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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Strafen für unter 14-Jährige? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Strafen für unter 14-Jährige?
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fam.neum.
unregistriert
Strafen für unter 14-Jährige? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo all ihr fleisigen Leser und Schreiber,

heute morgen in den Nachrichten wurde ja schon wieder einmal über die Bestrafung von "unter 14-Jährigen" berichtet. Ich würde ganz gerne euere Meinungen dazu mal lesen.

Vieleicht wäre ja sogar eine Umfrage zu diesem Thema auch ganz interessant.

Unsere Meinung:
Ja!
Teenager sind schlau. Sie kennen die Regeln und Gesetzte und wissen ganz genau, was ihnen in welchem Alter passieren kann wenn sie denn .....
Je früher die Kids lernen sich an Grenzen zu halten desto geringer ist die Gefahr, dass sich kriminelles oder agressives Verhalten auf- und ausbaut. Wir alle wissen und kennes das, wie schnell sich schlechte Angewohnheiten einschleichen und verselbständigen können - wenn man nicht vorher die Notbremse zieht. Genauso sehen wir das Problem. (siehe Fall Mehmet aus München). Natürlich muss die Schwere des Vergehens berücksichtigt werden. Allerdings müssen endlich klare Grenzen gesetzt werden und vor allem den Jungen mal klar gemacht werden das Regeln für eine Gesellschaft überlebenswichtig sind. Schließlich wollen ja auch die Kids, dass man geregelt und mit Respekt mit ihnen umgeht.

Ich freue mich auf eure Antworte. Mosch
15.01.2008 09:01
Dieser am 15.01.2008 um 09:01 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User fam.neum. wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Braun Braun ist weiblich
Doktor


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RE: Strafen für unter 14-Jährige? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Also ich habe schon oft von Jugendlichen zu hoehren bekommen,mir kann doch keiner was,bin ja noch nicht 14 !
Einmal kam auch der Satz.:Mir koennen sie ja nichts,bin ja behindert,haben die Bullen selbst gesagt.
Kam uebrigens von einem 13 jaehrigen Alkoholiker,der hat jetzt mit 16 seine erste Entgiftung gemacht,glaube nicht,dass es die Letzte war.
Die lieben Kleinen kennen sich aus.

Das Dilemma ist nur,wie bestraft man einen unter 14 jaehrigen angemessen?!
Letztendlich kommt man bei dieser Diskusion immer an den selben Punkt.
Die Kinder frueh genug aus den Familien zu nehmen ,in denen ihre Entwicklung gefaerdet ist.Aber wie feststellen,dass es so ist und den noetigen Handlungsspielraum schaffen.
Wer einmal gelesen hat,welche dramatischen Folgen das Schuetteln eines Babys hat,damit meine ich nicht den Tod des Kindes,sondern die Folgen ,wenn es ueberlebt,der versteht was ich meine.

Wo anfangen?

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
15.01.2008 09:29 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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fam.neum.
unregistriert
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Hallo Braun,

ELTERNFÜHRERSCHEIN! Ich wär sofort dabei......
Und die Schulen müssen ein Stück weit zurück zu alten Werden wie Ordnung, Disziplin und Respekt im Umgang mit Erwachsenen.
Und der Respekt, vor allem älteren und erwachsenen Menschen gegenüber, muss den Jungen wieder beigebracht werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass sich (nur als Beispiel) eine Mutter mit der Nachbarin anlegt weil die den Sohnemann ermahnt, doch bitte nicht so laut schreiend durch den Hausflur zu rennen! Schreck Schließlich erziehen unseren Kindern eine ganze Gesellschaft mit - nicht nur Mama und Papa!

Eine Möglichkeit der Bestrafung fände ich "vom Gericht angeordneter Hausarrest". Und wenn die Eltern diesen nicht schaffen duchzusetzten und weich werden, den Eltern gleich noch eine mit hinten drauf. Denn auch die Eltern sollten endlich wieder das Durchgreifen lernen!
15.01.2008 09:39
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raubtierbaendiger raubtierbaendiger ist männlich
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RE: Strafen für unter 14-Jährige? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Braun
Also ich habe schon oft von Jugendlichen zu hoeren bekommen,mir kann doch keiner was,bin ja noch nicht 14 !


