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Zum Ende der Seite springen Foltern und töten statt spielen und in die Schule gehen
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Lampe Foltern und töten statt spielen und in die Schule gehen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Internationaler Gedenktag: Seit 12. Februar 2002 ist gemäß UN-Kinderrechtskonvention der Einsatz von Kindersoldaten verboten - auf dem Papier

Über 250 000 Kinder und Jugendliche werden weltweit als Kindersoldaten missbraucht - die meisten von ihnen in Afrika. Aber auch in Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten sind Kindersoldaten eingesetzt.

China Keitetsi wird in einem kleinen Dorf im Westen Ugandas geboren. Kriegswirren überziehen das afrikanische Land, und auch zu Hause ist das kleine Mädchen alles andere als sicher. Nur schwer erträgt es die ständigen Schläge des Vaters - die Mutter ist schon längst verschwunden. Mit acht Jahren hält es China nicht mehr aus. Sie reißt von zu Hause aus, begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter und damit noch unwissentlich auf einen langen und extremen Leidensweg.

Schon bald nehmen Soldaten die kleine China gefangen und stecken sie in ein Rekrutierungslager der Nationalen Widerstandsarmee (NRA). Diese wird zu dem Zeitpunkt von Rebellenführer Yoweri Kaguta Museveni befehligt - heute Staatsoberhaupt und de facto Regierungschef Ugandas. Das Martyrium zu Hause muss dem Mädchen fast wie ein Paradies in Erinnerung geblieben sein - angesichts der Situation im Rebellenlager. Immer und immer wieder wird China hier vergewaltigt. Sie wird zum Kindersoldaten getrimmt und zum Töten abgerichtet. Sie muss schießen, morden, foltern und unvorstellbar grausame Taten begehen. Immer tiefer gerät China in die Spirale aus Gewalt und Krieg - die sich bald zur normalen Realität des Kindes entwickelt.

Doch trotz Vergewaltigung, Terror und Unterdrückung mutiert die Rebellenarmee zur Ersatzfamilie des Mädchens - ein Ausstieg wird immer schwieriger und gefährlicher. Nachdem Museveni den Bürgerkrieg für sich entschieden hat und fortan als Staatsoberhaupt fungiert, bedeutet dieses jedoch noch lange nicht das Ende der Kindersoldaten. Sie müssen weiterhin Gegner Musevenis bekämpfen, foltern, ermorden. Erst mit dem Alter beginnt China zu verstehen, wie und wofür sie benutzt wird. Über Kenia und Südafrika flieht die mittlerweile 19-Jährige schließlich nach Dänemark. Ihr Martyrium hat ein Ende gefunden.

"Ich bin frei. Niemand sagt mir mehr, wen ich töten oder hassen soll. Aber meine Freunde sind immer noch da", sagt China und möchte damit auch an das Schicksal von weltweit über 250 000 Kindersoldaten erinnern. Die meisten werden in Afrika eingesetzt, aber auch in Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten werden Kinder und Jugendliche zu entsetzlichen Grausamkeiten gezwungen oder als Kanonenfutter in der vordersten Front verheizt - viele schon mit acht oder neun Jahren.

"Kinder sind brutale Gegner"
"Erwachsene denken an ihre Familien. Sie haben Angst. Die Kleinen denken allein ans Angreifen. Sie sind die brutalsten Gegner", erklärt ein ehemaliger Armeeausbilder die "Vorteile" der Kindersoldaten. "Sie haben nichts gelernt außer zu töten, zu fliehen und sich am Leben zu halten", sagt der Sprecher des Deutschen Kinderhilfswerks, Wolf-Christian Ramm. Die Kleinen werden zwangsrekrutiert, ihren Eltern weggenommen oder entführt. Dabei schrecken die Rekrutierer vor Grausamkeiten nicht zurück: Oft zwingen sie die Kinder, Verwandte oder Nachbarn zu töten, um ihnen so gänzlich die Möglichkeit der Rückkehr zu verbauen.

