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rennmaus
Rotzlöffel



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Dabei seit: 03.01.2016
Beiträge: 747
Bundesland: Bayern


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das mit den kleinen strategen möchte ich übrigens auch nicht völlig ausschließen. meine leibliche tochter ist 1 3/4, ich war ein jahr in elternzeit, mein mann ist aktuell in elternzeit , in den kindergarten kommt sie erst kurz vor dem 2. geburtstag, so dass wir von einer sicheren bindung ausgehen.

mein mann hat hobbybedingt oft abendtermine, ich arbeite abends, wenn die kinder im bett sind, an den meisten tagen noch verwaltungskram am computer ab. töchterchens bett steht auf der galerie, von wo aus sie leicht kontakt zu mir aufnehmen kann. außerdem kann sie in das bett der rennmaus klettern, das 2 meter und eine offene tür von ihrem entfernt steht.

vor einigen wochen begann sie abends, wenn ich ihr gute nacht gesagt hatte, panisch zu schreien und sich an mir festzuklammern. Nachdem ich es einige tage versuchte, sie zu beruhigen, und sich die bettbringszeit immer weiter hinauszögerte, ich aber terminarbeiten hatte, die erledigt werden mussten, nahm ich sie also mit nach unten, wo sie spielte und irgendwann auf dem boden einschlief.
vor zwei wochen begann es dann, dass sie auf meinen schoß kletterte und auf die tastatur drückte - klar, wollte halt bei mama mitspielen, ist aber beim zeugnisschreiben nicht günstig.

am sonntag wollten mein mann und ich tatort schauen. kind begann gewohnheitsgemäß zu schreien. ich: Oh lass uns ausschalten, ich hol die zwergmaus. er: wieso. die hört gleich auf. Ich: nein, hörst du nicht wie verzweifelt sie schreit: Er: Hat sie bei mir auch zweimal gemacht. Ich hab immer mal wieder hochgerufen, dann pennt sie in 10 Minuten. hatten wir dreimal, dann nie wieder...

Ich: bei mir schreit sie immer, hör doch mal, voll verzweifelt. Er: ja, klar, sie weiß ja, dass du sie holst. Ruft nach oben: Schlaf schön, Schatz. Keine 3 Minuten später war Ruhe.

Vielleicht überschätz ich jetzt die Intelligenz meiner Tochter, aber ich fidne es schon schlau, dass sie sich unterschiedlich verhält, wenn Papa da ist oder ich... verwirrt

Ich werde meinen Mann nichtw egen Kindstraumatisierung anzeigen Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von rennmaus: 09.07.2019 19:20.

09.07.2019 19:08 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Arbeiter


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Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 2.505


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Zitat:
Original von rennmaus


Ich: bei mir schreit sie immer, hör doch mal, voll verzweifelt. Er: ja, klar, sie weiß ja, dass du sie holst. Ruft nach oben: Schlaf schön, Schatz. Keine 3 Minuten später war Ruhe.

)



Ein geniales Beispiel.


Na, wer von euch Lesern hätte wie rennmaus reagiert??


ICH nicht.

Give - me - five - rennmaus-Göga großes Grinsen

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
09.07.2019 20:18 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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manuela
Schlingel



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Dabei seit: 23.07.2007
Beiträge: 582


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Meine Kinder waren alle kleine Strategen und auch meine 3 Enkelkinder sind es.
Und das meine ich nicht negativ, es liegt ihnen in den Genen (vielleicht nur in unserer Familie ?). Das heißt aber nicht, dass sie Tyrannen waren oder sind, sondern dass sie es wären, würde man sie lassen.

Ich maße mir mal an zu behaupten , nach 4 Kindern und mit 3 Enkelkindern gesegnet doch einige Erfahrung auf diesem Gebiet zu haben (ich rede hier nicht von FAS Kindern, die Diskussion um den geschädigten Frontallappen hatten wir doch schon einige Male) und es ist doch so bei Dingen, die man konsequent durchzieht und keine Ausnahmen erlaubt, gibt es keine Probleme, da wird nicht gemotzt, geschrieen oder diskutiert, weil die Knirpse das recht schnell kapieren. Und sie unterscheiden auch ganz schnell, was bei Oma geht und bei Mama nicht oder umgedreht.

Aber wenn ein Kind die Erfahrung macht, ich muss nur laut genug schreien, stören oder mich auf den Boden werfen, dann gibt Mama bestimmt nach, wird es das auch tun.
(als PS so 3 war, hat er einmal als ich gerade telefonierte mit unserem Hund den Hundekuchen geteilt, ich habe sofort das Telefonat beendet und ihn davon abgehalten Hundefutter zu essen. Was meint ihr, was er gemacht hat, als ich das nächste Mal am Telefon war? Genau, Hundefutter gegessen! Von da an, war es für ihn nicht mehr erreichbar.)

Meine Erziehungsstrategie (tja auch ich bin ein Stratege) ist immer, das was mir wichtig ist, wird konsequent eingehalten, bei den mir weniger wichtigen Dingen geb ich auch mal nach.

