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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Kölner Paar will Kind aus Thailand nicht mehr adoptieren und zurückgeben » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Kölner Paar will Kind aus Thailand nicht mehr adoptieren und zurückgeben
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Patuti
Windelpupser



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Dabei seit: 19.03.2018
Beiträge: 73
Bundesland: Hessen


Kölner Paar will Kind aus Thailand nicht mehr adoptieren und zurückgeben Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

https://www.welt.de/vermischtes/article2...uro-zahlen.html

Quelle: welt.de
21.10.2019 19:51 Patuti ist offline Beiträge von Patuti suchen Nehmen Sie Patuti in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
Azubi



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Dabei seit: 23.06.2013
Beiträge: 2.279


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Richtig schade.

Das passiert, wenn man Adoptiveltern nicht, wie PE, auf die Aufnahme vorbereitet. Für PE werden Seminare angeboten, für Adoptiveltern selten.

Die haben sich bestimmt gewundert, weshalb das Kind im großen Haus mit eigenem Zimmer und einem Schrank voller Kleider nicht glücklich und ihnen auf ewig dankbar ist...

Wenn man vorher weiß, dass diese Kinder "Päckchen" - also eher Pakete voller ungewöhnlicher und nicht unbedingt niedlicher Verhaltensauffälligkeiten - mitbringen, ist man vorgewarnt und kann das Kind besser verstehen und aushalten.

Vielleicht hätte es nach einem Jahr schon recht gut geklappt.

Sehr traurig für das Kind.

__________________
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." - Antoine de Saint-Exupery
21.10.2019 22:34 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
Krabbelmonster



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Dabei seit: 25.02.2018
Beiträge: 81


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Krass. Das arme Kind!

Ich gehe davon aus, dass in dem Artikel die Fakten unvollständig, verzerrt oder verfälscht wiedergegeben werden.

Der Artikel erweckt den Eindruck, das JA habe dem Ehepaar das thailändische Mädchen vermittelt. Meines Wissens vermitteln JÄ keine Auslandsadoptionen.

Mich würde interessieren, ob das Paar über eine Auslandsadoptionsvermittlungsorganisation adoptiert hat und wenn ja, über welche.
Wer hat die Eignung des Paares als Adoptiveltern überprüft? Das örtliche JA? Ein freier Träger?
Wie hat sich das Paar auf die Adoption vorbereitet?
Wurden von Seiten des JA und/oder der Vermittlungsorganisation wichtige Fragen im Vorfeld geklärt, z.B. bezüglich des Bewerberprofils: Was für ein Kind stellen sich die Bewerber vor? Was können sie leisten? ...
Hat das Paar an Vorbereitungsseminaren teilgenommen bzw. wurden ihm solche angeboten?
Wie kam der Kontakt zu dem Mädchen in dem Kinderheim in Thailand zustande? Über eine Vermittlungsorganisation? Privat?
Von wem und in welcher Weise hat das Paar den Kindervorschlag bekommen?
Wie wurde das Kennenlernen begleitet?
Welche Behörden waren beteiligt?
Hatte das Paar vor der Abholreise eine Genehmigung der deutschen Behörden, mit dem Kind einzureisen?
Hatte das Paar nach der Aufnahme des Kindes Hilfe und Beratung durch das JA?

Immer wieder gehen solche Geschichten durch die Schlagzeilen und es macht fassungslos.

Wir wurden übrigens, als wir beim Notar den Adoptionsantrag stellten, ausführlich und eindringlich darüber belehrt, dass eine Adoption nicht rückgängig gemacht werden kann.

