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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Reißt die Waisenhäuser nieder! » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Reißt die Waisenhäuser nieder! 4 Bewertungen - Durchschnitt: 7,754 Bewertungen - Durchschnitt: 7,754 Bewertungen - Durchschnitt: 7,75
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miwi miwi ist männlich
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Reißt die Waisenhäuser nieder! Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Ein heikles Experiment vergleicht verschiedene Erziehungswege. In Armenhäusern aufzuwachsen hat die schlimmsten Folgen für die Entwicklung von Kindern.

Was darf die Wissenschaft? So etwas? Da gehen Forscher in ein Waisenhaus, suchen 136 Kinder aus und lassen den Zufall spielen. Jedes Kind bekommt eine Nummer, die wird auf einen Zettel notiert, die Zettel kommen in einen Hut, daraus wird wieder gezogen: Alle Kinder mit geraden Zahlen bleiben im Waisenhaus, alle mit ungeraden kommen zu Pflegeeltern. Kann man so etwas machen, kann man es im Namen einer Wissenschaft machen, gar im Namen einer, die um das Kindeswohl besorgt ist?


Man hat es gemacht, die geschilderte Szene ist nicht fiktiv, sie spielte sich in den 90er-Jahren in Bukarest ab, auf Einladung der rumänischen Regierung waren Kinderärzte um Charles Nelson (Harvard) aus den USA gekommen. Sie sollten testen, in welcher Umgebung verwaiste oder verstoßene Kinder sich besser entwickeln, im Waisenhaus oder bei einer Pflegefamilie. Die bloße Fragestellung mag Kopfschütteln auslösen, aber (1) kann das an (unseren) kulturellen Gewohnheiten liegen, anderswo gab und gibt es Gemeinschaftserziehung aller Kinder. Und (2) gab es zum Zeitpunkt des Experiments die Institution von Pflegeeltern in Rumänien überhaupt nicht, die Forscher mussten sie für das Experiment erst etablieren.

Dann wurden die Kinder – alle jünger als 31 Monate – verteilt, dann verfolgten die Forscher ihre Entwicklung mit Tests, die nach 42 bzw. 54 Monaten durchgeführt wurden. Zudem verglich man beide Gruppen mit einer dritten, Kindern, die ganz „normal“ in Familien groß wurden: „Die kognitive Entwicklung von Kindern, die im Waisenhaus geblieben waren, blieb deutlich unter der von Kindern in Familien und auch unter der von Kindern bei Pflegeeltern. Die negativen Folgen waren am deutlichsten für die kleinsten Kinder“ (Science, 318, S.1937).



Tests an Kindern in Armenhäusern?
Dass Kinder im Waisenhaus zurückbleiben, zeigen die Forscher mit ihren Daten, aber die Daten zeigen sie erst nach langen Vorreden, ihnen war sichtlich nicht ganz wohl bei dem Experiment. Auch das Journal Science die Publikation mit einem Kommentar zur Ethik solcher Forschungen (318, S.1874). Denn es hat schon zu viele böse Experimente an Kindern in irgendeinem Armenhaus der Dritten Welt gegeben – das postkommunistische Rumänien darf man dazu rechnen – vor allem eines sorgte in den 90er-Jahren für innerwissenschaftliche Debatten: Im südlichen Afrika testete man, ob die Kurzzeitbehandlung mit einem im Westen auf lange Zeit verabreichten Medikament (AZT) die Übertragung von HIV seitens Schwangerer auf ihre ungeborenen Kinder verhindern kann; dazu etablierte man eine Kontrollgruppe, die ein Placebo bekam, diese Föten waren also gänzlich ungeschützt. Geht das? Sollte nicht auch in Medikamentests jeder die bestmögliche Behandlung erhalten, spätestens dann, wenn sich zeigt, dass das getestete Medikament erfolgreich ist?