Beispiel:
Bei meinen Großen war es noch nicht unbedingt üblich, Kinder im Auto angeschnallt im Kindersitz sitzen zu lassen. Bei uns war es von Anfang an klar, Auto gefahren wird nur, wenn alle angeschnallt sitzen. Da gab es absolut keine Ausnahme.
Was gab es da Bekannten von uns für ein Geschrei, die Kinder wollten nicht, dann wurden für kurze Strecken Ausnahmen gemacht, irgendwann war jede Autofahrt ein Kampf.

Beim Essen wiederum bin ich recht entspannt, da hab ich schon mal zweierlei gekocht, weil ich wusste, der eine mag das nicht (zb. keinen Reis, dann gabs noch Kartoffeln), und wenn einer 1 Stunde nach dem (kaum angerührten) Mittagessen Hunger hatte, gab es auch ein Butterbrot. Meine Kinder waren und sind (PS ist eher untergewichtig) immer schlank.

Meine Enkeltochter (2,5) hasst es wenn man ihr die Nase abputzt, da gibt es bei ihr ein Mordsgeschrei und ihre Eltern beschränken es deshalb auf ein Minimum.
Ich dagegen finde ein Kind mit Rotznase nicht besonders "anziehend" und weigere mich es mit Rotznase auf meinem Schoß sitzen zu lassen (ja auch Omas haben ihre Eigenheiten!).
Das hat sie inzwischen kapiert und wer darf ihr ohne Geschrei die Nase putzen?
09.07.2019 21:07 manuela ist offline E-Mail an manuela senden Beiträge von manuela suchen Nehmen Sie manuela in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Student


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Dabei seit: 29.09.2014
Beiträge: 3.042


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Ich dachte die Menschenrechte - ja, auch Kinder zählen dazu - werden nur in anderen Ländern verletzt. Von unmenschlichen Umerziehungslagern weiß ich nur aus der ehem. UdSSR oder aus China.

Nicht nur das die Kinder schwer geschädigt werden, nein, einige der Erwachsenen freuen sich noch über die großartigen Verhaltensweisen. Unglaublich.

Ich frage mich dann immer, wie kommen allseitig gebildete Menschen auf so einen Blödsinn, dass Kinder strategisch reagieren. Ist es immer bei den Menschen so, die große Angst haben über sich selbst oder über ihr mieses Handeln die Kontrolle zu verlieren? Und ich frage mich wie besch… muß das Kinderleben dieser Menschen gewesen sein.

Manche Menschen sollten tatsächlich keine Kinder haben, ein Hund wäre da besser. Der wedelt wenigstens mit dem Schwanz wenn man gestresst nach Hause kommt.

Was mir noch einfällt: Manchmal sind die Ärzte in den Psychiatrischen Kliniken die einzigen Verrückten.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von zaddik: 09.07.2019 21:12.

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manuela
Schlingel



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Dabei seit: 23.07.2007
Beiträge: 582


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@Zaddik

Ich fühl mich mal von deinem Kommentar nicht angesprochen, da ich es sonst als heftige Beleidigung auffassen müsste.
09.07.2019 21:26 manuela ist offline E-Mail an manuela senden Beiträge von manuela suchen Nehmen Sie manuela in Ihre Freundesliste auf
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abergevenny19
Windelpupser


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Beiträge: 68
Bundesland: Nordrhein-Westfalen


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Zaddik : Daumen

In dieser Klinik gibt es Traumata am Fließband...
Für diese kleinen Wesen wildfremde Menschen, die sie behandeln als wären sie ein Stück wertloser Müll...
Unfassbar widerwärtig.... geschockt
09.07.2019 22:05 abergevenny19 ist offline Beiträge von abergevenny19 suchen Nehmen Sie abergevenny19 in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Beiträge: 2.842
Bundesland: Niedersachsen


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Zitat:
Original von manuela
@Zaddik

Ich fühl mich mal von deinem Kommentar nicht angesprochen, da ich es sonst als heftige Beleidigung auffassen müsste.


Das geht mir ganz genauso!

Warum kann man nicht einfach seine Meinung kund tun ohne andere als unfähig abzutun, ich werde es nie verstehen wie man sich selbst so über andere Menschen stellen kann verwirrt

__________________
Das Ego sagt:
„Wenn alles passt, finde ich Frieden“
Der Geist sagt:
„ Finde Frieden, dann passt alles“
10.07.2019 07:57 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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rennmaus
Rotzlöffel



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Bundesland: Bayern


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Hm, ich frage mich, wie man drauf kommt, dass es ausgeschlossen ist, dass Kinder auch zielgerichtet agieren ?! Spricht man ihnen hiermit nicht auch Intelligenz, sowie die Fähigkeit ab, die Folgen ihres Handelns vorherzusehen? glaubt man, dass sie nicht fähig sind wahrzunehmen, was sie gerne mögen (zum Beispiel Mamas Aufmerksamkeit)und dafür die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen?


