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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Frankfurt: Schwester Monika Hesse – Norgall Preisträgerin 2008 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Frankfurt: Schwester Monika Hesse – Norgall Preisträgerin 2008
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Beiträge: 28.211
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Lampe Frankfurt: Schwester Monika Hesse – Norgall Preisträgerin 2008 Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
„Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens, der Verantwortung“, das sagte Schwester Monika in ihrer Dankesrede bei der Preisverleihung am 12.März. Diese Kultur wird im International Women’s Club Frankfurt, dem 500 Mitglieder aus etwa 50 Nationen angehören, gepflegt. Jedes Jahr verleiht er den Norgall-Preis – benannt nach der Frankfurter Studienrätin Elisabeth Norgall - an Frauen, die sich um Frauen und Kinder in besonderer Weise kümmern. Dotiert ist er mit 5555tausend Euro.

Ursula Hesse, geboren 1957 im thüringischen Niederorschel, hat eine Ausbildung als Krippenerzieherin absolviert. Mit 20 Jahren trat sie bei den Franziskanerinnen ein und trägt seitdem den Namen Schwester Monika. Seit zwei Jahrzehnten engagiert sie sich für Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben. Gleich nach dem Fall der Mauer gründete sie eine Suppenküche in Berlin-Pankow für Arme und Kranke, Obdachlose und Drogenabhängige. Hier begegneten ihr auch Frauen mit Säuglingen, die auf der Straße lebten. Die eine oder andere vertraute ihr an, ihr Neugeborenes ausgesetzt zu haben. Es waren auch Frauen dabei, die von Tötung sprachen.


Im Dezember 1999 wurde in der Sortieranlage einer Hamburger Recycling Firma ein toter Säugling in einem Schuhkarton gefunden. Mit Hilfe der Schuhverkäuferin wird ein Phantombild angefertigt und an die Presse verteilt. Eine junge Frau, die dem Phantombild ähnelt, muss sich einer gynäkologischen Untersuchung unterziehen. Ergebnis der Untersuchung: sie hatte kein Kind bekommen. Die Hetzjagd damals war unbeschreiblich. Ein paar Monate später wurde in Hamburg eine Babyklappe gegründet, Teileinrichtung des Projektes ‚Findelbaby’. In diese Klappen - etwa 30 cm hoch und 72 cm breit aus Stahl, von denen es mehrere in Deutschland gibt, können Frauen ihr Neugeborenes anonym hineinlegen. Die Klappe schließt sich und dahinter erwartet das Kind ein Wärmebettchen. Vor kurzem ist ein Baby in der Klappe allerdings erfroren, weil die Klappe kaputt war.

Der Mythos von der natürlichen, selbstlosen Mutterliebe sitzt in vielen Köpfen fest. Mütter wünschen sich ein Kind, merken dann aber, dass sie überfordert sind. Die seelisch-körperlichen Veränderungen während einer Schwangerschaft können Frauen in eine schwere Krise stürzen, vor allem dann, wenn sie allein gelassen werden. Und das werden viele Frauen. Es seien meistens Beziehungskonflikte, weniger finanzielle Probleme, die es der Mutter unmöglich machen, eine emotionale Bindung zu ihrem Kind aufzubauen, sagt Schwester Monika. „Auf einer öffentlichen Toilette brachte ich mein Kind zur Welt – ich gab ihm aber keine Chance, sondern spülte es weg. Es vergeht seitdem kein Tag, an dem ich nicht an mein Baby und meine Schuld denke“, schrieb eine Mutter von drei Kindern an Schwester Monika. Sie wurde von ihrem Ehemann erpresst. Er wollte kein weiteres Kind und drohte mit
Verlassen der Familie.

