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Reica Reica ist weiblich
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Rostocks traurige Kinder Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Rostocks traurige Kinder

ROSTOCK -
Der kleine Kevin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Polizisten lesen ihn gegen 20 Uhr irgendwo in einer düsteren Straße auf. Kevin trägt einen Schlafanzug und Handschuhe gegen die Oktober-Kälte. Mit einer Taschenlampe bahnt sich der Junge den Weg durch die Dunkelheit. Stolz zeigt er den verdutzten Beamten eine Tüte mit einem trockenen Brötchen und einem Überraschungsei aus Schokolade. Seinen Vater würde er suchen, sagt er. Später finden die Polizisten die Mutter. In der Wohnung, betrunken und nicht ansprechbar.


Notdienst 24 Stunden am Tag

Kevin ist einer von unzähligen traurigen Rostocker Kindern. Viele von ihnen landen irgendwann im Kinder- und Jugendnotdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes im Hafenbahnweg. Leiterin Maren Tesch hat schon alles gesehen. "Leider", sagt sie. Völlig verwahrloste Kinder, verprügelte Jungen, missbrauchte Mädchen. Zwei Sozialpädagogen stehen immer parat, 24 Stunden am Tag. Sie kümmern sich übergangsweise um die Kinder, deren Eltern am Leben und der Erziehung gescheitert sind. Das waren 260 im vergangenen Jahr, aktuell sind es 163 Kinder und Jugendliche.

Manchmal kommen sie aus eigenem Antrieb und bitten um Hilfe, manchmal bringt die Polizei Ausreißer vorbei, manchmal ist es das Jugendamt, das vor der Türe steht - mit Kindern, die vor ihren eigenen Eltern geschützt werden müssen.

Von einem traurigen Trend und steigenden Fallzahlen spricht Amtsleiterin Angelika Coors. Ein Grund ist der tragische Hungertod der kleinen Lea-Sophie in Schwerin. Dieser habe die Menschen sensibilisiert und die Zahl der Meldungen in die Höhe schnellen lassen. Seit Februar hat die Stadt die Rufbereitschaft auf 24 Stunden und sieben Tage ausgeweitet.

Auch deshalb mussten in diesem Jahr Mitarbeiter des Jugendamtes im Schnitt einmal pro Tag ausrücken. Die Fehlalarme sind gestiegen, aber auch die Einsätze, in denen sich ein Verdacht bestätigte. In 40 Prozent der Fälle, 83-mal bis zum 31. Juli, mussten die Sozialfahnder ein Kind in Obhut nehmen. Zum Vergleich: Im abgelaufenen Jahr 2007 waren es von Januar bis Dezember "nur" 67 bestätigte Fälle. Eine dramatische Steigerung kündigt sich an.

Und offenbar bestätigen sich gängige Klischees. "Es sind die sozialen Brennpunkte, die uns Sorgen machen", sagt Coors. Lichtenhagen, Lütten Klein, Evershagen. In diesen Stadtteilen gibt es so viele Meldungen und so viele bestätigte Kindeswohlgefährdungen wie sonst nirgends. Laut Sozialgesetzbuch muss das Jugendamt handeln, wenn sich eine Gefahr abzeichnet. Die Polizei hilft aus, wenn es gegen den Willen von Mutter oder Vater geschieht. Doch dann fängt die Odyssee erst an. Zwar unternimmt das Jugendamt von Fall zu Fall den Versuch, das Kind oder den Jugendlichen wieder in die Familie einzugliedern. Häufig genug landen die jungen Opfer nach dem Kurzaufenthalt im Kinder-Notdienst allerdings dauerhaft in einem Heim.

In Rostock sind es derzeit rund 500. Eine überdurchschnittlich hohe Quote, weil es in der Stadt an Pflegeeltern mangelt. Das Jugendamt hat es in den vergangenen Jahren versäumt, mehr Ersatz-Mütter und -Väter anzuwerben.


Caritas begleitet Pflegeeltern

Das soll nun die Caritas besser machen. Zum 1. September hat die Stadt diese Pflichtaufgabe an den freien Träger übergeben. "Wir wollen Eltern ermutigen und ihnen helfen", hofft Hermann Haferkamp vom neuen Pflegefamilienzentrum am Wilhelm-Külz-Platz auf viel Zuspruch. Denn der Bedarf ist riesig. Erst kürzlich hat eine Frau ein dreijähriges Kind im Supermarkt entdeckt. Von Mutter und Vater keine Spur. Das Findelkind weiß nicht, wo es wohnt, ist für die Jahreszeit viel zu dünn bekleidet und spricht nicht.



Quelle: http://www.nnn.de/lokales/rostock/artike...ige-kinder.html

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
21.10.2008 16:59 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 21.10.2008 um 16:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

OMMMM
unregistriert
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Zitat:
Das Jugendamt hat es in den vergangenen Jahren versäumt, mehr Ersatz-Mütter und -Väter anzuwerben.


Eben es wurde nur umstrukturiert und die Kiddis sind auf der Strecke geblieben Zerknirscht



OMMMM
21.10.2008 17:03
Dieser am 21.10.2008 um 17:03 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User OMMMM wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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