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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Geiselnahme: Angst, das Kind zu verlieren » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Geiselnahme: Angst, das Kind zu verlieren
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raubtierbaendiger raubtierbaendiger ist männlich
Rotzlöffel


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Beiträge: 783
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Geiselnahme: Angst, das Kind zu verlieren Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Schweriner Volkszeitung

Angst, das Kind zu verlieren

10. Januar 2008 | von Corinna Pfaff

SCHWERIN - Das Landgericht Schwerin hat gestern eine junge Mutter der Geiselnahme schuldig gesprochen. Sie hatte im Mai vorigen Jahres versucht, ihr Kind mit Gewalt aus einer Pflegefamilie zu holen.

Johanna* war 17 Jahre alt, als sie ihren Sohn auf die Welt brachte. Der Vater hatte ihr zur Abtreibung geraten. Eine eigene Familie, die sie auffangen konnte, hat Johanna nie gehabt. Dafür eine ganze Menge Probleme mit sich selbst.

So wollte sie das Kind zur Adoption frei geben. Doch dann sah sie das Baby, nahm es in den Arm - und der Entschluss war dahin. Sie will eine gute Mutter sein, obwohl die Voraussetzungen nicht gerade gut sind. Johanna hatte eine - wie sie es ausdrückt - "beschissene Kindheit". Ein Vater, der sie schlägt, demütigt, ablehnt. Eine Mutter, die ihr weder Zuwendung noch Liebe gibt.

Trauma KindheitJohanna kommt in Kinderheime, aber es geht ihr dort nicht besser. Schon als Kind wird Johanna in psychiatrischen Kliniken behandelt. Sie weiß, es wird schwer, nun selbst ein Kind groß zu ziehen. Deshalb wendet sie sich an das Jugendamt und bittet um Hilfe. Ihr Kind lebt mal in Pflegefamilien, dann wieder bei ihr. Dieses Hin und Her aber ist nicht gut für den Kleinen. So stimmt Johanna zu, dass der Dreijährige auf Dauer in einer Pflegefamilie untergebracht wird. Sie darf ihn einmal im Monat unter Aufsicht sehen. Doch sie hat das Gefühl, der Kleine wird ihr fremd.

Es versetzt ihr einen Stich, wenn der Junge «Mama» sagt und damit die andere Frau meint. Johanna hat Angst, das Kind zu verlieren und fordert eine neue Pflegefamilie. Doch der Junge fühlt sich nach Ansicht des Jugendamtes wohl bei dem ausgesuchten Ehepaar.

Im Mai 2007 kommt es schließlich zu einem folgenreichen Gespräch im Jugendamt des Landkreises Ludwigslust. Johanna hört, dort wie toll die Pflegefamilie ist und versteht: "Besser als du. Du hast versagt". Am Ende stimmt sie dennoch zu, dass der Junge in der Familie bleiben kann. Aber sie will das Kind zweimal im Monat sehen. Doch das lehnen die Amtsmitarbeiter ebenso vehement ab wie den Kompromissvorschlag von Johannas Betreuerin, es mit einem Drei-Wochen-Rhythmus zu versuchen. "Ich hätte ebenso gut gegen eine Wand reden können", erinnert sich Johanna nun vor Gericht. So bricht sie das Gespräch ab, fährt zu ihrem Sohn, um ihn zu holen.

Folgenschwerer EntschlussJohanna wartet vor dem Haus, bis der Pflegevater kommt. Sie sagt ihm, dass sie ihr Kind wolle. Der Kleine schläft bereits. Die Mitarbeiterin des Jugendamtes kommt hinzu, von den Eltern alarmiert.