Viele Grüße
21.10.2019 23:46 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
Krabbelmonster



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Dabei seit: 25.02.2018
Beiträge: 81


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Suntini, selbstverständlich werden auch für Adoptionsbewerber Seminare angeboten, sowohl von JÄ als auch von Vermittlungsorganisationen.
Allerdings sind nicht bei allen JÄ/Vermittlungsorganisationen Vorbereitungsseminare verpflichtend - leider.
21.10.2019 23:48 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
Privatschüler


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Dabei seit: 01.07.2014
Beiträge: 1.515


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Ja, so ist das, wenn man nur auf seine Bedürfnisse achtet.
Erst hat man das Bedürfnis, ein süßes besonderes Souvenir nach Deutschland zu bringen und dann hat man das Bedürfnis, in Ruhe weiter leben zu können.

Ich habe für das Paar keinerlei Verständnis, zumindest war ihnen laut Bericht bewußt, was auf sie zukommt. Das kleine Mädchen muss nun alles ausbaden.

__________________
secondmum

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

smile
22.10.2019 05:48 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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guatemala guatemala ist weiblich
verwöhnter Zwerg


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Beiträge: 145
Bundesland: Bayern


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Ich seh das genauso.
Meiner Meinung nach kann der Betrag gar nicht hoch genug sein.

Mich hätte interessiert, wie lange das Verfahren gedauert hat, bis das Mädchen da war. Wahrscheinlich wurde da mehr Energie in die Wunschbefriedigung gelegt, als in das Zusammenleben mit der Kleinen und sowas macht mich ärgerlich
22.10.2019 07:59 guatemala ist offline Beiträge von guatemala suchen Nehmen Sie guatemala in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Gymnasiast


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Zitat:
Original von guatemala
Ich seh das genauso.
Meiner Meinung nach kann der Betrag gar nicht hoch genug sein.

Mich hätte interessiert, wie lange das Verfahren gedauert hat, bis das Mädchen da war. Wahrscheinlich wurde da mehr Energie in die Wunschbefriedigung gelegt, als in das Zusammenleben mit der Kleinen und sowas macht mich ärgerlich


aha verwirrt verwirrt verwirrt Zerknirscht Zerknirscht Zerknirscht Zerknirscht

und was ist mit Pflegeeltern, die sich so freuen ein Pflegekind aufzunehemen?

die sich so freuen, dass der ersehnte KiVo endlich kommt?

und was ist dann mit den PE, die nach einigen Jahren schreiben---es geht nicht mehr, wir brechen ab?

sollten die dann deiner Meinung nach auch bezahlen, wenn im Hifeplan steht "bis zur Verselbstständigung"?

ich kann so eine Einstellung gar nicht verstehen geschockt geschockt

__________________
kuh-vadis
22.10.2019 08:23 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Pfeffi Pfeffi ist weiblich
Privatschüler


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Bundesland: Sachsen


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Naja zwischen einem Abbruch nach Jahren und , wie hier, nach 2 Wochen ist ja schon ein sehr großer Unterschied!
22.10.2019 08:37 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Gymnasiast


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Dabei seit: 17.07.2011
Beiträge: 2.177


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Zitat:
Original von Pfeffi
Naja zwischen einem Abbruch nach Jahren und , wie hier, nach 2 Wochen ist ja schon ein sehr großer Unterschied!


stimmt Pfeffi---nach Jahren gehe ich davon aus, dass doch zumindest eine gewisse Liebe und Bindung zum Pflegekind vorhanden sein sollte Zerknirscht

und wenn ich mir vorstelle, dass es sich hier um ein Kind handeln könnte, wie es Suntini hat, dann habe ICH Verständnis für die Adoptiveltern

aber wie überall--werden hier die Meinungen auseinander gehen und die Infos aus dem Bericht sind mehr als dürftig Zerknirscht

__________________
kuh-vadis
22.10.2019 08:45 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
Realschüler



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Mir tun alle Beteiligten leid.