Hast Du bestimmt noch von keinem Jugendlichen gehört, denn -
"nach deutschem Recht ist Kind, wer noch nicht 14, Jugendlicher, wer 14, aber noch nicht 18 Jahre alt ist. Siehe z.B. Jugendschutzgesetz § 2 Absatz 1, Strafgesetzbuch § 176 Absatz 1." Das hat also wohl ein Kind gesagt.

Diese Begriffsunschärfe (was ist Kind, was ist Jugendlicher) führt auch schon mitten ins Thema: Strafmündigkeit

"Strafmündigkeit beschreibt das Erreichen eines Alters, ab dem einem Mensch vom Gesetzgeber her zugetraut wird, die Folgen seiner Handlungen soweit zu überblicken, dass er bewusst anderen schaden kann und daher für diese Handlungen die Verantwortung übernehmen muss."

In Deutschland gilt: "Das deutsche Strafgesetzbuch schreibt für die Strafmündigkeit das vollendete 14. Lebensjahr vor (§ 19 StGB). Kinder, die jünger sind, können damit nicht bestraft werden, der Richter des Vormundschaftsgerichtes kann jedoch außerhalb des Strafverfahrens bestimmte Maßnahmen anordnen.

Wird dennoch ein Strafverfahren gegen ein Kind eingeleitet, so ist es nach § 170 Abs. 2 StPO durch die Staatsanwaltschaft oder durch das Gericht einzustellen.

Unbeschadet dessen können jedoch zivilrechtliche Ansprüche gegen das Kind und eventuell gegen die Aufsichtspflichtigen (z.B. Haftung für Aufsichtsplichtsverletzung) geltend gemacht werden, da die Deliktsfähigkeit nach anderen Kriterien zu beurteilen ist als die Strafmündigkeit."


Das ist natürlich prinzipiell veränderbar. Z.B. in der Schweiz gelten Kinder ab dem 10. Lebensjahr als strafmündig (Art. 3 Abs. 1 JStG). Bis zum Inkrafttreten des neuen Jugendstrafrechts am 1. Januar 2007 galten Kinder ab dem 7. Lebensjahr als strafmündig.

zu erwägen ist, auf was das Jugendstrafrecht eigentlich abzielt - dies muss in gesteigertem Maße für Kinder gelten:

"Hintergrund für das Bedürfnis nach einem besonderen Strafrecht und Strafverfahren für junge Täter ist die Anschauung, dass es sich bei Jugendkriminalität oft um relativ harmlose, vorübergehende Entgleisungen handelt (sog. Episodenhaftigkeit der Jugendkriminalität), die fast bei jedem jungen Menschen gleich welcher Gesellschaftsschicht (Ubiquität der Jugendkriminalität) während der Einordnung in das soziale Leben der Erwachsenen auftreten können. In solchen Fällen soll zwar auch dem jungen Straftäter durch ernsthafte Ermahnung oder leichte Sanktionen (Denkzettel) deutlich gemacht werden, dass die Normen der Gesellschaft auch für ihn verbindlich sind, andererseits soll aber beachtet werden, dass eine übermäßige Strafe sich entwicklungsschädigend auswirken kann.

Das Gesetz geht weiter davon aus, dass es jungen Tätern noch an dem für die strafrechtliche Verantwortlichkeit erforderlichen Unterscheidungsvermögen zwischen Recht und Unrecht fehlen kann. Auch wenn diese Unterscheidungsfähigkeit gegeben sei, besitze der Jugendliche oft nicht die Fähigkeit, der Einsicht entsprechend zu handeln. Daher ist nach dem Jugendgerichtsgesetz in jedem Strafverfahren gegen einen Jugendlichen positiv festzustellen, dass er zum Zeitpunkt der Tat nach seiner sittlichen und geistigen Entwicklung reif genug war, das Unrecht der Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln: Die sogenannte Verantwortungsreife (§ 3 JGG). Die Beurteilung der Verantwortungsreife ist anders als die Feststellung der Schuld(un)fähigkeit im Erwachsenenstrafrecht auch von dem Delikt abhängig, das der Täter begangen hat. Gerade bei vierzehnjährigen Tätern kann die Einsicht in das Unrecht komplexerer Vorgänge fehlen, auch wenn ihnen grundsätzlich klar ist, dass sie niemanden schlagen oder bestehlen dürfen.