Johanna spürt wieder, dass sie nicht weiter kommt und läuft weg. Die Mitarbeiterin, die fürchtet, dass sie sich etwas antut, eilt hinterher. Als sie die junge Frau in der Dunkelheit findet, redet sie auf sie ein und will sie nach Hause fahren. Das Reden aber hält Johanna nicht mehr aus. Sie trägt schon den ganzen Tag ein Kartoffel-Schälmesser in der Tasche - um sich selbst etwas anzutun, wie sie später sagen wird. Doch dann packt Johanna plötzlich die Frau vom Amt, hält ihr das Messer an den Hals und geht mit ihr zurück zum Haus. Der Pflegevater reagiert rasch, greift zum Feuerlöscher und sprüht Johanna den Inhalt ins Gesicht. Die Mitarbeiterin der Behörde kann ins Haus flüchten, Johanna wird wenig später von der Polizei festgesetzt. Juristisch eine Geiselnahme, die Johanna vor Gericht auch eingesteht. Verteidiger Jörn Gaebell aber sieht auch ein Versagen des Jugendamtes. Warum sie Johanna zwei Treffen im Monat mit dem Kind so energisch verwehrte, wollte das Gericht von der Mitarbeiterin aus dem Jugendamt wissen. Die Zeugin, Opfer der Geiselnahme, begründet das allgemein mit dem "Kindeswohl". "Nein", sagt sie auf eindringliche Nachfrage des Gerichts, die regelmäßigen Treffen mit der leiblichen Mutter hätten dem Kind nicht geschadet.

"Wenig Fingerspitzengefühl" bescheinigt dann auch das Gericht in seiner Urteilsbegründung dem Jugendamt. Johanna wird wegen Geiselnahme zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Das Gericht ordnet an, dass sie in einem psychiatrischen Krankenhaus eingewiesen wird. Sofort. Die Treffen mit ihrem Sohn werden nun wohl noch weniger werden.

*Name geändert


__________________
Ceterum censeo
10.01.2008 07:56 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
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susann susann ist weiblich
Beamter


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Heul Heul Heul

Es liest sich furchtbar und ich verstehe bis zu einem gewissen Punkt auch diese Johanna. Ich glaube das Sie sehr verzweifelt war, als Sie diese Lösung für sich in Anspruch nahm. Nur Sie zeigt auch eine gewisse Härte, die ich einem kleinen Kind nicht annähernd zumuten möchte. Erst will Sie einen Pflegestellenwechsel, damit wieder ein Bindungsabbruch beim Kind stattfindet und dann Geiselnahme mit Bedrohung der PE und versuchter Entführung. Na ich denke mal das die psychiatrische Behandlung sicherlich sehr angebracht ist.

__________________
Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
10.01.2008 08:14 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Ich denke mal, mit dieser Mutter haette die SA vernuenftig reden muessen und ihr die Geschehnisse aus der Sicht ihres Kindes erklaeren muessen.Bei ihrer Vorgeschichte kann man davon ausgehen,dass sie fuer das Verhalten des Kindes Verstaendnis aufbringen koennte.
Wenn man dazu uebergehen wuerde,abgebende Eltern psychologisch zu betreuen,haetten wir und die Kinder weniger Probleme.
Das muessten dann aber Psychologen sein,die aus der Sicht desKindes agieren koennen und nicht das Besitzdenken der HE foerdern.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
10.01.2008 09:30 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Lümmelmutti Lümmelmutti ist weiblich
Azubi


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Geiselnahme Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Oh wie muss diese LM doch verzweifelt gewesen sein das sie sich zu der Geiselnahme herrab gelassen hat

Oh kann ich nur sagen für die "GUTE" Entscheidung des JA

Wo blieben die Hilfen für so eine LM damit sie Kontakt zum Kind hätte halten können öfters wie einmal im Monat.

Wenn man hier eine LM hat die sich doch bemüht sich in ihren "Möglichkeiten " mit ihren doch recht jungen Jahren ihr Kind öfters zu sehen dann sich zu so einer Tat hinreisen läst.

Wo waren da die Augen der Leute des Umfeldes. Hat es den keiner gemerkt was und wie die LM villeicht verzweifelt war

Warum wurde sie nicht mit Kind richtig begleitet und betreut????
Warum diese Besuchseinengung ???
Weil sie vielleicht vorher sich für eine ADO entschieden hatte???