Ein schon "großes" 5-jähriges Mädchen aus einem thailändischen Waisenhaus ... da habe ich sofort Assoziation von Kinderprostitution & Co.
Das Kind, vermutlich schwer traumatisiert, ist bereits im Waisenhaus aggressiv.
Die Adoeltern haben vermutlich Rettungsphantasien" a la "wenn sie erst einmal bei uns ist und viel Liebe bekommt, legt sich das".
Das Jugendamt hat unter Umständen nur dürftig aufgeklärt. (Ich kenne JÄ, die auch PE nicht im Geringsten darüber aufklären, WAS sie erwarten könnte. Und ich glaube tatsächlich, dass SAs, die ein solches Kind nicht zuhause hatten, sich auch nicht im Entferntesten ausmalen können, WIE schlimm es werden kann.)
Nun wird das Kind aus seiner vertrauten Umgebung herausgerissen. Eine ordentliche Anbahnung über Monate gab es nicht, nur "ein paar Tage", die die Adoeltern im Waisenhaus verbracht haben.
Das Kind hat neben Trauma, Bindungsstörung und Bindungsabbruch auch noch den Kulturschock zu bewältigen. Und rutscht vermutlich unmittelbar nach Ankunft im neuen Zuhause in Übertragungsgefühle.
Die Adoeltern werden schonungslos in die Gegenübertragung geworfen ... und empfinden Ablehnung für das Kind. Es ist ihnen unerträglich. Sie finden des Mädchen plötzlich unausstehlich, seine Anwesenheit erzeugt - aufgrund der Gegenübertragung - unglaublich schlechte Gefühle in den Adoeltern.

So haben sie sich den Traum vom Familien- und Elternglück nicht vorgestellt!

Dass sie schon so früh aufgegeben haben, verstehe ich auch nicht. Allerdings glaube ich, dass Adoeltern tendenziell noch blauäugiger an die Sache heran gehen, als frisch gebackene PE.
Die Diskrepanz zwischen Wunsch/ Traum und Realität ist einfach zu groß.

Vielleicht hätten Zeit, Geduld, Supervision und Therapie aus den Dreien doch noch eine glückliche Familie gemacht. Vielleicht aber auch nicht.

Ob der "Umzug" nach Deutschland für das Mädchen zum Nachteil war, ... da bin ich mir nicht sicher. Unter Umständen profitiert das Kind langfristig doch noch. Jugendhilfe und Kinderschutz in Deutschland dürften um Grade besser sein, als in Thailand. Es kommt natürlich auch darauf an, ob das Mädchen noch Wurzeln/ tragbare Bindungen in seinem Heimatland hatte oder nicht. Falls nicht, durfte das Kind, wenn es den Kulturschock überwunden hat, hier in Deutschland unter Umständen größere Chancen haben, sein Leben in ansatzweise gute Bahnen zu lenken. Wer weiß?
Für die Adoeltern ist es so oder so ein Drama - emotional wie finanziell.

Warum sie so früh das Handtuch geschmissen haben, darüber haben wir leider keinerlei Informationen. Ob das Kind "besonders schlimm" oder die Adoeltern besonders wenig belastbar oder besonders anspruchsvoll/ lieblos etc. waren .... das wissen wir auch nicht.
Aber verurteilen kann ich die Adoeltern auch nicht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 22.10.2019 09:01.

22.10.2019 08:59 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Ich finde die Geschichte nach wie vor sehr merkwürdig und mir ist nicht klar, ob bei dieser Adoption überhaupt alles nach Recht und Gesetz abgelaufen ist.
Laut Artikel hat das Paar das Mädchen im Kinderheim in Thailand kennengelernt und beschlossen es mit nach Hause zu nehmen und zu adoptieren.
So geht der Weg nach Recht und Gesetz aber nicht.
Mich würde wirklich sehr interessieren: Wo und wann haben sich die Leute um eine Adoption beworben, we hat sie überprüft, informiert, beraten, vorbereitet!
Woher kam der Kindervorschlag?
War die Aus- und Einreise mit dem Kind vorab genehmigt? Welche Behörden waren beteiligt?
22.10.2019 09:09 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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@Prysseliese
So genau werden wir sicher nicht aufgeklärt werden.
Und manchmal drücken sich auch Journalisten schlecht aus.