Eine weitere Besonderheit junger Täter stellt ihre, im Vergleich zu Erwachsenen, größere Formbarkeit dar. Diese rechtfertigt, dass sich insbesondere die Rechtsfolgen des Jugendstrafrechts von denen des allgemeinen Strafrechts unterscheiden. Während sich dort die Höhe der Strafe maßgeblich nach der Schuld des Täters bemisst, stehen im Jugendstrafrecht fast ausschließlich spezialpräventive (erzieherische) Gesichtspunkte im Vordergrund. Jugendstrafrecht ist deshalb Erziehungsstrafrecht. Nicht Sühne, Vergeltung, Abschreckung oder Sicherung der Allgemeinheit, sondern Erziehung, Sozialisation und Resozialisierung bestimmen Art und Maß der Reaktion auf die Straftat. Jugendstrafrecht ist Täterstrafrecht. Nicht die Tat, sondern die umfassend gewürdigte Persönlichkeit des Täters steht im Vordergrund.

Mehr noch als im allgemeinen Strafrecht ist im Jugendstrafrecht die Wiederherstellung des sozial adäquaten Verhaltens Ziel. Die Bedeutung des Lernens der Normen und des Ausgleiches von Sozialisationsdefiziten wird besonders hervorgehoben. Stets sind solche Ziele - die strafrechtliche Kontrolle - an den Schranken des Rechtsstaats und der Grundrechte zu messen. Insbesondere ist das Jugendstrafrecht ein Eingriff in das Erziehungsprivileg der Eltern nach Art. 6 GG."


Soviel mal als Einstieg ins Thema.

__________________
Ceterum censeo
15.01.2008 09:51 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
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Nachteule Nachteule ist weiblich
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Zitat:
[i]
Eine Möglichkeit der Bestrafung fände ich "vom Gericht angeordneter Hausarrest". Und wenn die Eltern diesen nicht schaffen duchzusetzten und weich werden, den Eltern gleich noch eine mit hinten drauf. Denn auch die Eltern sollten endlich wieder das Durchgreifen lernen!


Wie soll denn dieser Hausarrest aussehen? Viele, und besonders "diese" Kinder, hängen doch eh am PC vor entsprechenden Spielen, denen kommt der Hausarrest doch wie gerufen.

Ich wäre da eher für "Sozialstunden" in Altersheimen oder Tierheimen. Und ganz wichtig wäre aber auch das Reflektieren (auch schriftlich, nicht nur "rumlabern") über die Tat. Da müsste vielleicht die Jugendgerichtshilfe bei den JÄ ausgebaut werden, die diesen Part übernehmen könnte. Und gaaanz wichtig wäre natürlich Elternarbeit, damit es erst gar nicht so weit kommt. Und wie hier jemand schon schrieb: Respekt vor dem anderen sollte auch wieder ein Wert sein, da könnte Schule auch einen Beitrag leisten. Jeder muss zuständig sein dürfen. In meiner Kindheit hatten wir einen Polizisten neben uns wohnen. Wenn der uns Kinder was gesagt hat, dann galt das! Da kam nicht etwa der Gedanke: "Der Bulle hat uns nichts zu sagen". Wir Kinder hatten Respekt vor diesem Erwachsenen, der seine Position nie ausgenutzt hat. Außerdem müssen Kinder und Jugendliche eingebunden sein soziale Gruppen. Wir waren früher (oh Gott, ich höre mich an wie meine Mutter) ausgelastet in kirchlichen Jugendgruppen und Sportverein (wo es nicht um Leistung ging, sondern um das Miteinander und um Spaß). Klar haben wir auch viel Zeit zum Spielen gehabt, aber wir hatten nicht diesen Leerlauf, den heute viele Jugenldiche haben. Viele kleine Rädchen müssen da ineinandergreifen.
Nachteule

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Nachteule


Wer nicht handelt, wird behandelt.
15.01.2008 09:56 Nachteule ist offline E-Mail an Nachteule senden Beiträge von Nachteule suchen Nehmen Sie Nachteule in Ihre Freundesliste auf
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peutetre peutetre ist weiblich
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Hallo Nachteule,

du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Ich halte gar nichts davon, Strafen als "Allheilmittel" zu propagieren, sondern bin der Meinung, da muss ganz woanders angesetzt werden, müssen Hilfen installiert werden, um diese noch nicht Jugendlichen wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zudem - wo fangen wir an bei den "unter 14 jährigen"? Bei 6, 7, 10 Jahre? Ab wann sollte bestraft werden?

