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Haus Bergfried: Wir gestalten Zukunft Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Bausendorf.(mareu). Das Stammhaus „Haus Bergfried“ liegt auf einem Berg in der Nähe von Bausendorf. Von dort blickt man in eine weite Landschaft – nahezu symbolträchtig haben so die Betreuer von hier oben einen behütenden Blick auf ihre Schutzbefohlenen. Betreut werden in Bausendorf, im nahen Diefenbach und in der Kreisstadt Wittlich insgesamt 55 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (zwischen 18 und 21 Jahre) aus Problemfamilien. Warum kommen Kinder in die Einrichtungen? In erster Linie auf Grund großer Krisen in der eigenen Familie – Kinder reagieren mit auffälligsten Verhaltensformen, die mit ambulanter Hilfe alleine nicht mehr zu beheben sind. Die Einrichtung verfolgt mit ausgebildeten Erziehern, Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Psychologen zwei unterschiedliche Ziele: Zum einen - und das hat Priorität - die Rückführung in die Herkunftsfamilie. Können mit Hilfe der geschulten Mitarbeiter des Haus Bergfried und der Jugendämter die häuslichen Probleme geklärt werden, steht einer späteren Rückführung nichts im Weg. Zum anderen gibt es Bewohner, bei denen eine Rückführung aus verschiedenen Gründen nicht zu erreichen ist: Die Familie existiert nicht mehr durch Trennung, Scheidung, Sucht, Krankheit oder Tod.

Andere erlebten Gewalt in der eigenen Familie. Bei ihnen hat die Verselbständigung Vorrang. Beide Ziele aber sind nur dadurch zu erreichen, dass das Team „Haus Bergfried“ sehr eng mit den Eltern bzw. mit der Herkunftsfamilie zusammen arbeitet. Somit hat Eltern-arbeit einen ganz großen Stellenwert. Das Bestreben ist ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern aufzubauen – die Eltern dürfen die Mitarbeiter nicht als Konkurrenz ansehen sondern als Partner, die für das gleiche Ziel arbeiten: Nämlich eine gesunde Entwicklung des Kindes. Das alles funktioniert aber eben nur mit intensivster Elternarbeit. Selbst wenn keine Rückführung möglich ist, streben die Mitarbeiter trotzdem Elternarbeit an, wenn die Eltern dazu Bereitschaft zeigen. Können Kinder nicht zu den Eltern zurück, bedeutet das nicht, dass auch kein Kontakt mehr gegeben ist. Den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, ihre Eltern bei gegenseitigen Besuchen zu sehen. Die Jüngsten, bei denen das Haus Bergfried seine Betreuung beginnen kann, sind drei Jahre alt. Bis zu ihrem 12. Lebensjahr wohnen sie in kindgerechter Atmosphäre in der Kinderwohngruppe Diefenbach bei einer Betreuung rund um die Uhr.

Das Stammhaus in Bausendorf beherbergt Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Hier werden sie ganz behutsam an Fähigkeiten und Fertigkeiten herangeführt, die sie im späteren Leben brauchen. Sie partizipieren an der Alltagsgestaltung und so beteiligen sie sich z. B. an allen Hausarbeiten. Sie erhalten Grundkenntnisse und die Basis für ein späteres, selbständiges Leben in der eigenen Wohnung. Zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr entscheidet sich dann, in welcher der drei Wittlicher Wohngruppen die Jugendlichen künftig leben. Diese drei Häuser haben unterschiedliche Ansätze. In einem Haus wird bereits eine recht hohe Anforderung an die Eigenverantwortung und Motivation der 16-jährige gestellt, was z. B. Schule und Beruf betrifft. Oft können die Jugendlichen mit 17 oder 18 schon in eine eigene Kleinwohnung ziehen, die Erzieher des Haus Bergfried kümmern sich dann noch ca. 2 Jahre ambulant in allen Lebenssituationen um sie. In den beiden anderen Wohngruppen, eine nur für Mädchen, die andere gemischt, werden bereits 14-jährige aufgenommen. Hier ist die Betreuung noch intensiver und langwieriger, denn den Jugendlichen fehlen oft lebenspraktische Fähigkeiten, aber auch hier arbeitet man mit dem Ziel der baldmöglichsten Verselbständigung. All diese genannten Ziele lassen sich nach Aussagen von Roland Konrath-Pütz, dem Erziehungsleiter von Haus Bergfried, sowohl was die Rückführung in die Familien als auch die Verselbständigung betrifft, nicht durch praktische Funktionalität bzw. Funktionalismus erreichen.