Fakt ist, dass es durchaus Auslandsadoptionen über die Jugendämter gibt. (Diese müssen nicht über einen der Vermittlungsstellen laufen.)
Fakt ist auch, dass es Möglichkeiten gibt, ein Kind "halblegal" aus manchen Ländern zu adoptieren (Thailand gehört dazu) und dabei sowohl das JA als auch die Träger zu umgehen und dabei dennoch alle geltenden Rechte nicht zu verletzen. (Indem z.B. der Mann in Thailand die Vaterschaft für das Kind anerkennt und seine Ehefrau dann adoptiert - dies wird nirgendwo überprüft.)

Da aber die Rede davon war, dass das JA wegen mangelnder Information seitens der Adoeltern belastet wurde, dieses aber den Vorwurf abstritt und der Meinung war, die Adoeltern ausreichend informiert zu haben, ist davon auszugehen, dass die Vermittlung über das JA stattfand.
22.10.2019 09:32 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
Professor


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Steht doch im Artikel dass das Landesjugendamt in die Vermittlung involviert war

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön
22.10.2019 09:47 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Wo steht das? Ich habe den Artikel mehrmals gelesen, aber diese Informationen nicht gefunden.
Da steht, dass das örtliche JA das Mädchen in Obhut genommen hat. Ansonsten ist immer nur von dem "Jugendamt" die Rede. Wenn 2 verschiedene Ämter involviert sind, sollte kenntlich gemacht werden, von welchem gerade die Rede ist.

Kleiner Klabauter, mir ist bekannt, das es auch Adoptionen übers Landesjugendamt gibt. Im Artikel war aber vom örtlichen JA die Rede.
Nach meiner Kenntnis kann das örtliche JA in Absprache mit dem LJA (das dafür eigentlich zuständig ist) eine Auslandsado prüfen und betreuen, den Kontakt zur vermittelnden Stelle Herkunftsland machen die Bewerber aber in diesen Fällen in Eigenregie ohne Vermittlung durch das JA. Das JA prüft lediglich die vorliegenden Unterlagen und betreut die Familie bis zum Abschluss der Adoption. Ich kenne eine Familie, die auf diese Weise adoptiert hat.

Was in dem berichteten Fall schiefgelaufen ist und welche Stellen
wie involviert waren, geht für mich aus dem Artikel nicht hervor. Sollte ich die entscheidenden Informationen überlesen haben, bitte ich um die entsprechenden Zitate.

"Fakt ist auch, dass es Möglichkeiten gibt, ein Kind "halblegal" aus manchen Ländern zu adoptieren (Thailand gehört dazu) und dabei sowohl das JA als auch die Träger zu umgehen und dabei dennoch alle geltenden Rechte nicht zu verletzen. (Indem z.B. der Mann in Thailand die Vaterschaft für das Kind anerkennt und seine Ehefrau dann adoptiert - dies wird nirgendwo überprüft.)"

Das letztgenannte Beispiel soll eine "halblegale Adoptionsmöglichkeit" sein. I n meinen Augen und ich denke auch nach Recht und Gesetz ist das Betrug.
22.10.2019 22:17 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
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200.000 Euro Unterhalt
Eltern geben Adoptivkind wieder ab und sollen nun zahlen

22.10.2019, 18:10 Uhr | dpa

Ein Elternpaar hat ein Mädchen aus Thailand adoptiert, es nach wenigen Wochen aber wieder beim Jugendamt abgegeben. Nun sollen sie über 200.000 Euro zahlen. Dagegen klagte das Paar.

Das Oberlandesgericht Köln hat die Klage eines Paares aus dem Raum Köln abgewiesen, das ein Adoptivkind aus Thailand nach Deutschland geholt und nach wenigen Wochen wieder beim Jugendamt abgegeben hatte. Die klagenden Adoptiveltern wollten nicht mehr für die Lebenshaltung des Mädchens aufkommen, nachdem sie die Pflegezeit für beendet erklärt hatten. Es geht für sechs Jahre Unterhalt um Kosten von rund 219.000 Euro.