"Mag sein, dass du Recht hast und ich unrecht.
Und gemeinsam können wir der Wahrheit ein kleines Stück näher kommen."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von rennmaus: 10.07.2019 08:17.

10.07.2019 08:12 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Gymnasiast


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Zitat:
Original von rennmaus
das mit den kleinen strategen möchte ich übrigens auch nicht völlig ausschließen. meine leibliche tochter ist 1 3/4, ich war ein jahr in elternzeit, mein mann ist aktuell in elternzeit , in den kindergarten kommt sie erst kurz vor dem 2. geburtstag, so dass wir von einer sicheren bindung ausgehen.

mein mann hat hobbybedingt oft abendtermine, ich arbeite abends, wenn die kinder im bett sind, an den meisten tagen noch verwaltungskram am computer ab. töchterchens bett steht auf der galerie, von wo aus sie leicht kontakt zu mir aufnehmen kann. außerdem kann sie in das bett der rennmaus klettern, das 2 meter und eine offene tür von ihrem entfernt steht.

vor einigen wochen begann sie abends, wenn ich ihr gute nacht gesagt hatte, panisch zu schreien und sich an mir festzuklammern. Nachdem ich es einige tage versuchte, sie zu beruhigen, und sich die bettbringszeit immer weiter hinauszögerte, ich aber terminarbeiten hatte, die erledigt werden mussten, nahm ich sie also mit nach unten, wo sie spielte und irgendwann auf dem boden einschlief.
vor zwei wochen begann es dann, dass sie auf meinen schoß kletterte und auf die tastatur drückte - klar, wollte halt bei mama mitspielen, ist aber beim zeugnisschreiben nicht günstig.

am sonntag wollten mein mann und ich tatort schauen. kind begann gewohnheitsgemäß zu schreien. ich: Oh lass uns ausschalten, ich hol die zwergmaus. er: wieso. die hört gleich auf. Ich: nein, hörst du nicht wie verzweifelt sie schreit: Er: Hat sie bei mir auch zweimal gemacht. Ich hab immer mal wieder hochgerufen, dann pennt sie in 10 Minuten. hatten wir dreimal, dann nie wieder...

Ich: bei mir schreit sie immer, hör doch mal, voll verzweifelt. Er: ja, klar, sie weiß ja, dass du sie holst. Ruft nach oben: Schlaf schön, Schatz. Keine 3 Minuten später war Ruhe.

Vielleicht überschätz ich jetzt die Intelligenz meiner Tochter, aber ich fidne es schon schlau, dass sie sich unterschiedlich verhält, wenn Papa da ist oder ich... verwirrt

Ich werde meinen Mann nichtw egen Kindstraumatisierung anzeigen Augenzwinkern


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen das kann ich verstehen und auch bestätigen, dieses Verhalten kennen doch sicherlich ganz viele Familien Augenzwinkern

Mama sagt so, Papa so ---das bekommen die Kinder ganz schnell raus und verhalten sich entsprechend

UND-was wir Frauen als verzweifeltes Schreien empfinden hört sich wohl in den Ohren der Männer ganz anders an Augenzwinkern (laut Enwicklungspsychologie von der Natur tatsächlich so eingerichtet, das Frauen und junge Mädchen hier anders (sorgsamer) reagieren als die männliche Bevölkerung)

__________________
kuh-vadis
10.07.2019 08:17 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Gymnasiast


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Zitat:
Original von rennmaus
Hm, ich frage mich, wie man drauf kommt, dass es ausgeschlossen ist, dass Kinder auch zielgerichtet agieren ?! Spricht man ihnen hiermit nicht auch Intelligenz, sowie die Fähigkeit ab, die Folgen ihres Handelns vorherzusehen? glaubt man, dass sie nicht fähig sind wahrzunehmen, was sie gerne mögen (zum Beispiel Mamas Aufmerksamkeit)und dafür die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen?

"


nein, da hast du vollkommen Recht und dieses Verhalten sichert schon den kleinen Säuglingen das Überleben.

__________________
kuh-vadis

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KUH-VADIS: 10.07.2019 08:21.

10.07.2019 08:20 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
Realschüler



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Zitat:
Original von rennmaus
Hm, ich frage mich, wie man drauf kommt, dass es ausgeschlossen ist, dass Kinder auch zielgerichtet agieren ?! Spricht man ihnen hiermit nicht auch Intelligenz, sowie die Fähigkeit ab, die Folgen ihres Handelns vorherzusehen? glaubt man, dass sie nicht fähig sind wahrzunehmen, was sie gerne mögen (zum Beispiel Mamas Aufmerksamkeit)und dafür die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen?



Selbst wenn Kinder zielgerichtet agieren, so steckt dahinter ja keine böse Absicht oder strategische Gerissenheit. Sondern sie drücken ein Bedürfnis damit aus - oder die Lust, zu explorieren und etwas auszuprobieren.