Zitat:
[I]Original von raubtierbändiger[B]
Das ist natürlich prinzipiell veränderbar. Z.B. in der Schweiz gelten Kinder ab dem 10. Lebensjahr als strafmündig (Art. 3 Abs. 1 JStG). Bis zum Inkrafttreten des neuen Jugendstrafrechts am 1. Januar 2007 galten Kinder ab dem 7. Lebensjahr als strafmündig.


Kinder in den Knast? Soll das der richtige Weg sein? Was ist mit der Verantwortlichkeit der Eltern?


mMn ist diese ganze Diskussion mal wieder nur ein Thema, das von der Politik zu Wahlkampfzwecken ausgeschlachtet wird.


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Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

15.01.2008 10:13 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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Deutscher Kinderschutzbund gegen niedrigeres Strafmündigkeitsalter Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Die aktuelle Stellungnahme des Kinderschutzbundes geht in die richtige Richtung:

Zitat:
Deutscher Kinderschutzbund gegen niedrigeres Strafmündigkeitsalter
Der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, stellt sich gegen die Forderung nach einem niedrigeren Strafmündigkeitsalter von Kindern. Hilgers warnt davor, Kinder für ihr ganzes Leben zu stigmatisieren. Anstelle einer schärferen Bestrafung von Kindern unter 14 Jahren fordert Hilgers weitere intensivpädagogische Maßnahmen.



Wichtig ist, die Ursachen zu bekämpfen, die dazu führen, dass Kinder und Jugendliche straffällig werden.



Kinder brauchen eine gute Bildung, eine Perspektive für ihre Zukunft, zuverlässige Beziehungen zu Erwachsenen, Vorbilder und die Möglichkeit positive Gemeinschaft zu erleben und sich in dieser integriert zu fühlen.



Die bisherige Gesetzgebung ist ausreichend. Die verantwortlichen Instanzen müssen mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden, damit die Gesetze zügig und effektiv umgesetzt werden können. Weder Eltern, Schulen noch Jugendhilfe dürfen allein gelassen werden.
Wichtig ist ein funktionierendes Netzwerk, das mit genügend Personal ausgestattet ist.

Hannover, 14. Januar 2008


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Ceterum censeo
15.01.2008 10:16 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
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szm
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RE: Deutscher Kinderschutzbund gegen niedrigeres Strafmündigkeitsalter Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich bin dafür, dass zwischen dem 10. und dem 14. Lj. eine neue Art Betrafung geschaffen wird, damit die unter 14jährigen nicht ungeschoren bleiben. Denn den Satz, ihnen könne ja niemand was, kenne ich auch.

Ganz gezielt gehen Kinderbanden z.B. gegen alte Leute vor, denen sie die Handtasche rauben, sie zu Boden stoßen etc. Auch werden Kinder dieses Alters von älteren eingesetzt, um ungestraft Straftaten zu begehen. Mal abgesehen von den schrecklichen "Ehren"morden, zu denen sie missbraucht werden, weil sie ja noch nicht strafmündig sind!

Welcher Art eine effektive Strafe sein kann - darüber sollten sich Fachleute einigen.
15.01.2008 10:41 szm ist offline Beiträge von szm suchen Nehmen Sie szm in Ihre Freundesliste auf
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fam.neum.
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Hallo,

da sind ja einige gute Ansätze dabei.

Zitat: (bei raubtierbändiger)
Weder Eltern, Schulen noch Jugendhilfe dürfen allein gelassen werden.
Wichtig ist ein funktionierendes Netzwerk, das mit genügend Personal ausgestattet ist.

Wie wäre es mit einer kleinen Umformulierung?:
Weder Eltern, Schulen noch Jugendhilfen dürfen "alleine lassen".

Hier stehen alle in der Verantwortung. Aber kennt ihr das nicht auch, oder gerade als PE, alle? Eltern, die nur allzugern die Verantwortung an Andere, Schulen, Kindergärten etc. abgeben uns sich selbst außen vor lassen? So nach dem Motto: Da sind die Fachleute, die werden das schon machen!