Frauen, die ihr Kind aussetzen oder sogar töten, sind keine Ungeheuer. Die derzeitigen Prozesse offenbaren das. In meiner Sendung „Die neuen Findelhäuser“ am 19.11.2000 in hr2 kritisiert die Franziskanerin die gesellschaftliche Heuchelei: „Eine Frau, die abtreibt, das ist legal. Das ist auch Leben töten. Und wenn eine Frau nach der Geburt ihr Kind tötet. Da ist helle Aufregung. Das funktioniert für mich auch nicht.“ Kümmern sich die Jugendämter genügend um die ungewollten, misshandelten Kinder oder die verwahrlosten Kinder überforderter Mütter? Die katholische Kirche lehnt den Schwangerschaftsabbruch ab, ist dann aber nicht genügend bereit, sich um die lebenden Kinder zu kümmern. Frauen werden ja auch immer noch verurteilt, wenn sie ihr Kind zur Adoption freigeben.

Seit dem Fund von zwei toten Neugeborenen 1994 in einem Berliner Sandkasten trug sich Schwester Monika mit dem Gedanken, ein Findelhaus zu gründen. Ursprünglich dachte sie auch an eine Babyklappe, entschied sich aber dagegen. Bis 1999 zogen sich die Verhandlungen mit dem Berliner Jugendamt hin. Es hieß immer: Kein Bedarf. Endlich im Juli war es soweit: es wurde eine Mutter-Kindeinrichtung genehmigt und im Oktober wurde das Kinderhaus Sonnenblume e.V. im Norden von Berlin mit dem Segen des damaligen Kardinals eingeweiht. Die sechs Zimmer waren schnell von schwangeren Mädchen, Frauen, von Säuglingen und deren Mütter belegt. Mittlerweile gibt es ein zweites Haus in Schönow nördlich von Berlin, mit der S-Bahn erreichbar, und das Haus ‚debora’ in Berlin-Pankow für Alleinerziehende und Familien mit Kindern in schwierigen Situationen.

Schwester Monika Hesse nimmt die Menschen so an wie sie sind, kommt nicht mit Belehrungen, erst Recht nicht mit Verurteilung. Sie ist Freundin, Mutter, Beraterin, die wie diese es auch tun (sollten ) ,ihre Meinung klar formuliert. Großartig wie zäh sie vorging und vorgeht. Sicher hat sie es auch nicht einfach mit ihrer Kirche, aber da geht es ihr ähnlich wie dem Ordensgründer Franziskus.

Allen, die an die Türen der Einrichtungen klopfen, wird Anonymität garantiert. Das heißt natürlich auch der Verein Kinderhaus Sonnenblume e.V. ist auf Spenden angewiesen. Da kann man sicher sein, da wird nicht ein einziger Cent für Aufwand verschwendet von Schwester Monika, Bescheidenheit in Person, und ihre acht hauptamtlichen Mitarbeiter. Auch Sachspenden aller Art sind willkommen.


Quelle: http://cms.frankfurt-live.com/front_cont...?idcatart=49039


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

17.03.2008 20:06 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

wolke wolke ist weiblich
Angestellter



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Dabei seit: 11.02.2006
Beiträge: 3.969
Bundesland: Baden-Württemberg
Herkunft: Schwarzwald


RE: Frankfurt: Schwester Monika Hesse – Norgall Preisträgerin 2008 Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Herzlichen Glückwunsch an Schwester Monika,


ich habe schon vor ein paar Jahren von ihr gehört, sie hat im Laufe der Jahre etwas einmaliges geschaffen,

mit viel Engagement und Liebe!!!


Es freut mich sehr für Sie und ihr Team!! Daumen smile


Meine Eltern hatten vor mehreren Jahren anlässliches eines großen Hochzeitfestes und runder Geburtstage ein "Schweinchen" für

das Haus Sonnenblume aufgestellt!!

So erhielten wir jährlich Infos über die Arbeit von Schw. Monika.

Einfach Klasse!!

Liebe Grüße aus BaWü

__________________
wolke
"Ich liebe die Ordnung, aber nicht die gewöhnliche, sondern die organische - sie ist wie ein Baum mit krummen Ästen." Peter Zadek
18.03.2008 10:54 wolke ist offline Beiträge von wolke suchen Nehmen Sie wolke in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 18.03.2008 um 10:54 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User wolke wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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