Wir dürfen nicht vergessen, dass kleine Kinder zu 100% auf unsere Hilfe und unseren "guten Willen" angewiesen sind, wenn es darum geht, die eigenen Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.

Wenn wir Durst oder Hunger haben, gehen wir zum Kühlschrank und erfüllen unsere eigenen Bedürfnisse prompt. Wenn wir frösteln, kochen wir uns einen heißen Tee.
Wenn ich Heißhunger auf ein Stück Kuchen habe, gönne ich mir das und mache beim Bäcker Halt.
Wenn ich sehr müde bin, kürze ich die Gassirunde auch mal ab oder laufe eine Strecke, die nicht steil bergauf geht. Oder ich mache im Haushalt nur das Allernotwendigste und mache den Rest, wenn ich ausgeruht bin.

Ich treffe täglich so viele Entscheidungen, die mir mein Leben angenehm machen, damit ich meine innere Ausgeglichenheit und Balance bewahren kann.

Kindern stülpen wir aber oft UNSERE Regeln über. Ein Kind hat Appetit auf ein Eis. "Nein, das gibt es heute / jetzt nicht." Ein Kind hat Durst. "Du mußt kurz warten, weil ..." Ein Kind ist müde und möchte nicht laufen. "Stell dich nicht so an, du hast zwei Beine bis zum Boden hinunter" oder "Du bist groß genug, du kannst laufen."

"Das Zimmer wird JETZT sofort aufgeräumt." USW.


Tatsächlich ist es doch so, dass Kinder ihre eigenen Ideen sehr oft den geltenden Regeln oder Ansichten der Erziehenden unterordnen müssen. Und das frustriert natürlich. Dass ein Kind da "bockt" oder "trotzt" ist doch nur verständlich.

Ich habe Verständnis dafür, wenn mein 2-jähriges Kind müde ist und nicht laufen will. Weil ich es nicht mehr lange Strecken tragen kann, nehme ich deshalb immer ein Dreirad mit.

Ich habe Verständnis dafür, dass mein Kleinkind ausprobieren möchte, ohne Gurt zu fahren. Da das nicht geht, muss ich mich natürlich durchsetzen. Aber ich mache das nicht grob, so nach dem Motto "Keine Widerrede, du schnallst dich an." Sondern ich sage: "Oh, du hast heute die Idee gehabt, ohne Gurt zu fahren?" Kind sagt enttäuscht: "Jaaa". Ich antworte: "Ja, das verstehe ich gut, dass du enttäuscht bist, dass das nicht geht. Aber ohne Gurt bist du nicht sicher. Du musst dich anschnallen. Aber hey, vielleicht kannst du nachher dafür bestimmen, welches Obst wir heute zuerst essen?!"
Das Kind ist dann zufrieden.


Meine beiden Kinder hatten keine ausgeprägte Trotzphasen. Sie haben nie gewütet oder gebrüllt, um ihren Willen zu bekommen. Wo ich mich durchsetzen muss, weil es nicht adners geht, tu ich das natürlich. Wenn ich dem Kind aber nicht ständig mit der "Ich-bin-hier-der-Boss"-Keule kommen, sondern sie in ihren Bedürfnissen und auch in ihren kreativen Ideen ernst nehme, entsteht vergleichsweise wenig Frust und entsprechend sehr viel Kooperationsbereitschaft.


Ich sehe es nicht als zielgerichtete Strategie an, wenn meine Kinder um ein Eis betteln. Weil ich selbst auch die Situation kenne, Heißhunger auf ein Eis oder etwas anderes zu haben. Und meist erfülle ich mir diesen Wunsch selbst dann auch. Das heißt nicht, dass ich meinen Kindern 5 Eis am Tag erlaube. Aber es heißt, dass ich ihr Ansinnen ernst nehme und dann abwäge. Und dass ich vernünftig mit den Kindern darüber rede, was geht und was nicht. Ohne Machtdemonstration.


Da meine Kinder von mir Empathie und Respekt erfahre, sind sie auch mir (und anderen gegenüber) empathisch. Wenn ich zu meiner 2-jährigen sage: "Ich schaff es nicht, dich lange zu tragen, es tut mir so der Rücken weh", dann gab es deshalb noch nie Theater. Das Kind spürt, dass ich ihm gerne sein Bedürfnis erfüllen würde, es aber nicht schaffe, weil es so schwer geworden ist. Und es akzeptiert dann das Dreirad. Oder einen Kompromiss. Ich nehme das Kind kurz hoch, trage es ein paar Meter, dann läuft es wieder ein ganzes Stück selbst.


Um "klassische Themen" (Einkaufen, Betteln an der Kasse, usw.) gibt es daher bei uns eigentlich selten bis nie Konflikte.
Nur die Impulsdurchbrüche des FAS-Kindes sorgen hier für Konflikte. Aber die sind der Behinderung des Kindes geschuldet und pädagogisch nicht beeinflussbar.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 10.07.2019 09:32.

