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Zum Ende der Seite springen Vaterschaftstests erleichtert
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Iris
unregistriert
Vaterschaftstests erleichtert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Vaterschaftstests erleichtert
ERSTELLT 21.02.08, 22:03h

BERLIN. Bei Zweifeln an der Vaterschaft kann die Abstammung eines Kindes künftig leichter überprüft werden, ohne dabei auf heimliche Gentests zurückgreifen zu müssen. Nach dem Gesetz, das der Bundestag gestern verabschiedete, kann ein Vaterschaftstest in Zukunft vom Familiengericht veranlasst werden, auch wenn sich die anderen Betroffenen gegen ein derartiges Gutachten sperren.
Eine heimliche Untersuchung von Haaren oder Speichel des Kindes bleibt aber verboten. Mit dem Gesetz könne jeder sein Recht auf Kenntnis der Abstammung durchsetzen, ohne mit einem heimlichen Vaterschaftstest einen Rechtsverstoß zu begehen, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).
„Das ist ein guter Tag für Männer, die es bisher schwer hatten, aus ihrer babylonischen Gefangenschaft einer Zahlvaterschaft herauszukommen“, sagte der rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Gehb (CDU).
Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Gesetzgeber aufgegeben, Vätern einen einfachen Weg zu eröffnen, Zweifel an ihrer biologischen Vaterschaft zu überprüfen. Zum Schutz des Kindes hat der Bundestag allerdings eine Härtefallregelung eingebaut. So kann in Ausnahmefällen die Überprüfung der Abstammung ausgesetzt werden - etwa bei einem Kind, das unter Magersucht leidet und vor der psychischen Belastung eines solchen Vaterschaftstests geschützt werden soll.
Die Grünen und die Linken bemängelten allerdings, wenn ein Mann nach einem entsprechenden Gentest seine Vaterschaft gerichtlich anfechtet, werde das Kindeswohl in diesem Verfahren nicht mehr ausreichend geschützt. Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Irmingard Schewe-Gerigk, mahnte zudem Sanktionen gegen Labore an, die heimliche Vaterschaftstests durchführen. Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter, sprach von einem „vernünftigen Interessenausgleich zwischen den betroffenen Kindern, Müttern und Vätern“. (dpa)


Quelle: http://www.hnp-online.de/index.php?mode=...dent=&id=382896
22.02.2008 00:34
Dieser am 22.02.2008 um 00:34 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Iris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Iris
unregistriert
Gentest gegen Scheinvaterschaft Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Gentest gegen Scheinvaterschaft
Behörden können bei Verdacht einschreiten
VON VERA GASEROW

Berlin. Nicht nur Väter wollen wissen, ob sie der Erzeuger ihrer Kinder sind. Auch der Staat kann ziemlich neugierig sein - gegen den Willen der Väter und Mütter. Wenn nämlich ein Elternteil Ausländer ist, dann können öffentliche Stellen in bestimmten Fällen von sich aus auf Klärung der biologischen Abstammung bestehen.

Unter dem Schlagwort "Verhinderung von Scheinvaterschaften" hat der Bundestag dazu Ende 2007 ein lange umstrittenes Gesetz verabschiedet, das auch völlig unbescholtene unverheiratete binationale Paare treffen könnte. Was den staatlichen Behörden seit der Reform des Kindschaftsrechts 1998 bei deutschen Eltern nicht mehr zusteht, dürfen sie in Zweifelsfällen bei gemischt-nationalen Paaren wieder. Sie können von Amts wegen die Vaterschaftsanerkennung für ein Kind anfechten - wenn sie vermuten, dass das Bekenntnis zum Vatersein nur ein ausländerrechtlicher Trick war.
Wenn etwa ein deutscher Mann die Vaterschaft für das Kind mit einer Ausländerin anerkennt, die sonst von Abschiebung bedroht wäre, schöpfen die Behörden Verdacht. Auch wenn sich ein ausländischer Mann bei seinem Antrag auf Einreise oder Aufenthaltserlaubnis auf das Kind mit einer Deutschen beruft, kann das das Misstrauen der Ämter wecken.

