Schuldfähigkeit der Frau zur Tatzeit aufgehoben war, hieß es. In ihrer Wahnvorstellung hatte die Mutter eigenen Angaben nach geglaubt, das Kind würde «überleben und zugleich ein zu Unrecht getötetes Kind auferstehen». Sie habe auf «Geheiß einer fremden Stimme» gehandelt, äußerte sie im Prozess.

Das Urteil wird nächsten Mittwoch verkündet.

Quelle: http://www.berlinonline.de/aktuelles/ber..._2313287720.php


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07.01.2009 20:20 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Prozess
Baby vom Balkon geworfen – Mutter soll in Psychiatrie

Stimmen hatten ihr befohlen, ihr Kind in die Tiefe zu stürzen. In ihrem Wahn warf die junge Berlinerin ihre Tochter vom Balkon. Das Kind überlebte, ist jedoch seitdem entwicklungsverzögert und blind. Jetzt soll die offenbar an Schizophrenie leidende Mutter dauerhaft in einer Klinik untergebracht werden.


Im Verfahren gegen eine psychisch kranke Frau, die wegen versuchter Tötung ihres Kindes angeklagt ist, hat die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwoch die dauerhafte Unterbringung der 29-Jährigen in der Psychiatrie gefordert. Auch die Verteidigung sprach sich für eine Einweisung der Frau in eine Klinik aus.

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung teilten die Meinung der Sachverständigen, wonach die unter Schizophrenie leidende Mutter nicht schuldfähig ist. Im April vorigen Jahres hatte die Studentin ihre zwei Monate alte Tochter vom Balkon ihrer Schöneberger Wohnung geworfen.

Das Baby hatte den Sturz aus dem dritten Stock schwer verletzt überlebt. Es war auf einem Vordach in der ersten Etage des Hauses aufgeschlagen und hatte lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Das Leben des Kindes konnte gerettet werden. Ärzten zufolge ist das Mädchen in seiner Entwicklung zurückgeblieben. Auch wird als Folge der massiven Gehirnverletzung eine Erblindung befürchtet. Das Kind lebt bei Pflegeeltern.
Die 29-Jährige wird bereits seit Mai in einer Klinik behandelt. Die Psychologiestudentin sei keinesfalls eine Mutter, die ihr Kind misshandle, betonte die Gutachterin. Sie bescheinigte ihr eine „gute Intelligenz“ und „hohe Behandlungsbereitschaft“ sowie die „seltene Fähigkeit, sich von dem Geschehen zu distanzieren“. Der Tat liege eine „schwere psychotische Störung“ zugrunde, wodurch die Schuldfähigkeit der Frau zur Tatzeit aufgehoben war, hieß es.
Die Studentin hatte sich liebevoll um die Tochter gekümmert, bis es vergangenen April zu der Wahnsinnstat kam. Die Frau habe dem psychiatrischen Gutachten zufolge Stimmen gehört und sich in religiösem Wahn als Retterin anderer gesehen, wenn sie ihr Kind opfert. Der 43-jährige Vater des Kindes hatte seinen Angaben nach nicht damit gerechnet, dass seine Partnerin dem Kind etwas antun könnte.
Die Studentin wird inzwischen in einer Klinik behandelt. Sie wünscht sich eines Tages Kontakt zu ihrer Tochter. „Mein Herz ist voller Blut, meine Augen sind voll Tränen“, sagte die zierliche Frau am zweiten Prozesstag. Das Urteil wird nächsten Mittwoch (14. Januar) verkündet.

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1...sychiatrie.html







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08.01.2009 22:07 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Kalle
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Mich macht so etwas sauer,denn keiner hat wieder einmal Anzeichen gesehen und alle waschen sich die Hände in Unschuld!!!Sie war doch nicht erst seit diesem Tag psychisch Krank!! böse
08.01.2009 22:16
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studentin06
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Hallo Kalle,

ja, das ist wirklich eine schreckliche Geschichte.
Jedoch ist es tatsächlich (leider!) so, dass auch schwerste psychotische Erkrankungen nicht unbedingt zeitnah erkannt werden. Auch von nahen Angehörigen nicht.