Natürlich sollte es das, aber es ist nicht immer so einfach, bei Tests von Impfstoffen etwa muss man geradezu darauf warten, dass Getestete die Krankheit bekommen. Forscher und Ärzte helfen sich mit einer Vielzahl von Kriterien – so sollen etwa Testpersonen ihr mündiges Einverständnis erklären –, aber auch das hilft nicht immer: Kinder wie die Waisen in Bukarest kann man nicht fragen, bei ihnen hilft nur der letzte Halt: Man darf ihnen keinen Schaden zufügen. Den hatte auch keines der Kinder: Für manche hat sich die Situation verbessert – für die, die zu Pflegeeltern kamen –, für die anderen blieb sie unverändert. Auch das tröstet nicht sehr. Aber das: Die rumänische Regierung hat dem Experiment eine Tat folgen lassen und ein Gesetz beschlossen, demzufolge kein Kleinkind – unter zwei Jahren – in ein Waisenhaus kommen soll.

EXPERIMENTE. Ethik
Kein Schaden! Das ist das zentrale Kriterium für jedes Experiment an Menschen, es klingt banal, die Teufel stecken in den Details. Das gilt auch für den Weg, auf dem der Nutzen eines Experiments auch den Testpersonen bzw. ihren Regionen zugute kommen soll.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.12.2007)


__________________
25 Jahre Pflegeeltern und nichts hat sich seitdem für die PE verbessert
Es tut so weh

07.01.2008 07:52 miwi ist offline E-Mail an miwi senden Homepage von miwi Beiträge von miwi suchen Nehmen Sie miwi in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Ein folgenschweres Experiment

Sieben Jahre ist es her, da entschieden in Bukarest eine Handvoll Lose in einem Hut über das Schicksal von 136 rumänischen Waisenkindern. Nach ausgiebigen Diskussionen zwischen dem zuständigen Ministerium und der örtlichen Kommission zum Schutz von Kindern war man dem Vorschlag US-amerikanischer Wissenschaftler gefolgt und hatte sich auf ein folgenschweres Experiment eingelassen.

So bestimmte das Los für die zwischen sechs und 31 Monate alten Kinder, wer weiterhin in einem der staatlichen Waisenhäuser betreut würde und welche 68 Kinder statt dessen in der Obhut von bezahlten Pflegeeltern aufwachsen sollten. Ziel war es, die Folgen der unterschiedlichen Betreuungsarten auf die frühkindliche Entwicklung möglichst genau zu bestimmen und daraus Empfehlungen abzuleiten für den Umgang mit den mehr als 100 000 Kindern und Jugendlichen, die in dem EU-Land Rumänien ohne ihre leiblichen Eltern aufwachsen müssen.


Die Veröffentlichung der Studie im Wissenschaftsmagazin "Science" (Bd. 31cool belegt nun eindeutig, wie sehr die vernachlässigten Kinder von der Zuneigung ihrer Pflegeeltern profitiert haben: Ihre geistige Reife, das Sprachvermögen und die Fähigkeit, zu planen und Probleme zu lösen, verbesserten sich erheblich. Zudem waren die Pflegekinder ihren im Heim verbliebenen Altersgenossen auch in körperlicher Hinsicht in allen Bereichen überlegen.

Den größten Nutzen hatten dabei diejenigen Kinder, die schon vor dem dritten Lebensjahr in die Obhut ihrer Pflegeeltern kamen. Um zwölf bis 15 Punkte übertraf deren Intelligenzquotient (IQ) den der Heimkinder zum Abschluss der Untersuchung. Dennoch war die frühkindliche Vernachlässigung auch an den Pflegekindern nicht spurlos vorbei gegangen, wie ein Vergleich mit 72 gleichaltrigen Bukarester Kindern zeigte, die niemals im Heim gewesen waren. Diese nämlich übertrafen den Intelligenzquotient der Pflegekinder nochmals um zehn Punkte.

"Kinder, die in Heimen aufwachsen müssen, haben einen deutlich geringeren Intelligenzquotienten", sagte der Leiter der Studie Charles Nelson, Professor für Pädiatrie an der Harvard Medical School in Boston. Er führt dies auch darauf zurück, dass die Betreuer in den Heimen zu wenig Zeit mit den Kindern verbringen können. Die Waisen lägen dann oftmals stundenlang auf dem Rücken, ohne dass sich jemand um sie kümmert. "Je früher man Pflegeeltern für diese Kinder findet, umso besser", betonte Nelson.