Trotzdem. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein natürliches Rechtsempfinden. Sie wissen was richtig oder falsch ist.

Kinder in den Knast? Nein.
Hausarrest mit PC oder Playstation? Auch nein.
PC raus - Bücher und Block rein! Oder hat euch Zimmerarrest früher nicht gestunken? Nur konsequent durchgezogen muss er sein damit er wirkt!

Und zum Thema Jungendhilfe und Freizeitbeschäftigung muss ich sagen: Wir haben unsere Kinder dazu angeregt sich Freunde zu suchen mit denen sie mal z.B. eine Hütte zu bauen oder einen alten Bauwagen für sich gestalten. Mit Hilfe ein oder zweier Väter und Mütter ist da aus Wenig Viel zu machen. Die Kinder auch mal an ihren eigenen Ideen und Kreativität packen, anregen, fördern. Ist das nicht interessanter als ein Jugendhaus mit Kicker, Dart und Fernseher?
15.01.2008 10:43
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Nachteule Nachteule ist weiblich
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Zitat:
Original von peutetre


mMn ist diese ganze Diskussion mal wieder nur ein Thema, das von der Politik zu Wahlkampfzwecken ausgeschlachtet wird.[/SIZE][/COLOR]


Genau, so sehe ich das auch. Die Kassen sind leer, um z.B. Sozialkompetenztraining für Kinder und Jugendliche anzubieten, aber für andere Dinge ist Geld vorhanden. Das wäre ein Wahlkampf, wenn Politiker nicht nur reden würden, sondern sagen würden: "Wir reden nicht nur, wir tun was". Genau wie manche Firmen auf das Verschicken von Weihnachtskarten und unsinnigen Werbegeschenken (Mein Mann hat 4 Kalender mit nach Hause gebracht, einer hängt in seinem Büro) verzichten, könnten Poliker beim Wahlkampf auf große Worte verzichten und Wahlkampf in Form von guten Taten bestreiten, die nach der Wahl allerdings anhalten sollten (anders als große Worte).

Nachteule

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Gruß
Nachteule


Wer nicht handelt, wird behandelt.
15.01.2008 10:45 Nachteule ist offline E-Mail an Nachteule senden Beiträge von Nachteule suchen Nehmen Sie Nachteule in Ihre Freundesliste auf
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kinderlachen
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Hallo
Bin ganz und gar der Meinung von fam.neum.
Es ist schlimm , wenn man sehen muss , das Lehrer Angst vor den Schülern und Eltern haben (das haben wir in Frankreich miterlebt !!Gibt es hier in Deutschlandbestimmt auch).
Jugendliche die meinen KEINER kann ihnen was...,weil sie NICHT strafmündig sind!
Kinder ,die nicht alleine draussen sein können ,weil sie von anderen Kindern EXTREM angegriffen werden und nicht mal vor alten Menschen wird halt gemacht !!
WARUM sollen ebend GERADE DIESE GRUPPEN für ihre Vergehen NICHT gestraft werden??
L.G
15.01.2008 12:12
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fam.neum.
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Wenn Kinder Kinder nicht mehr raus lassen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Meine Freundin fwohnt mit ihren 5 Kindern in einem Viertel unserer Stadt das früher echt Familienfreundlich war. Zwischenzeitlich hat die örtliche Baugenossenschaft allerdings immer mehr ........... dort einziehen lassen und nun ist die Polizei ein täglicher Begleiter und Besucher dort. Da werden Katzen von Kindern misshandelt, andere Kinder von Kindern bedroht und erpresst, Vandalissmus betrieben, sogar Schusswaffen sind immer öfter im Gebrauch........ Wir helfen ihr gerade eine andere Wohnung auf dem Land zu finden.

Ihre eigenen Kinder lässt sie nur in Begleitung raus und die müssen spätestens bei Dämmerung daheim sein. Wie sehr das die Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit und in ihrem Spieltrieb einschränkt muss ich ja wohl nicht näher erläutern.

Die Täter sind meist Schulkinder. Schon die Kleinsten lernen von den Größeren und deren Eltern sitzen nur bei Tee zusammen und interessieren sich nicht. Schreck Es gibt dort auch einen Jugendtreff - doch der wird auch regelmäßig beschädigt und verschmutzt. Was soll die Gesellschaft da noch tun?