10.07.2019 09:30 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Kleinerklabauter

So bin ich auch mit all meinen Kindern umgegangen.
Ich habe all diese Schwierigkeiten bis heute nicht gehabt, weder als die Kinder klein waren noch heute in der Pubertät. Und sie respektieren und erkennen genau, was eben nicht anders geht.
Ich habe noch nie Machtkãmpfe geführt, weder beim Essen noch in der Schule noch sonst irgendwo.

Kinder sind doch eigenstãndige Menschen und haben eine Meinung und ihre Vorstellungen.
Sie dúrfen vieles ausprobieren und dann aus ihren Erfahrungen selbst beurteilen, was geht und was nicht.
Es gibt natürlich Sachen, die sind fest, aber eher wenig und mit zunehmendem Alter noch weniger.
Und als sie klein waren, hab ich auch manche Entscheidung geleitet, z. B. bei Kleidung war immer nur der Jahreszeit entsprechende Kleidung im Schrank, alles andere auf dem Speicher.

Ich kenne den Film nicht und werde ihn mir nicht anschauen, einfach weil ich mich nicht aufregen will.
Ich würde mit meinen Kindern nicht in so eine Klinik gehen, einfach weil es nicht nötig ist.
Ich denke auch, dass es viele Eltern und Kinder gibt, die so in einem Teufelskreis stecken, dass sie da nicht mehr ohne Hilfe rauskommen, aber auch ich stelle mir die Hilfen dann anders vor.
Aber leider, wie rennmaus schon sagte, gibt es keine und es wird nicht gezahlt.

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von putzig55: 10.07.2019 10:00.

10.07.2019 09:56 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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manuela
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Ich habe Verständnis dafür, dass mein Kleinkind ausprobieren möchte, ohne Gurt zu fahren. Da das nicht geht, muss ich mich natürlich durchsetzen. Aber ich mache das nicht grob, so nach dem Motto "Keine Widerrede, du schnallst dich an." Sondern ich sage: "Oh, du hast heute die Idee gehabt, ohne Gurt zu fahren?" Kind sagt enttäuscht: "Jaaa". Ich antworte: "Ja, das verstehe ich gut, dass du enttäuscht bist, dass das nicht geht. Aber ohne Gurt bist du nicht sicher. Du musst dich anschnallen. Aber hey, vielleicht kannst du nachher dafür bestimmen, welches Obst wir heute zuerst essen?!"
Das Kind ist dann zufrieden.



Ganz ehrlich, solche Diskussionen führe ich nicht mit einem Kleinkind nicht!
Und was machst du wenn es genau das Obst will, was du nicht zuhause hast?

Und dann zu deiner Aussage, Erwachsene können sich ihre Bedürfnisse jederzeit erfüllen, ich glaube dies ist genau das Problem unserer heutigen Gesellschaft, dass man nicht gelernt hat, dass das eben nicht immer so ist und sich dann wundert, wenn man sein Leben nicht auf die Reihe bekommt!

Ich habe morgens oft das Bedürfnis noch im Bett liegen zu bleiben - geht aber nicht!
Ich würde mittags gern ein Schläfchen halten - geht aber nicht, da ich in der Arbeit bin.
Ich würde gern jeden Tag Kuchen essen - muss ich mir verkneifen, da ich eh etwas zuviel auf den Rippen habe!
Ich würde gern am Wochenende nur im Garten sitzen - geht aber nicht, da PS einen sportlichen Wettkampf hat !
10.07.2019 10:00 manuela ist offline E-Mail an manuela senden Beiträge von manuela suchen Nehmen Sie manuela in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Manuela

Ja, aber das schrieb kleinerklabauter ja auch, dass es nicht immer geht und mõglich ist.
Und das kann man Kindern schon auch vermitteln, ohne sie zu unterdrücken.
Meine Kinder waren immer bereit, Erklärungen zu akzeptieren, weil sie wussten, dass ich auch ihre Wúnsche ernst nehme und berúcksichtige, wenn es machbar ist
Und Kinder haben schon auch Eigenverantwortung, wenn man sie lässt.

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manuela
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Es ist natürlich ein Unterschied, ob es sich um ein Kleinkind oder einen Teenager handelt.
Ich halte diese endlosen Diskussionen mit Kleinkindern für falsch. Es gibt einfach Dinge (und dazu gehört das Anschnallen), da gibt es keine Alternative und auch keine Belohnung oder Bestechung , damit es das Kind aktzeptiert.
10.07.2019 10:12 manuela ist offline E-Mail an manuela senden Beiträge von manuela suchen Nehmen Sie manuela in Ihre Freundesliste auf
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Ja
Das war eins der unumstösslichen Dinge.
Aber wenn es auch Sachen gibt, die Kinder mitentscheiden dürfen, akzeptieren sie so etwas auch.