Rumänien reagiert auf Studie

In Rumänien hat man bereits früh auf die ersten Ergebnisse aus der Studie reagiert und die Unterbringung nicht behinderter Kinder unter zwei Jahren in Heimen verboten. Die neuen Erkenntnisse könnten aber auch für Familienpolitiker in anderen Länder mit einer großen Zahl von Waisenkindern wichtig sein, so Nelson. Alleine in Russland leben nach offiziellen Angaben etwa 700 000 Kinder, die von ihren Eltern im Stich gelassen wurden. Und in 93 vom Kinderfonds der Vereinten Nationen Unicef untersuchten Entwicklungsländern registrierte man zuletzt 143 Millionen elternlose Kinder. Er hoffe, dass es nicht nur in Rumänien sondern auch an anderen Orten große Veränderungen im Umgang mit diesen Kindern geben werde, kommentierte Studienautor Nelson.

In Deutschland gibt es schon lange keine Waisenheime im klassischen Sinne mehr, erläuterte dagegen Ingeborg Becker-Textor, die frühere Leiterin des Referats Kommunikation im Bayerischen Sozialministerium. Zwar lebten nach Angaben der Jugendämter Ende 2005 annähernd 62 000 Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Heimen oder in betreuten Wohnungen, doch sind dies entweder behinderte oder stark verhaltensauffällige Kinder, die medizinische Betreuung benötigen, so Becker-Textor. Angesichts zahlreicher Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch kämen in Deutschland etwa 40 bis 50 Bewerber auf jedes zur Adoption freigegebene "Waisenkind".

Außerdem kümmert sich in Deutschland eine große Zahl von intensiv geschulten Pflegeeltern dauerhaft um etwa 50 000 Kinder. Darüber hinaus haben sich viele als Bereitschaftspflegeeltern verpflichtet, buchstäblich über Nacht Kinder zu sich nehmen, wenn diese durch einen Unfall die leiblichen Eltern verlieren oder vor Misshandlungen geschützt werden müssen.

VON MICHAEL SIMM FR-online.de 2008 erstellt am 27.12.2007


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25 Jahre Pflegeeltern und nichts hat sich seitdem für die PE verbessert
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07.01.2008 07:56 miwi ist offline E-Mail an miwi senden Homepage von miwi Beiträge von miwi suchen Nehmen Sie miwi in Ihre Freundesliste auf

kinderlachen
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Es ist FURCHTBAR...."IM NAMEN DER WISSENSCHAFT"!!!!! Schreck Schreck Schreck
WIESO werden SOVIELE Kinder ins Heim gesteckt , wo doch SEHR VIELE PE auf Kinder warten ???? verwirrt
07.01.2008 08:26
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Montessa Montessa ist weiblich
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Natürlich ist das furchtbar, aber eine PF, so gut die auch funktionieren mag, ist leider nicht für jedes Kind die richtige Lösung. Viele Kinder sind doch in ihrer HF schon so geschädigt worden, dass sie den engen Familienverbund nicht ertragen können. Da bin ich schon froh, dass solchen Kinder Heime zur Verfügung stehen und mir liegt nur am Herzen, dass sie da nicht einfach versorgt werden, sondern auch im möglichen Rahmen liebevoll betreut werden durch geschultes Personal, das seinen Beruf aus Berufung macht.
Ich finde diese Studie interessant und es bestärkt uns doch alle im täglichen Zusammensein mit "unseren" Kindern.

Montessa

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Als du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war nicht wirklich Regen, sondern der Himmel weinte, weil er einen Stern verloren hatte.
07.01.2008 10:05 Montessa ist offline E-Mail an Montessa senden Beiträge von Montessa suchen Nehmen Sie Montessa in Ihre Freundesliste auf

Sugar
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@ Montessa
Natürlich gibt es Kinder, die in einem Heim besser aufgehoben sind.
Ich habe schon etliche Heime kennengelernt und auch dort gearbeitet. Dort wird (größtenteils) gute, engergierte Arbeit geleistet und Kindern eine Chance gegeben, die sonst keine hätten.
ABER
Heime in Bukarest sind sicher nicht mit unseren Standarts zu vergleichen.