Das Oberlandesgericht (OLG) bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Köln. Dort hatte das Paar auf Freistellung von den Kosten durch den Landschaftsverband Rheinland sowie die Stadt Dormagen geklagt. Das Urteil fiel bereits im Juli und wurde nun veröffentlicht. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.
Kind war verhaltensauffällig

Das Paar hatte das Mädchen laut Gericht nach Vermittlung des beim Landschaftsverband angesiedelten Landesjugendamtes in einem thailändischen Kinderheim kennengelernt. Trotz anfänglicher Bedenken wegen Verhaltensauffälligkeiten wie Schreien und Beißen hatte das Paar das Kind dennoch mit nach Deutschland genommen. Gut einen Monat
nach der Rückkehr hätten die überforderten Adoptiveltern dann entschieden, die Pflegezeit zu beenden.

Die Behörden pochten allerdings auf eine Kostenübernahmepflicht und wollten von den Eltern, dass sie weiter für die Unterbringung des Kindes in Deutschland aufkommen. 100 Euro pro Tag, die im Höchstfall für sechs Jahre gezahlt werden müssten. So kämen die Lebenshaltungskosten von rund 219.000 Euro zusammen, gegen die das Paar klagte.


Wie der "Kölner Stadtanzeiger" am Dienstag berichtete, soll der Fall nun noch vor den Bundesgerichtshof gehen.

Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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22.10.2019 22:39 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Danke, Suntini!

Inwieweit und von wem das Paar vor der Vermittlung überprüft, informiert, vorbereitet und beraten wurde, ist mir nach wie vor nicht klar.
22.10.2019 22:45 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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TatSmit TatSmit ist weiblich
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Hier ein paar weitere Infos:
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23.10.2019 08:59 TatSmit ist offline Beiträge von TatSmit suchen Nehmen Sie TatSmit in Ihre Freundesliste auf
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Maiky
Wirbelwind


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Beiträge: 262
Bundesland: Berlin


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Keiner von uns kennt die wirklichen Umstände, aber ich finde lieber ein Kind zurückgeben wenn es nicht geht, und das nach kurzer Zeit, als eine Zukunft die für alle Beteiligten zur Qual wird. Vielleicht war das Paar für ein deutsches Kind zu alt. Man weiß es ja nicht wirklich.
23.10.2019 17:25 Maiky ist offline E-Mail an Maiky senden Beiträge von Maiky suchen Nehmen Sie Maiky in Ihre Freundesliste auf
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angelsvoice angelsvoice ist weiblich
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@maiky

So sehe ich das auch. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, das man eine Adoption einfach mal so macht und dann nach 2 Wochen hinschmeist, wenn es nicht wirklich gravierende und nicht mehr auszuhaltende Gründe gibt. Und wir hier im Forum sollten es uns doch am besten vorstellen können, wie das so ist mit einem 5 jährigen Mädchen ist, das vielleicht wirklich unerträglich ist. Selbst unsere LE dürfen ihre Kinder abgeben, wenn sie überfordert werden, Pflegeverhältnisse werden aufgelöst weil es einfach nicht mehr tragbar ist und da kann ich mir auch vorstellen, daß auch mal eine Adoption unglücklich verläuft. Natürlich finde ich es schade, aber besser als misshandelt oder sonst was schlimmes. Also etwas Mitgefühl von beiden Seiten wäre hier wünschenswert.
23.10.2019 18:49 angelsvoice ist offline Beiträge von angelsvoice suchen Nehmen Sie angelsvoice in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Hm

