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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » -Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen -Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken
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Iris
unregistriert
-Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

-Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken


Sonntag, den 2. März 2008 um 15:47 Uhr von Heinz-Peter Tjaden
Wie wird dieser Fall ausgehen? Photo: pixelio.de “Hallo, ich war mit elf meiner Geschwister von 1960 bis 1976 im Kinderheim Schloss Dilborn. Ich habe viel zu erzählen und endlich den Mut, darüber zu sprechen.” Email für Email hat sich Fred S. aus Essen an die Geschichte seiner Kindheit herangetastet, jetzt schrieb er seine Erlebnisse unter Tränen nieder.

Geleitet wurde das Heim seinerzeit von den Dernbacher Schwestern. Dabei handelt es sich um eine katholische Ordensgemeinschaft, die 1851 von Maria Katharina Kasper im Westerwald gegründet worden ist. Diese Gemeinschaft kümmert sich um Krankenpflege, Kinderfürsorge, Erziehung und Bildung.

Für diesen Orden ist 2006 die Staatsanwaltschaft Aachen in die Bresche gesprungen. Sie klagte ehemalige Heimkinder wegen Betruges an. Es stimme nicht, dass es in dem ebenfalls von den Dernbacher Schwestern geleiteten Eschweiler Kinderheim Sankt Josef in den Jahren 1956 bis 1971 zu “schweren oder systematischen Misshandlungen” gekommen sei. Deshalb hätten sich diese Heimkinder auch nicht an das Versorgungsamt in Aachen wenden dürfen, um das Opferentschädigungsgesetz für sich in Anspruch zu nehmen.

Klage abgewiesen

Das Aachener Landgericht unterzog die Schilderungen der ehemaligen Heimkinder einer intensiven Prüfung und kam zwar zu dem Ergebnis, dass vieles nicht mehr bewiesen werden könne und von einer “systematischen Misshandlung” wohl nicht gesprochen werden könne, aber es sei nicht alles unwahr. Deshalb scheiterte die Aachener Staatsanwaltschaft, die Drohung mit einem Betrugsprozess ist vom Tisch. Das feiern die ehemaligen Heimkinder als Erfolg und wollen weiter um ihr Recht kämpfen.

Dazu müssten die Dernbacher Schwestern ihre defensive Haltung aufgeben und endlich eingestehen, dass in ihren Heimen auch Schlimmes passiert ist. Damit wäre auch Fred S. aus Essen geholfen, der sich so lange in Schweigen gehüllt hat.

32 Jahre geschwiegen

Der heute 50-Jährige kam als Dreijähriger ins Schloss Dilborn, seine Geschwister waren schon dort. Sein Leidensweg hat im Kindergarten begonnen. Fred S. schreibt: “Wenn wir dort etwas Verbotenes gemacht haben, wurden wir stundenlang in die Besenkammer gesperrt. Diese Kammer war nicht größer als 80 mal 80 Zentimeter und stockdunkel. Unter der Angst, die ich dort ausgestanden habe, leide ich heute noch.”

Doch im Strafenkatalog habe noch mehr gestanden: Untertauchen beim Baden, bis die Luft knapp wurde, Schläge mit einem Handfeger aus Holz oder mit einem Rohrstock auf die Fingerspitzen, auf den Knien Böden schrubben.

Schlimm sei auch die Schulzeit gewesen. Dafür hätten sich die Nonnen einen Lehrer ausgesucht, an den er sich mit Grauen erinnere: “Wenn wir eine falsche Antwort gaben oder unsere Hausaufgaben nicht korrekt waren, mussten wir uns mit nacktem Hintern auf das Pult legen. Dann schlug er uns mit dem Rohrstock und das vor der ganzen Klasse.” Nach dem Unterricht habe es weitere Schläge gegeben, dieses Mal von einigen Nonnen: “Manchmal wurde uns auch ein Schlüsselbund auf den Kopf gehauen.”

Stundenlange Gebete

Tag für Tag mussten die Kinder hart arbeiten, berichtet Fred S., und zu Ostern sei er “durch die Hölle” gegangen. Die habe so ausgesehen: Auf Knien den Kreuzweg im Schlosspark zurücklegen und mit blutenden Knien stundenlang in der Kirche beten.

Was er erzähle, sei die Wahrheit, versichert der 50-Jährige, und noch immer habe er Angst, diese Wahrheit zu verbreiten, zu der ebenfalls gehöre: Ein angehender Priester war dabei, wenn die Jungen einmal in der Woche unter der Dusche standen, die Unterhose durften die Kinder nicht ausziehen, das erledigte jener Kirchenmann, wenn er jemandem den nackten Hintern versohlen wollte. Nachts wollte er noch mehr, dazu holte er sich Schutzbefohlene auf sein Zimmer.

