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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Rosa von Praunheims Film "Meine Mütter" startet im Kino » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Rosa von Praunheims Film "Meine Mütter" startet im Kino
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Lampe Rosa von Praunheims Film "Meine Mütter" startet im Kino Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Rosa von Praunheim, Filmemacher, in Frankfurt aufgewachsen: Kurz vor dem Jahrtausendwechsel 2000, im Alter von 58 Jahren, erfährt er, dass er adoptiert worden ist. Die Suche nach seiner leiblichen Mutter hat er in einem Film dokumentiert.

Er war und ist das Enfant terrible des deutschen Films: Rosa von Praunheim, ein Provokateur, ein politischer Kopf, ein schwuler Filmemacher. Einer, der sich liebend gerne Feinde macht. Schon einer seiner ersten Filme "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt" schlug wie eine Bombe ein. Und jetzt - über sechzig Filme und 30 Jahre später – hat er etwas erfahren, das sein Leben grundsätzlich auf den Kopf stellt. Sein neuer Film "Meine Mütter" zeigt eine spannende Spurensuche und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an seine vor einigen Jahren gestorbene Mutter Gertrud. Doch diese Frau, das erfahren wir gleich zu Anfang des Films, war nicht seine leibliche Mutter. Sie hatte ihn adoptiert.

"Plötzlich brach es aus ihr heraus", erzählt Rosa von Praunheim, "und sie sagt, ich bin nicht ihr Sohn. Sie hat mich nicht geboren, sondern sie hat mich gefunden in einem deutschen Kinderheim. Später hat sich herausgestellt, dass es das gar nicht gab. Ein deutsches Kinderheim in Lettland.“

Wer seine wirkliche, seine leibliche Mutter ist, das verrät ihm Gertrud nicht. Wie kann man nach über sechzig Jahren eine Person finden, deren Namen unbekannt ist? Eine Suche mit ungewissem Ausgang beginnt. Erste Anlaufstelle: der Historiker Ludwig Norz, der das Schicksal von Kriegskindern erforscht.

"Es gibt da sehr große Schwierigkeiten selbstverständlich", erklärt Ludwig Norz im Film. "Die meisten suchen die Nadel im Heuhaufen. Es klingt unglaublich, aber man hat eine recht große Erfolgsquote.“
RvP.: „Selbst bei dem Namen Meier?“
Norz: „Selbst bei dem Namen Meier. Es dauert manchmal fünfzehn Jahre. Das muss man auch erwähnen.“

Rosa von Praunheim: „Es ist eben nicht nur diese persönliche Suche, die sehr spannend geworden ist, wo wir sehr viel Glück hatten, dass wir wirklich viel Material rausbekommen haben, wo man wirklich dachte: Alle Akten sind vernichtet. Sondern es ist auch ein Zeitgeschichtskrimi. Anhand meines Schicksals ist es der Holocaust in Lettland. Es sind die ungeheuer tragischen Umstände des Zweiten Weltkriegs.“

Lettland im Jahr 1942, im Jahr der Geburt von Rosa von Praunheim. Das Land ist seit gut einem Jahr von den Deutschen besetzt. Sie haben hier eine Schreckensherrschaft errichtet und die jüdische Minderheit des Landes massakriert. Ist Rosa vielleicht der ausgesetzte Sohn einer verzweifelten jüdischen Mutter? Die weiteren Recherchen ergeben, dass das unmöglich ist, denn zum Zeitpunkt seiner Geburt waren bereits sämtliche Juden Lettlands ermordet worden.

In Riga beginnt die Recherche vor Ort. In den Archiven der Stadt lagern Akten und Dokumente, die vielleicht einen Schritt weiterbringen. Die einen Hinweis auf zumindest den Namen von Rosas Mutter geben könnten. Dabei macht Agnese, Rosas lettische Mitarbeiterin, einen erstaunlichen Fund: "Ein Glücksfall ist das gewesen oder ein Zufall", erzählt sie im Film. "Man konnte ja nicht wissen, dass in solchen Anträgen auf Unterstützung, dass da deine Adoptivmutter so einen Antrag gestellt hat."

Rosa von Praunheim: "Es wird beantragt vier große, gebrauchte Flanellwindeln, zwei alte Bettlaken zur Herstellung von Windeln. Das Pflegekind Radtke ist ein Findelkind – das Findelkind Radtke, das war ja das Entscheidende. Das war ja sozusagen eine Sensation."

Radtke – Edith Radtke – das also ist der Name der Mutter! Doch was für ein Mensch war diese Mutter und wieso hat sie ihren Sohn in fremde Hände gegeben? "Die Beziehung zu meiner leiblichen Mutter ist ja nur über Fotos", sagt der Filmemacher. "Es gibt drei erhaltene Fotos und es gibt Zeitzeugenberichte. Jemand, der sie im Alter von zehn Jahren gesehen hat, fand sie sehr elegant, hat sie sehr bewundert, muss eine sehr schöne interessante Frau gewesen sein. Aber mehr weiß ich nicht. Es ist eigentlich angstbesetzt."

Und diese Angst ist wohl begründet, denn von jetzt an entwickelt Rosa von Praunheims Film eine beklemmende Dynamik: Jede neue Erkenntnis verweist auf eine weitere tragische Wendung im Leben seiner Mutter. Schließlich endet die Recherche vorläufig im Zentralgefängnis von Riga. "Das war das Entbindungszimmer hier", sagt Rosa von Praunheim. "Also hier könnte ich meinen ersten Schrei getan haben. Ich hoffe, dass meine Mutter nicht sehr gelitten hat. Oder – wir wissen, dass sie viel gelitten hat. Denn sie hat mich ja abgegeben."

Wie hat Rosa von Praunheim die dunklen Umstände seiner Geburt bewältigt? Indem dieser kleine Junge seine wunderbaren Adoptiveltern fand, eine zweite Mutter, die ihn bedingungslos liebte. Aber es bleibt ein Geheimnis – und das legt der Film nahe – ein furchtbares Geheimnis um das wahre Schicksal seiner leiblichen Mutter.

Bericht: Burghard Schlicht


Quelle: http://www.hr-online.de/website/rubriken...cument_33901114


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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

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