Wann wird hier entlich was geschehen???
16.01.2008 10:41
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peutetre peutetre ist weiblich
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Ja - es IST schlimm, wenn man seine eigenen Kinder nicht mehr auf die Straße schicken kann aus Angst vor jugendlichen Gewalttaten. Es ist ebenso schlimm, wenn es Eltern und Lehrer gibt, die Angst vor Kindern haben müssen. Aber ist eine Bestrafung der Kids der richtige Ansatz? Müssten da nicht zuerst die Eltern zur Verantwortung gezogen werden, braucht es nicht Hilfe statt Strafe?
Ich erinnere mich gerade an die Worte dieser Frau Ritter in der Doku gestern - als man ihren 9jährigen nach seiner Gewaltattacke auf die Nachbarin zur Vernehmung abholte hat sie den Beamten gesagt, man könne sie auch direkt ins Heim bringen, für solche Kinder habe sie kein Verständnis. Hatte sie das vorher, hat sie sich gekümmert, den Kindern eine andere Perspektive geboten, sie schlichtweg ERZOGEN??? Nein, hat sie sicher nicht. Sie war sicher selber wichtiger, hat nicht auf die Kids geschaut - hat wahrscheinlich Tee getrunken und sich nicht interessiert... Zerknirscht
mMn gehören diese Kinder nicht bestraft, sondern es sollte ihnen geholfen werden. Wegsperren bringt da überhaupt nichts. Das Übel an der Wurzel packen, die Eltern zur Verantwortung ziehen, eventuell MIT ihnen nach Lösungen suchen ( wenn sie bereit sind sich helfen zu lassen, sonst eben auch ohne sie). Die Kinder und Jugendlichen können in der Regel nämlich wirklich nichts dafür, dass sie so sind wie sie sind!!!


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Hans Reimann

16.01.2008 10:56 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Naemi27
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seh ich ganz genauso peutetre!!!
16.01.2008 11:08
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Vielleicht ganz interessant zu dem Thema:

Spiegel TV Reportage am 18.01. um 22:45 auf VOX:
Thema: Erziehungscamp oder Kuschelknast - Jugendkriminalität zwischen Prävention und Strafe

Zitat:
Kinder rauben Kinder aus, Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtteile - der brutale Angriff von zwei polizeibekannten Jugendlichen auf einen Rentner in München löste eine deutschlandweite Diskussion über den Umgang mit jungen Gewalttätern aus. Parteiübergreifend nutzen Politiker die Gunst der Stunde im Wahlkampf, um neue Wege in der Bekämpfung von Jugendkriminalität zu fordern. Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Hessen, Niedersachsen und Hamburg geht der hessische Ministerpräsident Roland Koch in der Debatte um härtere Strafen für junge Kriminelle in die Offensive: "Gewalttätige Jugendliche gehören nicht in einen Kuschelvollzug", meint Koch und präsentiert einen Sechs-Punkte-Plan, in dem er u.a. für die Einführung eines sogenannten "Warnschussarrests", eine Anhebung der Höchststrafe für Jugendkriminalität und eine schnellere Abschiebung ausländischer Straftäter in bestimmten Fällen plädiert. Ein umstrittenes Rezept gegen ein Problem, das Polizei, Sozialarbeiter und Pädagogen seit langem beschäftigt: 2006 wurde fast die Hälfte aller registrierten Fälle von Gewaltkriminalität von unter 21-Jährigen begangen. Darunter immer mehr schwere und gefährliche Körperverletzungen. Und die Täter werden immer jünger. Die zunehmende Brutalität halbwüchsiger Straftäter entsetzt die Experten. Der Staat reagiert mit sogenannten "Bootcamps", Auslandaufenthalten oder Kurzarresten. Doch der Versuch, die ansteigende Gewaltbereitschaft in den Griff zu bekommen, bleibt oft ohne nachhaltigen Erfolg: Die Rückfallquote bei männlichen Straftätern, die zu einer Jugendstrafe verurteilt wurden, liegt bei rund 80 Prozent. SPIEGEL TV Thema über kriminelle Kinder, familiäre Hintergründe und pädagogische Perspektiven.