Wenn die binationalen Eltern dann auch noch getrennt leben und die Väter keine erkennbare soziale Verantwortung für den Nachwuchs zeigen, können die Behörden die Vaterschaft anzweifeln. Den Gegenbeweis kann nur noch ein Gen-Test liefern. Hintergrund des Gesetzes mit einem Vaterschaftstest von Amts wegen sind Fälle von Scheinvaterschaften.

Ausländerbehörden waren durch Fälle alarmiert, in denen ausländische Frauen kurz vor ihrer Abschiebung vor allem im Sozialhilfe- und Alkoholikermilieu nach käuflichen "Vätern" für ihre Kinder gesucht hatten. Über ihre deutschen "Imbissväter", wie die Behörden sie sarkastisch nennen, werden auch die Kinder zu Deutschen - und damit sind auch ihre Mütter vor Abschiebung sicher.

Kontrollen bei Familiennachzug
2004 bekamen 1700 ausländische Mütter ein Bleiberecht, weil kurz vor ihrer Abschiebung ein deutscher Mann die Vaterschaft für ihr Kind anerkannte, begründeten die Innenminister das Gesetz. Ob es sich in all den Fällen um missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen handelte, konnten die Minister aber nicht belegen.

Dass es das Phänomen der gekauften oder auch nur gutwilligen Scheinväter gibt, bestreiten auch die Kritiker des neuen Gesetzes nicht. Sie warnen aber, dass künftig wegen einer kleinen Zahl von Missbrauchsfällen auch ehrliche binationale Paare unter Generalverdacht geraten könnten. "Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen", kritisiert der Verband binationaler Ehen und Partnerschaften (IAF). "Das behördliche Anfechtungsrecht diskriminiert deutsche Kinder aufgrund der Staatsangehörigkeit ihrer Eltern."

Auch beim Familiennachzug will der Staat von ausländischen Vätern und Müttern immer öfter handfeste Beweise für ihre biologische Elternschaft sehen. Bei Eltern aus etlichen afrikanischen und asiatischen Ländern drängen die Behörden, die gemeinsamen Blutsbande durch einen DNA-Test zu belegen.
Vaterschaftstest: Seins oder nicht seins?

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/p...&em_cnt=1292244

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Iris: 22.02.2008 00:37.

22.02.2008 00:36
Dieser am 22.02.2008 um 00:36 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Iris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Iris
unregistriert
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Vaterschaftstest
Seins oder nicht seins?
VON STEFFEN HEBESTREIT



Bei Anna ist die Beweislage überwältigend. Selbst wildfremde Menschen erkennen auf den ersten Blick, dass es sich bei der knapp achtjährigen Tochter des britischen Fotomodels Angela Ermakowa um einen Sprössling der Tennislegende Boris Becker handelt. Die gleichen roten Haare, die gleiche helle Haut, Augen- und Kinnpartie ähneln dem lebensfrohen Leimener so stark, dass man Bilder der Tochter fast für eine Karikatur halten könnte.

Seins oder nicht seins? Diese Frage stellt sich für Boris Becker nicht. Trotz der eigentümlichen Umstände der Zeugung seiner Tochter hat er wenig Anlass zu der Befürchtung, dass ihm ein "Kuckuckskind" untergeschoben worden ist. Sein Glück, denn zumindest Väterverbände und Betreiber privater Genlabors behaupten, dass beinahe jedes zehnte Kind in Deutschland gar nicht von dem Mann abstammt, den es Papa nennt.

So wenig valide solche Zahlen sein mögen, zeigt der Boom im Geschäft mit den Vaterschaftstests in den vergangenen Jahren, dass offensichtlich ein großes Interesse bei den Männern in diesem Lande besteht, für wenige hundert Euro einen Zweifel auszuräumen, der sie schon länger quält. Ist mein Sohn wirklich von mir? Ziehe ich hier gerade wirklich meine Tochter groß? In der Regel stellen sich diese Fragen im Zuge von Sorgerechtsstreitigkeiten nach einer Trennung oder Scheidung.