Hier in diesem Fall sind doch noch viele WENNS und auch ACHS offen

Hier zeigt sich doch mal wieder das es nicht immer richtig ist solche Besuchsrechte einzugrenzen und solche Verbote auszusprechen .

Eigendlich hätte doch das Amt froh sein sollen das es so ist nur den Weg den diese LM eingeschlagen hat der war nicht richtig und ist auch nicht gut zu heissen

Aber ich gehe mal davon aus das sie sehr verzweifelt war und Angst hatte um ihr Kind es vielleicht gar nicht mehr sehen zu dürfen. Auch vermute ich das es hier an vielen aufklärenden Gesprächen mit der LM gefehlt hat An Vorbereitungen irgend wann mal die Chance zu bekommen eine Bindung zu ihrem Kind aufbauen zu dürfen.

Ich hoffe nur für diese Mutter das ihr jetzt in der Klinik geholfen wird
das sie sich nicht mehr zu solchen Taten hinreisen läßt ,das ihr Kind sie mit den PE recht oft besuchen kommt und sie wenigstens etwas Liebe zu ihrem Kind aufbauen kann Was sie ja nicht kennt aus ihrer Kindheit.

Sie sich über die Tragweite ihrer Tat vorher nicht bewusst war und sich einfach nur in dieser Art und Weise gegen diese Entscheidungen wehren wollte.Ich kann diese Johanna gut verstehen ohne sie zu kennen Aber ich hätte auch die PE geschützt und natürlich das Kind.

Nun dürft ihr mich in der der Luft zerreissen das ich mal auf der Seite einer kämpfenden jungen LM stehe und das als PM die in diesem Falle total anders entschieden hätte Aber wer fragt hier nach Gefühlen und Empfinden für solche Entscheidungen von den Behörden.

Ich weis nicht wie ich mich hier anders ausdrücken soll damit ich nicht verkehrt verstanden werde Aber wie ja viele wissen bestand meine Arbeit mal in der Bewältigung und Aufarbeitung sollcher und ähnlicher
Fälle und noch schwerwiegenderer Straftaten von Verzweifelten .

Eure sehr nachdenkliche Lümmelmutti

__________________
Das Leben ist wie ein Theater Stueck doch leider ohne Generalprobe
Drum SINGE;LACHE;TANZE oder WEINE ehe der Vorhang fällt
10.01.2008 09:54 Lümmelmutti ist offline E-Mail an Lümmelmutti senden Beiträge von Lümmelmutti suchen Nehmen Sie Lümmelmutti in Ihre Freundesliste auf
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susann susann ist weiblich
Beamter


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Lümmelmutti ich verstehe dich und im ersten Ansatz ging es mir genau wie dir. Nur Mitleid darf uns Pflegeeltern nicht im Umgang mit LE leiten. Wie hätte denn ein häufiger Kontakt aussehen sollen? Eine LM die sogar die Pflegestelle wechseln wollte um den innigen Kontakt zur PM zu steuern. Nein, so kann und darf es auch nicht sein. Auch wenn die LM therapiert ist, wäre ein Kontakt alle vier Wochen ausreichend, damit das Pflegekind in der Pflegefamilie auch Sicherheit bekommt. Es ist für uns von hier aus sicherlich sehr schwer zu beurteilen, wir sehen hier nur das arme verunsicherte Tätermädchen, die eine harte Kindheit hatte. Diese Kindheit hatten viele und wurden auch nicht zu Tätern. Ich hoffe, dass man der LM helfen kann, wünsche mir aber das das Pflegekind eine stabile Familie behält und einen sicheren Lebensweg erleben darf.