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rennmaus
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter


Selbst wenn Kinder zielgerichtet agieren, so steckt dahinter ja keine böse Absicht oder strategische Gerissenheit. Sondern sie drücken ein Bedürfnis damit aus - oder die Lust, zu explorieren und etwas auszuprobieren.



darin stimme ich völlig mit dir überein-
das schließt aber doch nicht aus, dass ich ein Mittel, dessen Wirksamkeit ich mal als hilfreich erfahren habe, nutze, um dann doch mal auszuprobieren, ob sich ein Wunsch auf diesem Weg durchsetzen lässt, und sich darüber Situationen verselbstständigen und ritusalisieren.

Ich bin großer Fan vom "gewünschtestesten Wunschkind aller Zeiten", worin genau die Erziehungsmethode beschrieben wird, die du beschreibst. In der Schule arbeitet mein Team sehr viel mit Marte Meo (da bin ich ausgebildete Kollegentrainierin), wo viel die Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse des Kind benannte werden und so den kindern gezeigt wird: ich verstehe dich.

Die Eltern von den Kindern, die uns kopfzerbrechen bereiten, tun dies nicht. Sie erleben auch sonst wenig Schönes mit den Kindern. Beispiel: Ein betroffenes Kind muss Antiepileptika nehmen und davor etwas essen. Mama hat psychische Probleme. Zu Hause gibt es wenig Spielbegleitung, Schwimmbad- und Spielplatzbesuche kosten zu viel Kraft. Die Mutter zieht aber viel Selbstbewusstsein daraus, dass ihr Kind sie liebt und sie eine gute Mama ist. das grundlegenste dafür ist, dass das Kind ernährungstechnisch gut versorgt ist:
wenn mein kleiner liebling isst, dann habe ich doch alles wichtige fürs Kind getan. anderes kennt die mama nicht, oder sie sieht es im moment nicht, weil sie zu sehr mit sich beschäftigt ist.
Beim essen spielt sich regelmäßig folgende Szene ab: Iss doch. Bitte. Iss doch. Du weißt doch dass du die Medis nehmen musst. Kind: nein. mama: bitte. mach doch (ton wird ungeduldiger)... kind sichert über diese Situation sein Bedürfnis nach Zuneigung durch Mama ab. Mit der Zeit wird die Situation immer mehr zum kampf. So lange, bis es jedes Mal Schreierei gibt, die entgleiste Essenssituation ist selbst in der Entgleitung ein Ritual geworden, und findet so auch an anderen Orten (z.B. im Kindergarten) statt.

So etwas aufzulösen mit Mitteln der Erklärung und des Verständnisses und der positiven Aufmerksamkeit in vielen anderen Situationen, das mache wir in der Schule. Und glaube mir, seit jahren. Und mit immer neuen Rückschlägen. Und im vollen bewusstsein, dass die Eltern sehr viel Unterstützung bräuchten, um dies auch zu lernen. Die sie nicht bekommen.
und dass ich angst habe, weil ich mich frage: was wird aus euch, wenn ihr hier nicht lernt, euch in bestimmten situationen irgendwann anzupassen?

der Klinik gelingt das offenbar in drei Wochen. ob weitere Traumata hinzukommen oder nicht, wer kann das denn wirklich valide diagnostizieren? das ist der erfolg, für den unsere gesellschaft das geld gerade noch bereit ist zu zahlen. was wäre deine alternative?

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10.07.2019 10:25 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
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Zitat:
Original von zaddik
Ich dachte die Menschenrechte - ja, auch Kinder zählen dazu - werden nur in anderen Ländern verletzt. Von unmenschlichen Umerziehungslagern weiß ich nur aus der ehem. UdSSR oder aus China.

Nicht nur das die Kinder schwer geschädigt werden, nein, einige der Erwachsenen freuen sich noch über die großartigen Verhaltensweisen. Unglaublich.

Ich frage mich dann immer, wie kommen allseitig gebildete Menschen auf so einen Blödsinn, dass Kinder strategisch reagieren. Ist es immer bei den Menschen so, die große Angst haben über sich selbst oder über ihr mieses Handeln die Kontrolle zu verlieren? Und ich frage mich wie besch… muß das Kinderleben dieser Menschen gewesen sein.

Manche Menschen sollten tatsächlich keine Kinder haben, ein Hund wäre da besser. Der wedelt wenigstens mit dem Schwanz wenn man gestresst nach Hause kommt.

Was mir noch einfällt: Manchmal sind die Ärzte in den Psychiatrischen Kliniken die einzigen Verrückten.



Natürlich kann ein Kind strategisch Vorgehen!
Es verknüpft vergangene Erfahrungen um daraus sein zukünftiges Verhalten zu steuern. Sicher passiert auch vieles unbewusst, und je kleiner ein Kind umso mehr Intuition ist noch im Spiel. Aber Kinder ganz generell strategisches Denken abzuerkennen - das finde ich jetzt sehr seltsam. Sind doch keine Regenwürmer. Selbst Tintenfische oder Krähen können strategisch Handeln...