http://www.vox.de/magazine_2333.php?artikel_id=557776


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Und noch etwas interessantes dazu:

Jugendkriminalität in Zahlen
Polizeiliche Kriminalstatistik bietet Anlaß zum Nachdenken

Zitat:
Kinder und Jugendliche haben nach den Angaben des BKAs im Jahr 2006 378 934 Straftaten begangen. Prozentual ausgedrückt bedeutet das, dass 16,6% der Tatverdächtigen noch nicht volljährig waren. Bezieht man die Heranwachsenden (Jugendliche im Alter von 18-21 Jahren) noch in die Berechnung mit ein, müssten noch weitere 10,6% addiert werden. Daraus folgt, dass 27,2% der Straftaten aus 2006 von Mädchen und Jungen verübt wurden, die jünger als 21 Jahre alt waren.


Was die Diskussionen der letzten Wochen um Jugendkriminalität besonders anheizte, war der Umstand, dass viele der jungen Straftäter Ausländer sind. Der Bericht des BKAs zeigt, dass jungendliche Ausländer besonders häufig in Gewaltdelikte verstrickt sind. Laut BKA zählen zu dieser Kategorie neben Mord, Totschlag und Vergewaltigung auch Raubdelikte, Körperverletzung jeglicher Art und Geiselnahme. Von den 206 632 Tatverdächtigen aus dem Jahr 2006 besaßen 24,8% nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Statistiken zeigen auch, dass vor allem bei Raub und Körperverletzung der Anteil junger ausländischer Straftäter (Schüler/Studenten) sehr hoch liegt (19,3% der Ausländer, die des Raubes beschuldigt wurden, waren Studenten oder Schüler. Gefährliche und schwere Körperverletzung begingen 40 291 Ausländer. Davon waren 16,6 % noch Schüler oder Studenten).


Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des BKA 2006


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Und noch ein Link zu einem Video:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/399464?inPopup=true

natürlich zum Thema passend!!! Augenzwinkern

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16.01.2008 14:16 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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Hallo,

ehe jetzt Polizeikriminalstatistiken fehlinterpretiert werden, schnell einen LINK zur UNI Konstanz an der u.a. der Krimiologe Gerhard Spiess unter dem Thema:
Jugendkriminalität in Deutschland - Kriminalstatistische und kriminologische Befunde
schon 2004 interessante Ergebnisse veröffentlicht hat.

www.uni-konstanz.de/rtf/ki

Gruß Kati smile

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16.01.2008 18:16 Kati ist offline E-Mail an Kati senden Beiträge von Kati suchen Nehmen Sie Kati in Ihre Freundesliste auf
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supermami
unregistriert
RE: Deutscher Kinderschutzbund gegen niedrigeres Strafmündigkeitsalter Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

[quote]Original von szm
Ich bin dafür, dass zwischen dem 10. und dem 14. Lj. eine neue Art Betrafung geschaffen wird, damit die unter 14jährigen nicht ungeschoren bleiben. Denn den Satz, ihnen könne ja niemand was, kenne ich auch.

Ganz gezielt gehen Kinderbanden z.B. gegen alte Leute vor, denen sie die Handtasche rauben, sie zu Boden stoßen etc. Auch werden Kinder dieses Alters von älteren eingesetzt, um ungestraft Straftaten zu begehen. Mal abgesehen von den schrecklichen "Ehren"morden, zu denen sie missbraucht werden, weil sie ja noch nicht strafmündig sind!




Ganz meine Meinung.

Gestern nachmittag haben wir im Auto gehört, dass irgendwo in Bayern (weiß jetzt nicht mehr genau wo) eine 54 jährige Frau von einem 18 jährigen totgeprügelt worden ist.
Wenn ein 18 jähriger jede Hemmschwelle überwunden hat, einen Menschen totzuprügeln, dann war er bestimmt nicht erst seit vorgestern so.
Hier hätte schon viel früher, als überhaupt erst mit 14 begonnen werden müssen, etwas bei diesem Jugendlichen zu unternehmen. Nicht erst jetzt wo es zu spät ist.
Denn diese Jugendlichen, die so sind wie der, fangen doch schon mit 12 an, alte Menschen die Tasche zu klauen (um es nochmal milde auszudrücken)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von supermami: 21.01.2008 17:48.

21.01.2008 17:48
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