Susann

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Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
10.01.2008 10:29 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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duhner
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Hallo,

kann mich da Lümmelmutti voll und ganz anschließen. Manchmal ist es wirklich so, dass LE, die Schwierigkeiten haben, nicht dementsprechend geholfen wird.
Nachvollziehbar denke ich, für sehr viele von uns, wenn man uns unsere Kinder wegnehmen würde Schreck , und wir könnten dann gar nicht und nichts mehr differenzieren.
Das hier der Schuß nach hinten losgegangen ist, ist für viele von uns vorhersehbar, die LM aber hat aus ihrer Sicht Situation als bedrohlich empfunden und falsch reagiert und hat die Konsequenze zu tragen.
Aber hätten wir das nicht vielleicht auch verwirrt getan?

LG
leona
10.01.2008 10:30
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susann susann ist weiblich
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verwirrt verwirrt verwirrt verwirrt

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10.01.2008 11:03 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Silvia.* Silvia.* ist weiblich
Privatschüler


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Beiträge: 1.806
Herkunft: zu Hause


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Jetzt könnt ihr mich auch steinigen,aber da gebe ich auch Lümmelmutti Recht....
Hier hätte das Ja der LM helfen müssen und sie nicht abwimmel,auch ein BK alle 2 Wo wären doch in Ordnung gewesen....was spricht dagegen?
Das sie nun Gewalt angewendet hat,finde ich nicht in Ordnung......
Aber warum werden so junge Mütter immer gleich verurteilt,warum dürfen sie nicht ein Recht auf ihre Kinder haben....warum hilft man ihnen nicht.....
Wir haben hier auch so einen Fall,das Kind könnte schon längst bei ihrer Mutter wieder sein,doch das JA verzögert alles nur.....und dabei gibt sich die LM wirklich Mühe und ich unterstütze sie dabei Mosch

__________________
Da wo Kinder sind,ist ein goldenes Zeitalter!
10.01.2008 11:35 Silvia.* ist offline E-Mail an Silvia.* senden Beiträge von Silvia.* suchen Nehmen Sie Silvia.* in Ihre Freundesliste auf

Sasa Sasa ist weiblich
Professor


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Dabei seit: 21.10.2006
Beiträge: 8.949
Bundesland: Niedersachsen


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Für mich klingt die Geschichte so, als wären hier zwei Kinder, die Hilfe bräuchten. Das Baby, was bei einer so unreifen 17jährigen wirklich nicht aufwachsen konnte, und Johanna selbst.
Ich habe mal ein Mädel betreut, im gleichen Alter, die sagte, sie habe ihr Kind gewollt, damit endlich jemand da ist, der zu ihr gehört. Damit ihr Leben Sinn macht. Sie Halt bekommt. Natürlich sind das die völlig falschen Motive, ich weiss das, aber ich bin 38 und kein verdrehter Teenie. Und es wird wohl Gründe gehabt haben, daß ich in diesem Alter keine Kinder wollte, sondern meine Ausbildung gemacht habe, sprich: einen geraden Weg gegangen bin.
Vielleicht wären Mutter und Kind in einem guten Mutter-Kind-Heim besser aufgehoben gewesen, wenn sie dort Unterstützung bekommen hätten. Denn Kinder haben doch nun mal das Recht zu wissen, wohin sie gehören. Auch denke ich, wenn Pflegeeltern ein Kind in Dauerpflege aufnehmen, haben sie ein Recht auf Beständigkeit- zu wissen, das Kind bleibt voraussichtlich dort. Da bringen viele BKs echte Unruhe.
Johanna hätte so niemals handeln dürfen, ein Beweis dafür, daß das Kind zu Recht nicht bei ihr war. Aber man hätte diese Eskalation vermeiden können (meine Meinung).