Nicht die Vorgeschichte eines Kindes entschied über Heim oder PF, sondern ein Los!

Ich denke, Kinder unter zwei sollten immer in einer PF untergebracht werden. Kann mir nicht vorstellen, das ein Kind sich in dem Alter schon so extrem schwierig darstellt.

Ich finde diese Studie einfach furchtbar!
Erinnert mich ein wenig an diesen "tollen" Versuch, wo getestet wurde, was passiert, wenn man nicht mit Babys spricht. Diese Kinder sind übrigens alle gestorben.

Was müssen bloß diese armen Kinder denken, die leider die falsche Nummer gezogen haben?

Das macht mich ganz betroffen.

Nachdenkliche Grüße
Sugar
07.01.2008 11:26
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supermami
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Das ist schlimm, aber in unserer heutigen Zeit wundert mich gar nichts mehr.
Hatte vor einer Stunde ein Gespräch mit einer Freundin über genau diese Themen.
Einer bekannten PF von uns, wird der kleine PS wieder weggenommen, obwohl sich alle (sogar JA und Gutachter) dagegen ausgesprochen haben. Der Richter entschied aufgrund regelmäßiger Einhaltung der BK, trotz weiter bestehende Drogensucht der LM, dass diese Frau die Chance bekommen soll.
Wer hat denn in unserer technisch orientierten Welt überhaupt noch ein Herz?
Schockiert und traurig bin ich auch darüber
07.01.2008 11:37
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Montessa Montessa ist weiblich
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Sugar, natürlich hast du Recht, dass die Bukarester Heime garantiert nicht mit unserem Standard zu vergleichen sind. Es leben ja dort auch genug Straßenkinder, das ist einfach furchtbar.
Supermami, diese ewige Chancengeberei an die LE regt mich auch immer wieder auf. Welche Chancen hat das Kind, endlich in einer liebevollen PF zur Ruhe zu kommen?

Montessa

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07.01.2008 11:39 Montessa ist offline E-Mail an Montessa senden Beiträge von Montessa suchen Nehmen Sie Montessa in Ihre Freundesliste auf

Stiene
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@sugar...so sehe ich das auch.Deine Antwort spricht mir aus der Seele.

betretene Grüsse
Stiene
07.01.2008 11:45
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natürlich ist es fruchtbar, dass ein Los über das Leben von Kindern entscheidet. Aber es ist trotzdem als ein Schritt in die richtige Richtung zu werten, denn vor dieser Aktion gab es ja wohl nicht mal PF in Rumänien. Wäre diese Aktion nicht gelaufen und hätte sich keiner Gedanken gemacht, gäbe es dort sicher immer noch keine Alternative zur Heimunterbringung.

Und warum so viel Kinder immer wieder zu drogenabhängigen oder psychisch kranken HF zurückgeführt werden, ist auch mir ein Rätsel und macht mich nicht nur traurig sondern wütend. Unser Staat ist in vielen Dingen einfach nur zum Kotz


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Liebe Grüße
Irina


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus

07.01.2008 12:39 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Silvia.* Silvia.* ist weiblich
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Zitat:
Und warum so viel Kinder immer wieder zu drogenabhängigen oder psychisch kranken HF zurückgeführt werden, ist auch mir ein Rätsel und macht mich nicht nur traurig sondern wütend. Unser Staat ist in vielen Dingen einfach nur zum Kotz



da geb ich dir Recht,da gibt es Eltern,die ihre Kinder abgöttisch lieben,tun alles erfüllen und bekommen sie doch nicht zurück......das regt mich fürchterlich auf... regauf

Auf der anderen Seite finde ich es auch gut,das es Kinderheime gibt,nicht alle Kinder können in Familien ein normales Leben führen...und in den Heimen haben sie professionelle und therapeutische Hilfen jeden Tag,das kann in einer PF gar nicht gehen....

__________________
Da wo Kinder sind,ist ein goldenes Zeitalter!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Silvia.*: 07.01.2008 14:31.

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