Nach 2 Wochen
Ein Kind, das in ein fremdes Land, zu fremden Leuten einer Sprache, die es kaum versteht, in eine komplett andere Kultur kommt und sich nicht sofort anpasst und unauffãllig ist, kann man dann abgeben.
Weil es sich zwei Wochen komplett daneben benimmt und ausrastet und kratzt und beisst und spuckt und tritt.
Und da soll man dann Verständnis für haben?
Das die Eltern es nicht mehr haben wollen.
Ohne dass die dem Kind eine Chance geben, überhaupt anzukommen, sich einzugewöhnen, die Eltern, die Sprache, die Kultur das Land kennen zu lernen.
Nein, hab ich nicht, niemals.
Das sind Erwachsene Menschen, die wissen müssen, was sie tun.
Die ein Kind hierher geholt haben und wussten, dass es nichts hier kannte.
Und die nicht soviel. Empathie und Verständnis aufbringen, dem Kind Zeit zu geben, das alles zu verkraften.
Dafür soll ich Verständnis haben?
Ich frag mich ernsthaft, wie hier PE überhaupt die Idee haben, dass man dafür Verständnis haben sollte

__________________
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23.10.2019 19:11 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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@putzig55
So sehe ich das auch! Und weil der Vergleich hier kam, wenn PE hier schreiben, sie haben nach Jahren abgebrochen, dann haben sie meist alles versucht, Hilfen angenommen, das Kind über Jahre ausgehalten, es begleitet, ihm Hilfe zukommen lassen. Aber nach 2 Wochen hatte dieses Kind doch gar keine Chance , sich einzugewöhnen, die Sprache zu lernen, sich mit dem neuen Zuhause auseinanderzusetzen, irgendwie ein bißchen anzukommen!
Wenn ein neuer User hier geschrieben hätte, wir haben vor 2 Wochen ein PK aufgenommen, es jetzt aber schon wieder abgegeben, weil es zu viele Auffälligkeiten zeigt, wäre dem auch soviel Verständnis entgegengebracht worden?
Ich bin durchaus der Meinung, es ist legitim, ein Pflegeverhältnis zu beenden, wenn es überhaupt nicht paßt, bevor man selbst, die Familie und das Kind kaputt geh'n. Aber nach 2 Wochen hat man dem Ganzen ja gar nicht erst eine Chance gegeben.
23.10.2019 20:20 Pfeffi ist offline E-Mail an Pfeffi senden Beiträge von Pfeffi suchen Nehmen Sie Pfeffi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Maiky
Vielleicht war das Paar für ein deutsches Kind zu alt. Man weiß es ja nicht wirklich.


Was soll das denn heißen? Entweder ein Bewerberpaar ist für eine Adoption geeignet, oder es ist nicht geeignet. Mit der Nationalität des Kindes hat das überhaupt nichts zu tun und das Alter ist nur einer von vielen Aspekten, die bei der Eignungsüberprüfung eine Rolle spielen.
23.10.2019 21:59 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von angelsvoice
@maiky

So sehe ich das auch. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, das man eine Adoption einfach mal so macht und dann nach 2 Wochen hinschmeist, wenn es nicht wirklich gravierende und nicht mehr auszuhaltende Gründe gibt.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in ein fernes Land reist, ein Kind aus seiner vertrauten Umgebung zerrt und mit nach Hause nimmt, erklärt, es als eigenes Kind anzunehmen und zusichert, für dieses Kind zu sorgen, bis es erwachsen ist, ohne das gründlich und mit allen Konsequenzen bedacht zu haben.
Wenn die Adoptiveltern überrascht sind, dass ein Kind, das in ein fremdes Land, zu fremden Leuten, einer Sprache, die es nicht versteht, in eine andere Kultur kommt, sich nicht sofort anpasst und unauffällig ist, sich zwei Wochen komplett daneben benimmt und ausrastet und kratzt, beißt, spuckt und tritt, habe ich so meine Zweifel, ob die sich das im Vorfeld gründlich überlegt und sich mit dem Thema fundiert auseinandergesetzt haben.

Und wir hier im Forum sollten es uns doch am besten vorstellen können, wie das so ist mit einem 5 jährigen Mädchen ist, das vielleicht wirklich unerträglich ist.