Andere Kinder wiederum melden sich freiwillig bei Armee oder Rebellen. Doch die Bedeutung des Wortes "freiwillig" ist eher relativ - Gründe sind fehlende Beschäftigung, Flucht vor häuslicher Gewalt oder Rachegefühle, etwa wenn Familienmitglieder ermordet wurden. Nicht selten werden Kindersoldaten auch mit Drogen gefügig gemacht. Kinder können noch nicht zwischen Abenteuer und Ernst unterscheiden, verstehen die Endgültigkeit des Todes nicht, sind leicht für Ziele zu begeistern und somit hervorragende Kämpfer der Armeen oder Rebellengruppen. Moral, Gerechtigkeitsempfinden oder schlechtes Gewissen sucht man oft vergeblich bei den aufgehetzten Kindersoldaten. "Nachts sahen wir Kriegsfilme, Rambo, Rambo II, Das Phantom-Kommando. In dieser Zeit geschah vieles ohne Grund und Erklärung. Manchmal erhielten wir ganz plötzlich den Befehl, auszurücken. Stunden später, nachdem wir viele Menschen getötet hatten, kehrten wir zurück und sahen den Film zu Ende, als würden wir aus der Pause kommen", berichtet ein Kindersoldat über den Alltag in den Kasernen.

Trotz Initiativen der Vereinten Nationen, wie die 1989 verabschiedete Kinderrechtskonvention, welche jedem Kind ein Recht auf Schutz vor kriegerischer Gewalt zusichert, und dem 2002 in Kraft getretenen Zusatzprotokoll, das die Rekrutierung und den Einsatz von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren streng untersagt, ist das Kindersoldatenproblem allgegenwärtig. Sogar nahezu die Hälfte der OSZE-Mitgliedsstaaten akzeptiert unter 18-Jährige in ihren Streitkräften - darunter auch Deutschland.

Rüstungsgeschäfte blühen
Hinzu kommt, dass die Geschäfte der Rüstungsindustrie mit Entwicklungsländern blühen - die Exporte von Rüstungsgütern haben sich zwischen 2004 und 2005 nahezu verdoppelt. Große Mengen an kleinen und leichten Waffen werden geliefert - und landen in den Händen der jungen Soldaten. Auch die deutsche Rüstungsindustrie mischt hierbei kräftig mit. Nach den USA, Russland und Frankreich ist die Bundesrepublik inzwischen der viertgrößte Waffenexporteur weltweit. Doch es gibt auch gegenteilige Schritte: So werden seit knapp zwei Jahren vereinzelt ehemalige Präsidenten oder Rebellenführer, die Kinder zu Soldaten instrumentalisiert haben, vor dem Internationalen Gerichtshof zur Rechenschaft gezogen - wie der kongolesische Guerillaführer Thomas Lubanga - oder zumindest per Haftbefehl verfolgt.

Nichtstaatliche Hilfen
Hervorzuheben sind aber auch die nichtstaatlichen Bemühungen: So wurde 1998 die "International Coalition to Stop the Use of Child Soldiers" gegründet, in der sich Nichtregierungsorganisationen, UN-Organisationen und Experten zusammen für die Probleme von Kindersoldaten einsetzen. Deutschland wird darin von der "Deutschen Koordination Kindersoldaten" vertreten, in der unter anderem UNICEF, das Jugendrotkreuz, terre des hommes und die Kindernothilfe zusammenarbeiten. Diese Gruppen engagieren sich vor allem dafür, dass die blutjungen Kämpfer den Weg zurück in ein normales Leben zu ebnen. Die Kinder werden von Sozialarbeitern betreut, können wieder eine Schule besuchen oder bekommen eine Ausbildung. Mädchen, die oft vergewaltigt wurden und Mütter sind, erhalten Hilfe, um sich und ihre Schützlinge zu versorgen.

Seit 2001 konnten so rund 100 000 Kinder an einem Rehabilitationsprogramm teilnehmen. Sie erhielten medizinische und psychologische Betreuung, Unterstützung bei der Schul- und Berufsausbildung sowie Hilfe bei der Suche nach Familienangehörigen. So konnten beispielsweise in Afghanistan über 2000 ehemalige Kindersoldaten eine Ausbildung abschließen, in Kolumbien ebenfalls 2000 junge Menschen in Übergangszentren versorgt werden.

Um diesen Trend weiter zu stabilisieren und zu ermöglichen, dass die positive Wende im Leben der China Keitetsi kein Einzelfall bleibt, starten unter anderem amnesty international und terre des hommes die "Aktion Rote Hand". Kirchen, Schulen und Universitäten sind aufgerufen, sich dem Protest anzuschließen. Eine Million Abdrücke roter Hände auf einem Blatt Papier sollen kommendes Jahr UN-Politikern in New York übergeben werden. Ziel ist es, dass die UN ihre Bemühungen verstärkt und nicht 250 000 Kindersoldaten täglich Qualen erleiden, foltern und töten müssen.

Quelle: http://www.morgenweb.de/nachrichten/drit...0002146471.html

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

12.02.2008 15:04 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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