Gruß,

studentin
08.01.2009 22:55
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Kalle
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Das bezweifle ich, denn sie sind antriebslos und völlig überfordert!!!
Mehr möchte ich dazu nicht mehr schreiben!!
08.01.2009 23:23
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Sasa Sasa ist weiblich
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Ist ja alles gut und schön- aber es ist eine ähnliche Geschichte wie bei der Mutter in Darry. Und verflixt nochmal, ich merke doch, wenn ein naher Angehöriger sich verändert- wenn er mir wirklich nahe ist regauf

__________________
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
09.01.2009 00:19 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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studentin06
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Hallo,

je, ich kann das gut nachvollziehen, dass man über so ein Ereignis entsetzt ist. Leider geschehen schreckliche Dinge manchmal, auch ohne dass jemand "schuld" ist.

Natürlich kenne ich die Frau nicht, die das getan hat. Jedoch wird im ICD-10 eine "akute psychotische Störung" klassifiziert, die eben, wie der Name schon sagt, "akut" auftritt - also OHNE vorherige psychopathologische Symptome, die erkennbar wären! Diese akute Störung ist dadurch gekennzeichnet, dass schizophrene Symptome (also Wahn wie Stimmenhören, schwere Störungen des normalen Verhaltens usw.) plötzlich auftreten. Bei dieser Frau KÖNNTE (!) eine postnatale schizophrene Störung vorliegen (ihr Kind ist ja noch ganz klein), denn solche Erkrankungen kommen im Wochenbett (oder kurz danach) gehäuft vor!

Bei Jugendlichen, die sich suizidieren, kommt das auch vor. Das kann dann der Fall sein, wenn man von den erschütterten Angehörigen den verzweifelten Ausruf: "Warum hat denn keiner was gemerkt!" hört.

Also, so schlimm das auch ist: so etwas kann JEDEM passieren. JEDE/R von uns kann von einer plötzlichen (akut) beginnenden schizophrenen Episode befallen werden.

Liebe Grüße,

Martina
09.01.2009 12:56
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Baby vom Balkon geworfen - Mutter muss in Psychiatrie

Eine junge Mutter hatte im letzten Jahr in Schöneberg ihr Baby von einem Balkon geworfen. Eine Richterin verurteilte die 29-Jährige nun zu einem dauerhaften Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie.


Berlin - Wegen versuchter Tötung ihres Kindes wird eine 29 Jahre alte Mutter dauerhaft in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Das Berliner Landgericht sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass die unter Wahnvorstellungen leidende Frau im April vergangenen Jahres im Zustand der Schuldunfähigkeit ihre zwei Monate alte Tochter vom Balkon ihrer Schöneberger Wohnung geworfen hat.

Das Baby überlebte den Sturz aus dem dritten Stock, weil es auf einem Vordach in der ersten Etage des Hauses aufgeschlagen war. Dabei erlitt das Mädchen aber lebensgefährliche Kopfverletzungen. Das Leben des Kindes konnte nur durch sofortige ärztliche Hilfe gerettet werden. Das Mädchen lebt heute bei Pflegeeltern. Seit Mai vergangenen Jahres wird die unter einer Psychose leidende Frau in einer Klinik behandelt.

Die Mutter habe aufgrund ihrer Erkrankung ''ohne Schuld gehandelt'' und könne deshalb auch nicht bestraft werden, sagte Richterin Angelika Dietrich. Dem Gericht zufolge waren es ''zwanghafte Stimmen'' die der Frau befahlen, das Kind vom Balkon zu werfen. Aus dem Gefühl ''übermächtig'' zu sein und dem ''Bösen Einhalt gebieten zu können'' habe sie in dem Glauben gehandelt, dass dadurch ''ein zu unrecht getötetes Kind wieder aufersteht'', hieß es. Eine solches ''Größenwahnsystem'' sei für die Allgemeinheit gefährlich, weil es ohne äußeren Anlass auftreten könne.

Die Angeklagte sei aber krankheitseinsichtig und auf einem guten Weg, führte die Richterin weiter an. Dazu bedürfe es aber weiterer therapeutischer Hilfe. Die Beschuldigte nahm das Urteil an. Es ist damit rechtskräftig.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polize...;art126,2705502


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14.01.2009 19:52 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Kalle
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Ich wünsche der PF und dem Kind alles liebe dieser Welt und hoffe, dass sie nicht für Therapien und Unterstützung kämpfen müssen!!!! Daumen

LG
Kalle
14.01.2009 22:21
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