__________________
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
10.01.2008 11:50 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Beiträge: 7.487
Bundesland: Sachsen


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Sasa,
die meisten Teenie-Muetter haben genau diese Motivation fuer eine Schwangerschaft.
Das Verstaendniss dafuer,dass sie dann nicht jemanden haben,der sie liebt,sondern den sie lieben muessen fehlt ihnen.
Die wenigsten von ihnen haben gelernt,sich selbst zu lieben,wie sollen sie dann ein Kind lieben.
Ich hatte hier eine 19 jaehrige Mama,die ich entwicklungsmaeßig so etwa bei 13 eingestuft haette.
Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll,soviel fehlt da noch um einem Kind gerecht zu werden.
Habt Ihr das eigentlich mitbekommen,dass die Mutter des ersten Babys in diesem Jahr 14 Jahre jung ist.

Ich weiss nicht,ob es sinnvoll gewesen waere,die BKs zu erweitern,aber in jedem Fall waere es sinnvoll gewesen ,wenn Einer der involvierten versucht haette,der LM einfuehlsam klar zu machen,dass ihr Kind nun zwei Muetter hat.Villeicht haette sie mit dieser Erkenntnis eher leben koennen,als mit der Angst ,als Mutter im Leben ihres Kindes keine Rolle mehr zu spielen.Denn die Mutter bleibt sie ihr Leben lang,auch wenn sie nicht in der Lage ist,die dazugehoerige Leistung zu erbringen.
So,nun koennt Ihr mich auch hauen. Flitz

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HB
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10.01.2008 13:01 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Sprotte
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Hallo,

sicher ist das handeln der jungen leiblichen Mutter falsch gewesen, und ich hoffe das ihr in der Klinik nun geholfen wird.

Aber ich denke, so manchen JA Mitarbeiter würde ein wenig mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den LE nicht schaden.

Denn auch wenn ich "nur" eine LM bin, bin ich dennoch ein Mensch mit Gefühlen.

Sicher stehen die Kinder an erster Stelle und leiden am meisten darunter. Aber es muss doch dennoch möglich sein, auch auf LE mit etwas mehr Einfühlungsvermögen zuzugehen.

Ich mein, ist es denn wirklich nötig sich als JA Mitarbeiter hinzusetzen mit den Pflegeeltern, und in Gegenwart der leiblichen Eltern davon zu schwärmen wie prima die Pflegeeltern das alles doch hinbekommen würden, wie wunderbar doch alles wäre. Und was für super Pflegeeltern sie doch wären.

Kann man das als JA Mitarbeiter nicht auch dann machen wenn die leiblichen Eltern nicht mehr anwesend sind?

Ich denke, jeder der mich hier schon gelesen hat weis, das bei mir die Kinder an erster Stelle stehen und ich ein klar denkender Mensch bin. Aber erlich, so manches Mal hätte ich meine Kinder auch am liebsten eingepackt und wär mit ihnen auf und davon.

Und so manches mal hätte ich mir gewünscht das man auch mich mal fragt wie ICH mit der Situation zurechtkomme, so manches mal wünschte ich mir, ich dürfte mal über meine Gefühle und Ängste schreiben, ohne mir danach anhören zu müssen das ich ja eine LM sei.

Sicher geht es den Pflegeeltern nur um das Wohl der Kinder, verständlich. Aber von einen Jugendamtmitarbeiter sollte man doch erwarten können das er etwas *öhm* sensibler mit allen beteiligten Umgeht?
10.01.2008 14:53
Dieser am 10.01.2008 um 14:53 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sprotte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Ulti
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O Mann,

als ich das gelesen habe......

Habe eine 16-jährige bei mir. Es könnte eine "Johanna" werden.
6. Tag bei mir - Besuch beim Frauenarzt. Ich habe einen Riecher gehabt.

Nächstes PK programmiert, wenn.......
Zeit bis nächste Woche.

Werde ihr diesen Bericht mal zu lesen geben. Vllt. öffnet ihr dieser Bericht die Augen für die Realität. PE werden auch bei ihr am Ende schon bereit stehen.

Bin nervös. Zwischen vllt. könnte es ja.... und ....schon vorprogrammiert.
Allerdings ihre Grundlage st die von Johanna.

Mann Mann Mann
10.01.2008 17:58
Dieser am 10.01.2008 um 17:58 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Ulti wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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