Das Mädchen ist ja wohl die einzige der beteiligten Personen, die an diesem Desaster keine Schuld trägt. Das Mädchen wurde in eine für es wahrscheinlich unerträgliche Situation gebracht und dann einfach fallen gelassen - soll sich jemand anders darum kümmern.

Pflegeverhältnisse werden aufgelöst weil es einfach nicht mehr tragbar ist und da kann ich mir auch vorstellen, daß auch mal eine Adoption unglücklich verläuft.

Ja, es gibt Adoptionen, die unglücklich verlaufen. Aber eine Adoption ist nochmal etwas anderes als ein Pflegeverhältnis.
Als Pflegeeltern hat man im Prinzip jederzeit die Möglichkeit, das Pflegeverhältnis abzubrechen. Dass das verantwortungsvolle Pflegeeltern nicht einfach nach Lust und Laune tun und das ihnen anvertraute Pflegekind emotional als ihr Kind betrachten und als ihr Kind lieben, ist, denke ich, klar.

Bei einer Adoption wird das Kind rechtlich zum Kind der Adoptiveltern und dieser Schritt ist rechtlich unumkehrbar. Eine Adoption kann man nicht rückgängig machen oder auflösen.
Darüber werden Adoptionsbewerber im Verlauf des Adoptionsverfahrens ausführlich informiert.

Natürlich finde ich es schade, aber besser als misshandelt oder sonst was schlimmes.

Ein Kind erst aus seiner vertrauten Umgebung zu reißen und dann nach 2 Wochen dem Jugendamt vor die Tür zu setzen, ist für mich Misshandlung und ist was Schlimmes.

Also etwas Mitgefühl von beiden Seiten wäre hier wünschenswert.

Mein Mitgefühl ist bei dem Kind.
Was die Adoptiveltern angeht, würde mich die Vorgeschichte dieser Adoption nach wie vor sehr interessieren. Sollte diese Katastrophe aufgrund verantwortungslosen Handelns von Behörden und/oder Vermittlungsorganisationen zustande gekommen sein, habe ich auch ein gewisses Maß an Mitgefühl mit den Adoptiveltern. Ein gewisses Maß, weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass diese Adoptiveltern sehr blauäugig und ohne die erforderliche Auseinandersetzung und Vorbereitung an die Adoption rangegangen sind. Und jetzt erwarten sie, dass andere die Verantwortung dafür übernehmen.

Und mich ärgert, dass solche Aktionen und solche Berichterstattungen auch auf alle verantwortungsvollen Adoptiveltern und seriösen Adoptionsvermittlungsorganisationen ein schlechtes Licht werfen.
23.10.2019 22:34 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Kati Kati ist weiblich
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Hier die Presseerklärung des Olg Köln zu diesem Fall.

http://www.olg-koeln.nrw.de/behoerde/pre...ndsadoption.pdf

Da sind die Sachverhalte besser erkennbar.

Die potentiellen Adoptiveltern hatten noch garnicht adoptiert, sondern befanden sich in "Adoptionspflege".

Die Begründung des Urteil unter Bezug auf die Verhaltensauffälligkeiten des Kindes und den daraus abgeleiteteten Bewertungen hinterlässt bei mir blankes Entsetzen. Wie naiv waren die Adoptionsbewerber und wie naiv ist der Richter?

LG
Kati

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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (E. Kästner)
23.10.2019 23:25 Kati ist offline E-Mail an Kati senden Beiträge von Kati suchen Nehmen Sie Kati in Ihre Freundesliste auf
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Kati, vielen Dank für den Link!

Bei Auslandsadoptionen ist es nach meiner Kenntnis häufig so, dass vor der Ausreise aus dem Herkunftsland die Adoption nach den Gesetzen des Herkunftslandes rechtlich vollzogen ist und in Deutschland dann die Nachadoption nach deutschem Recht vor einem deutschen Gericht vollzogen werden muss. Ob das bei Adoptionen aus Thailand auch so oder anders ist, weiß ich nicht.
24.10.2019 00:02 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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