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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Fritz-Rudolf Holaschke, Leiter des Kinderschutzbundes Cottbus, im RUNDSCHAU-Gespräch » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Lampe Fritz-Rudolf Holaschke, Leiter des Kinderschutzbundes Cottbus, im RUNDSCHAU-Gespräch Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Kinder brauchen Wertschätzung


Missbrauch, Verwahrlosung, Misshandlung – fast täglich zeugen neue Meldungen davon, was Eltern ihren Kindern antun. Doch auch die kleinen, alltäglichen Vernachlässigungen nehmen zu: In vielen Familien regiert der Fernseher, warme Mahlzeiten sind unbekannt. Im RUNDSCHAU-Gespräch äußert sich Fritz-Rudolf Holaschke, 58, Leiter des Cottbuser Ortsverbandes des Kinderschutzbundes, zu wirksamen Gegenmaßnahmen.

Herr Holaschke, Sie sind als Schulleiter täglich mit den Problemen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert, waren 1997 Gründungsmitglied des Kinderschutzbundes in Cottbus. Konnten Sie die zunehmende Gefährdung von Kindern, wie wir sie jetzt erleben, damals schon absehen«

Nein. Als wir hier in Cottbus mit dem Kinderschutzbund angefangen haben, war das kein Thema im öffentlichen Bewusstsein. Uns selbst ging es damals um die Fortbildung von Erzieherinnen, wir suchten nach neuen Erziehungsmodellen und pädagogischen Ansätzen für die Förderung von Kleinkindern. So etwas wie ein Fall Dennis, bei dem Eltern ihr Kind einfach verhungern lassen, war damals für uns nicht vorstellbar.

Haben Sie eine Erklärung für die Häufung solcher tragischen Fälle»

Vor einfachen Antworten sollte man sich hüten. Wir wussten schon länger von Grauzonen in Familien am sozialen Rand. Dort, wo Eltern lange arbeitslos sind und sich von ihrer Umwelt isolieren, geht ihr intuitives Gespür für die Abläufe innerhalb einer Familie verloren. Wenn die soziale Kontrolle über Verwandte, Freunde oder Arbeitskollegen fehlt, sehen die Eltern sehr schnell ihre eigenen Defizite nicht mehr.

Was heißt das konkret«

Die Eltern geben ihren Kindern keine festen Strukturen und Regeln mehr vor, weil sie für sich selbst darin keinen Sinn mehr sehen. Ihr Lebensumfeld ist an den eigenen Bedürfnissen orientiert, nicht an denen des Kindes. Es fehlt an regelmäßigem Aufstehen, an gemeinsamen Mahlzeiten, vor allem aber am Signal an das Kind: Du bist mir wichtig! Abends beim Essen zu fragen: Wie war dein Tag» Was hast Du erlebt« – Kinder brauchen diese ganz besondere Wertschätzung. Wenn es diese Wertschätzung nicht erfährt, vor allem in den ersten Lebensjahren, dann bleiben Narben. Ich fürchte, dass solche Wunden oft nicht mehr zu heilen sind.

Wo können Sie als ehrenamtliche Helfer überhaupt ansetzen»

Wir versuchen, mit offenen Programmen gegenzusteuern. In den vergangenen Jahren sind unsere Kurse „Starke Eltern – starke Kinder“ sehr gut angenommen worden. In diesem Frühjahr haben wir leider nicht genug Eltern gefunden, die daran teilnehmen wollten. Aber es gibt auch andere Initiativen unserer Mitglieder. Eine pensionierte Sportlehrerin bietet in Sachsendorf nachmittags Kurse für Grundschüler an. Die Kinder können dort Sport treiben, lernen Teamgeist, Kommunikation und absolvieren kleine Unterrichtseinheiten. Es wäre toll, wenn solche Initiativen viele Nachahmer fänden.

Auch auf institutioneller Ebene bemühen sich die zuständigen Stellen um einen verbesserten Kinderschutz. Sehen Sie hier Fortschritte«

Das Cottbuser Jugendamt zum Beispiel hat vor einigen Monaten ein neues Kinderschutzkonzept vorgelegt, dass eine stärkere Vernetzung von Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Polizei und Justiz vorsieht. Man spürt überall, dass das Thema Kinderschutz neue Dimensionen annimmt. Aber es bleibt für den einzelnen Arzt oder Lehrer immer eine Gratwanderung. Wann ist der richtige Zeitpunkt, auf die Eltern zuzugehen» Wo muss eine offizielle Stelle eingeschaltet werden« Wie ist dem Kind am besten geholfen» Unser Grundgesetz stellt die Familie und das Recht der Eltern unter besonderen Schutz.

Aber was, wenn Eltern ihrem Erziehungsauftrag nicht mehr gerecht werden« Dann muss doch der Staat eingreifen dürfen»

Zunächst muss immer das Angebot von Unterstützung an erster Stelle stehen, um einem Kind wirklich helfen zu können. Wenn aber deutlich wird, dass Eltern diese Hilfe nicht annehmen und ihre Defizite nicht abstellen wollen oder können, dann muss die Reaktion schon deutlicher ausfallen, notfalls bis hin zur Inobhutnahme des Kindes.

Wo können denn die Eingriffsmöglichkeiten des Staates verbessert werden, um Fälle von Vernachlässigung künftig möglichst auszuschließen«

Ganz auszuschließen sind solche Fälle leider nie. Aber die gesellschaftliche Akzeptanz von Kindern muss wachsen. Wir brauchen intakte Familien, die eine Wächterfunktion wahrnehmen und nicht wegschauen, wenn in der Nachbarschaft etwas schief läuft. Wenn eine Stadt sich der Bedeutung von Kindern bewusst ist, muss sie auch entsprechend handeln. Eine funktionierende Schulsozialarbeit halte ich in diesem Zusammenhang für sehr bedeutsam. Und dass eine Fallmanagerin im Jugendamt 90 Familien zu betreuen hat, ist sicher auch nicht hilfreich.

Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang die überall entstehenden Familiennetzwerke, die auf Elternpatenschaften beruhen, um junge Eltern zu unterstützen»

Das ist ein wunderbarer Ansatz, der wieder zeigt, wie sinnvoll ehrenamtliche Arbeit sein kann. Und gerade in den ersten Lebensmonaten ihrer Babys sind Eltern oft sehr dankbar für Hilfe für außen. Ich selbst bin im Dezember zum vierten Mal Großvater geworden, und meine Schwiegertochter in Berlin bekommt noch immer regelmäßig Besuch von ihrer Hebamme. Das ist eine sehr lebensnahe Form der Unterstützung.



Mit FRITZ-RUDOLF HOLASCHKE
sprach Andrea Hilscher


Quelle: http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-T...art1065,1954092


Zum Thema Fachtagung in Cottbus
Am 5. März treffen sich Experten zu einer Fachtagung in Cottbus, um neue Kooperationsstrukturen zur ressortübergreifenden Zusammenarbeit zum Kindeswohl zu diskutieren. Juristen, Ärzte, Vertreter von Polizei, Jugendamt und Schule wollen ausloten, wie neue rechtliche Möglichkeiten genutzt werden können, um Kinder wirkungsvoll zu schützen und gleichzeitig das Elternrecht zu wahren.


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

01.03.2008 12:44 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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