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Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

smile
10.07.2019 10:51 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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rennmaus
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kleiner klabauter, anderes Kind: Ähnliches Problem. die stark adipöse Mutter möchte, dass Kind etwas isst.
Kind will aber nicht. Vielleicht hat es keinen Hunger, vielleicht sind die Portionen auch einfach zu groß. Irgendwann stellt Mama fest, dass Schoki geht. Wenn kind nix isst, gibt es also Schoki. nach mehreren tagen isst Kind hauptsächlich schoki. man gewöhnt sich ja auch dran.

Nun gibt es irgendwann mal keine Schoki (mutter ist im erziehungsverhalten ohnehin unsicher und ambivalent, und weiß ja eigentlich auch, dass immer schoki nicht gut ist). Kind weint.

vielleicht nicht, weil es strategisch versucht, mama mit der heulerei zu bestechen, sondern weil das gewohnte ritual und die sicherheit, schoki zu bekommen plötzlich weg sind. stell dir sowas über tage, wochen, monate vor, bis ein kinderarzt bei der U 7 (wir sprechen also von einem zweijährigen!) sagt, da muss was passieren, das kind muss auch anderes essen.

was machen wir jetzt mit den beiden?
also, bei mir läuft das so: mama sitzt regelmäßig in meiner sprechstunde, und bittet mich, darauf zu achten, dass kind nicht zu viel ist, da inzwischen (mit 7) stark übergewichtig. ich sage ihr, das tun wir bereits (tatsächlich ist das kind in der Pause seinen schokoriegel aus der brotbox und fertig). Ich frage, was sie denn macht...

mama: Naja, wenn er heimkommt, isst er erstmal zwei tafeln schokolade, sonst nimmt er die wohnung auseinander (wie gesagt, ein freizeitangebot wie spielplatz oder spaziergang findet nicht (!!!) statt - da würde ich auch die wohnung auseinander nehmen!)

kleinerKlabauter, ich verstehe das verhalten des kindes, ich verstehe zwar nicht das verhalten der mutter, aber sie bräuchte offenbar massive entlastung, um es zu ändern.

und worin besteht die? ich könnte mir vorstellen, das kind isst eine zeitlang nur, das heißt ausschließlich (!!!) mit menschen, die distanz zu ihm haben. schlimmstenfalls auch mal einige tage gar nichts. und wenn es irgendwann anfängt zu essen, und es vielleicht auch immer besser funktioniert, dann hole ich vielleicht die mama dazu... und dann werfen mir alle vor, ich traumatisiere das kind schwer?!

wenn du einen anderen, weniger radikalen weg weißt, schreib ihn mir. ich probiere gern aus...

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10.07.2019 11:03 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
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Ich bin da ganz manuelas Meinung.

( vor allem in der Situation mit dem übergewichtigen Kind )

Hat man sonst nichts zu tun und nur ein Einzelkind dann hat man vielleicht die Möglichkeit dem Kind jede kleine Handlung genau zu erklären, um Verständnis zu bitten und eine Ersatzbefriedigung anzubieten.


NA DAS SOLLTE MIR EINFALLEN !!!!


Weil das Kind sich anschnallen muss obwohl es nicht will darf es später die Obstsorte BESTIMMEN ??

Und was bekommt es als Belohnung fürs Zähneputzen obwohl es nicht will ?

Und ab welchem Alter hören wir auf mit Belohnen ?


Warum setzt man Kinder eigentlich auf ein du-bist-was-besonderes-Podest ?



Natürlich müssen wir Kindern unsere Regeln überstülpen.

Von allein lernen sie die nicht.


Wenn ich es in der Fahrschule nicht anders gelernt hätte und auch nicht das ein oder andere mal Strafe gezahlt hätte, würde ich viel öfter die Geschwindigkeit überschreiten und Parken wo es mir passt . Da kommt niemand und sagt : Arme Multimum ich verstehe dich dass du sauer bist, dass du hier nicht parken durftest, aber dafür darfst du heut Abend bestimmen welchen Film wir im TV anschauen

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Multimum: 10.07.2019 11:46.

10.07.2019 11:42 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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rennmaus
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Zitat:
Original von Multimum
Ich bin da ganz manuelas Meinung.

( vor allem in der Situation mit dem übergewichtigen Kind )

Hat man sonst nichts zu tun und nur ein Einzelkind dann hat man vielleicht die Möglichkeit dem Kind jede kleine Handlung genau zu erklären, um Verständnis zu bitten und eine Ersatzbefriedigung anzubieten.

Natürlich müssen wir Kindern unsere Regeln überstülpen.
Von allein lernen sie die nicht.



naja, auch hier gilt, ich kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.
ich kann sagen, ich verstehe, du willst jetzt.
ich kann sagen, ich sehe, du ärgerst dich. So lernt das Kind seine eigenen Gefühle zu benennen und fühlt sich verstanden.

dann werde ich aber doch sagen: Es gibt jetzt aber nicht...
wir machen es jetzt aber trotzdem...
10.07.2019 12:12 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Du verstehst den Sinn nicht.
Es ist so, wie rennmaus es schreibt.
Es geht nicht darum, dass das Kind machen darf, was es will, sondern darum, dass es versteht, warum es etwas machen muss.
Und natürlich lernen Kinder dann auch, warum es Regeln gibt und warum ich sie befolgen sollte.
Sie lernen aber auch, selbst zu denken und zu hinterfragen und nicht alles zu schlucken und blind zu befolgen.