Das haben die Nonnen gewusst, fügt Fred S. hinzu und beendet seinen Bericht mit den Worten: “Das schreibt euch ein Mensch, der mit seinen Geschwistern gelitten hat und heute noch leidet. Unter Tränen habe ich diesen Brief geschrieben.”

Anmerkung: Als ich meine Artikelserie über Jessica Müller, die seit vier Jahren in diesem Schloss Dilborn lebt, gestartet habe, ahnte ich nicht, wie viele Emails und Anrufe ich bekommen würde. Es meldeten sich Eltern und ehemalige Heimkinder, Berater und Politiker. Nun gesellen sich Journalisten dazu.

Erfreulich ist, dass diese Serie vielen Menschen Mut gemacht hat, Mut, den auch endlich die Einrichtungen bekommen sollten, in denen Schlimmes vorgefallen sein soll oder immer noch Seltsames geschieht.

In kleinen Dingen wird doch schon bewiesen, dass es auch anders geht: Wenn Frank Müller seine Tochter Jessica im Schloss Dilborn angerufen hat, war bislang immer eine Mithörerin oder ein Mithörer dabei. Am Samstag nicht. Jessica und ihr Vater konnten also frei sprechen. Das ist ein erstes gutes Zeichen. Es müssen noch viele her - für Kinder wie Jessica und für inzwischen Erwachsene wie Fred S.

Mehr zum Thema:

- Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken (XVII)
- Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken (XVIII)
- Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken (XIX)

http://www.readers-edition.de/2008/03/02...se-kliniken-xx/
02.03.2008 23:53
Dieser am 02.03.2008 um 23:53 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Iris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Iris
unregistriert
Familienhund legt Schnauze auf das gutachterliche Knie Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Verfasst von Heinz-Peter Tjaden am Mo, 2008-03-03 19:53.

Ein Kind wird angeblich geschlagen, deshalb schicken die Behörden einen Gutachter los. Der ist begeistert vom Pflege-Elternhaus, schwärmt von der Maisonettewohnung mit herrlichem Blick in den Garten, allerliebst findet er auch den Familienhund, der sogleich die Schnauze auf den gutachterlichen Oberschenkel legt, derweil dampft der Kaffee in der Tasse. In seinem Gutachter-Büro angekommen, schreibt er all dies auf - als wäre er Rosemarie Pilcher.
Ein anderer Gutachter baut laufend Verkehrsunfälle. Immer, wenn er sich an einen vereinbarten Termin nicht halten kann, hat ihn ein Blechschaden aufgehalten. Dafür gehören zu seinem Namen drei Doktor-Titel. Rechnungen stellt er schon einmal für die Untersuchung eines Jungen, obwohl sonst alle wissen: Es ist ein Mädchen!
Ein dritter Gutachter ist entsetzt über die Erzählungen eines kleinen Mädchens und leitet sie sogleich an das Jugendamt weiter. Die Eltern sind ein wenig verwundert: Denn die Kleine kann nicht sprechen.
Gutachter Nummer vier geht mit den Kindern nach draußen und fragt frei heraus: “Wie oft werdet ihr von eurer Mutter geschlagen?”
Für derlei Merkwürdigkeiten kassieren jene Gutachter ein sattes Honorar, die Kinder landen in Heimen, weil sich Familiengerichte auf solche Sachverständigen verlassen.
Das darf alles nicht wahr sein? Ist es aber, hat Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, erfahren, seit er sich in der Artikelserie “Papa, böse Kinder kommen in böse Kliniken” mit dem Schicksal der zehnjährigen Jessica Müller aus Mönchengladbach beschäftigt. Die Kleine lebt seit vier Jahren in einem Kinderheim, es geht ihr immer schlechter, mittlerweile wird sie mit Risperdal ruhig gestellt.
Die Artikel haben bereits die CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär auf den Plan gerufen, Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen schrieb: "Ihr Engagement nötigt mir Respekt ab."
Damit will es Heinz-Peter Tjaden nicht bewenden lassen. Er hat das blog http://kinderinheimen.blogspot.de ins Netz gestellt. Gedacht ist es als Sammelbecken für Informationen.
http://pressemitteilung.ws/node/123186</a>

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Iris: 03.03.2008 20:10.

03.03.2008 20:10
Dieser am 03.03.2008 um 20:10 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Iris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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