Gentests sind allerdings vor Gericht nur verwertbar, wenn das Kind - oder bei Minderjährigen in der Regel die Mutter - einem Test zugestimmt hat. Ein Gentest, bei dem heimlich und ohne Einverständnis ein Kaugummi oder eine Zahnbürste des Kindes ans Labor geschickt werden, ist unzulässig - daran ändert auch das neue Vaterschaftsrecht nichts, das der Bundestag am Donnerstag beschlossen hat.

Neues Vaterschaftsrecht Bei Zweifeln kann ein Vater (oder ein Sprössling oder die Mutter) künftig vor Gericht zunächst die Abstammung eines Kindes klären lassen.

Betroffene müssen in den Gentest einwilligen und die nötigen Proben abgeben. Sollten sie sich weigern, setzt ein Familiengericht den Anspruch durch. Bestätigt der Gentest den Verdacht des vermeintlichen Vaters, hat er für zwei Jahre die Möglichkeit, die Vaterschaft anzufechten. Damit würde er künftig keine weiteren Unterhaltszahlungen mehr leisten müssen. Nach Ablauf dieser Frist ist eine Anfechtung nicht mehr möglich. Der Vater bleibt rechtlich gesehen der Vater.

Geheime Gentests sind weiterhin verboten und vor Gericht unzulässig. Die Neuregelung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) stärkt aber die Position der vermeintlichen Väter in Streitfällen. Künftig soll der Vater - wie Mutter und Kind - ein Anrecht darauf haben, die Abstammung gerichtlich klären zu lassen. Anders als bisher muss der Betreffende dafür nicht mehr gesondert vor Gericht darlegen, welche Gründe ihn zu seiner Annahme bewegen.

Sollte der Partner nicht in den Gentest einwilligen, kann der Antragsteller seinen Anspruch vor Gericht erzwingen. Der Richter muss prüfen, ob ein Test dem Kind zu diesem Zeitpunkt zugemutet werden kann oder ob ein Härtefall vorliegt. Sollte eine Heranwachsende beispielsweise unter Magersucht leiden, könnte die Aufregung über die Vaterschaftsklage ihren Zustand verschlechtern und der Richter deshalb Grund sehen, das Verfahren auszusetzen.

Bestätigt ein Gentest nun den Verdacht des Betreffenden, hat er zwei Jahre lang Zeit zu entscheiden, ob er eine Anfechtungsklage anstrengt, um die Vaterschaft rechtlich tilgen zu lassen und sich beispielsweise seiner Unterhaltspflichten zu entledigen.

"Dieser zweite Schritt ist nicht zwangsläufig", erläutert die Bundesjustizministerin ihren Vorschlag. Der vermeintliche Vater muss ihn veranlassen. Schließlich bestehen zwischen ihm und dem Kind - unabhängig von der biologischen - ja eine soziale, meist über Jahre gewachsene Bindung. Ein Mann könne sich, so Zypries, ja weiterhin als Vater eines Kindes fühlen, selbst wenn er nicht der Erzeuger ist. Nach bisherigem Recht sah es eine Vaterschaftsklage aber zwingend vor, dass der Antragsteller sich von dem Kind quasi lossagen muss. Diesen Automatismus sieht das neue Gesetz nicht vor.

Nach zwei Jahren muss sich der Mann aber endgültig festlegen, ob er die Anfechtung anstrengen will. Damit will der Gesetzgeber verhindern, dass der Mann die Anfechtung als ständiges Druckmittel einsetzt. Getreu dem Motto: Kind, wenn du dich nicht ordentlich verhältst, gibt es kein Geld mehr von mir.


Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/p...&em_cnt=1292243

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Iris: 22.02.2008 00:40.

22.02.2008 00:38
Dieser am 22.02.2008 um 00:38 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Iris wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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