Das gelingt nur durch Beziehung. „Beziehung ist das A und O in all unseren Einrichtungen – Beziehung macht Erziehung erst möglich. Vertrauen ist ganz wichtig, wir wollen erreichen, dass die Eltern zu uns Vertrauen haben, dass sie erleben, dass wir in ihrem Auftrag und Interesse handeln und es unser Bestreben ist, aus ihren Kindern etwas zu machen, auf das sie als Eltern stolz sein können. Wir versuchen die gegenseitige Beziehung Eltern – Kind zu „heilen“ und zu pflegen. Wir wollen, dass auch die Kinder zu uns Beziehung aufbauen. Sie brauchen uns als Vertrauenspartner – wir zeigen den Kindern Schritt für Schritt, dass wir ihnen vertrauen. Wenn wir so ein Vertrauensverhältnis erreichen, dann kann ich später einen siebzehnjährigen, jungen Menschen in eine eigene Wohnung verabschieden – das funktioniert.“ Kann man von Erfolgsquoten sprechen? R. Konrath-Pütz: „Ja – man kann: Es gibt 2 Erfolgsquoten – zum einen die Rückführung in die Familie. In den Gemeinschaften leben 55 Kinder und Jugendliche im Jahr und uns gelingen im Durchschnitt pro Jahr zwei Rückführungen in die Familie – der Aufwand hat sich dann schon gelohnt. Zum anderen sind da die Jugendlichen, die nicht zurückgeführt werden, sondern die, die wir verselbständigen. Verselbständigung bedeutet für uns, jemand ist in der Lange alleine in einer Wohnung zu leben, mit allen Erfordernissen des täglichen Lebens zurecht zu kommen, hat ein eigenes Einkommen und ist in die Gesellschaft integriert, hat soziale Kontakte und ist mit seinem Leben zufrieden – er ist lebensfähig – und das ist für uns ein 100%iger Erfolg.

Diesen Erfolg haben wir bei 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die alle Phasen unserer Einrichtungen durchlaufen. Je später sie zu uns kommen – umso deutlicher geht die Erfolgsquote auf 50 – 60 % zurück. Aber leider erleben auch wir, dass es immer Menschen gibt und geben wird, die immer am Rande der Gesellschaft leben, da bleiben unsere Bemühungen erfolglos. Das ist aber Gott sei Dank sehr selten.“ Melden sich „Ehemalige“ bei ihnen? „Die Einrichtung besteht seit über 25 Jahren, sehr viele „Ehemalige“ melden sich immer wieder, besuchen ihre Betreuer, halten Kontakte – bis hin zu Trauzeugen oder Taufpatenschaften – aus Beziehungen werden Freundschaften fürs Leben.“ Träger der Einrichtung ist die private, konfessionsfreie Gesellschaft „Haus Bergfried“, sie untersteht der direkten Aufsicht des Landesamtes für Jugend und Soziales Rheinland-Pfalz. Die Kreise Bernkastel-Wittlich, Daun, Stadt Trier, Bitburg-Prüm, Kreis Trier-Saarburg gehören zu unserem Einzugsgebiet, aber auch das westliche Rheinland-Pfalz, das komplette Saarland und das südliche Nordrhein-Westfalen. Immer die unterbringende Kommune bzw. Stadt zahlt für das Kind, das wohlbehütet im Haus Bergfried lebt. Die Eifelzeitung bedankt sich bei Herrn Roland Konrath-Pütz für das Gespräch.


Quelle: http://www.eifelzeitung.de/index.asp?command=lesen&id=43499

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

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