Es ist vielleicht bisschen mühsamer und benötigt mehr Zuwendung und Eindenken in das Kind, aber für mich ist das der Schlüssel dazu, dass es hier so problemlos läuft und dass meine Kinder sich noch so binden konnten

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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von rennmaus
Zitat:
Original von Multimum
Ich bin da ganz manuelas Meinung.

( vor allem in der Situation mit dem übergewichtigen Kind )

Hat man sonst nichts zu tun und nur ein Einzelkind dann hat man vielleicht die Möglichkeit dem Kind jede kleine Handlung genau zu erklären, um Verständnis zu bitten und eine Ersatzbefriedigung anzubieten.

Natürlich müssen wir Kindern unsere Regeln überstülpen.
Von allein lernen sie die nicht.



naja, auch hier gilt, ich kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.
ich kann sagen, ich verstehe, du willst jetzt.
ich kann sagen, ich sehe, du ärgerst dich. So lernt das Kind seine eigenen Gefühle zu benennen und fühlt sich verstanden.

dann werde ich aber doch sagen: Es gibt jetzt aber nicht...
wir machen es jetzt aber trotzdem...


Genau so ist es!
Mein knapp 3-jähriges Kind trotzt und bockt so gut wie nie. Es ist sehr sozial, hält sich problemlos an Regeln und ist weit davon entfernt, ein Tyrann zu sein.
Vielleicht hängt das auch mit dem sanftmütigen Naturell des Kindes zusammen.
Meine Vermutung und Wahrnehmung ist aber eher, dass das Kind "seelisch satt" ist. Ich habe es die ganze Babyzeit und noch weit darüber hinaus getragen, geschaukelt und "verhätschelt". Bin beim kleinsten Weinen sofort gesprungen. (Multimum würden die Haare zu Berge stehen.)
Es bekam immer die Sicherheit, die es brauchte. (Also genau der gegenteilige Ansatz, wie der im Film.) Das Kind musste keine groben Ärzte erdulden und auch sonst keinen lieblosen Umgang. Mein Kleinkind ist hochsensibel und wollte sich im Babyalter weder die Zähne noch die Nase putzen lassen. All das habe ich sehr behutsam gemacht, notfalls in Etappen und mit Pausen. Nie aber grob und gewaltsam.
Ab dem Moment, wo das Kind sich im Spiegel erkannt hat und seine Rotznase sehen konnte, ließ es seine Nase problemlos putzen. Davor hatte es wirklich das Gefühl, man würde es (aus seiner Sicht grundlos) überwältigen.
Als ich dem Kind eine spezielle Zahncreme für schmerzempfindliche Zähne gekauft und ein paarmal aufgetragen hatte, ließ es auch das Zähneputzen zu. Davor hatte es dabei, weil es hypersensibel ist, tatsächlich Schmerzen. Nicht einmal die Zahnärztin hatte das erkannt. Sie meinte, "da muss sie durch".

Wie gesagt, ist dieses "verhätschelte Kind" alles andere als ein Tyrann. Es quengelt nie nach Aufmerksamkeit. Es geht mit allen Wesen sehr behutsam um. Es haut nicht, trotzt nicht, wütet nicht und hält sich sehr gewissenhaft an Regeln.
10.07.2019 13:55 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter

Mein knapp 3-jähriges Kind trotzt und bockt so gut wie nie. Es ist sehr sozial, hält sich problemlos an Regeln und ist weit davon entfernt, ein Tyrann zu sein.
Vielleicht hängt das auch mit dem sanftmütigen Naturell des Kindes zusammen.
Meine Vermutung und Wahrnehmung ist aber eher, dass das Kind "seelisch satt" ist. Ich habe es die ganze Babyzeit und noch weit darüber hinaus getragen, geschaukelt und "verhätschelt". Bin beim kleinsten Weinen sofort gesprungen. (Multimum würden die Haare zu Berge stehen.)
Es bekam immer die Sicherheit, die es brauchte. (Also genau der gegenteilige Ansatz, wie der im Film.) Das Kind musste keine groben Ärzte erdulden und auch sonst keinen lieblosen Umgang. Mein Kleinkind ist hochsensibel und wollte sich im Babyalter weder die Zähne noch die Nase putzen lassen. All das habe ich sehr behutsam gemacht, notfalls in Etappen und mit Pausen. Nie aber grob und gewaltsam.
Ab dem Moment, wo das Kind sich im Spiegel erkannt hat und seine Rotznase sehen konnte, ließ es seine Nase problemlos putzen. Davor hatte es wirklich das Gefühl, man würde es (aus seiner Sicht grundlos) überwältigen.
Als ich dem Kind eine spezielle Zahncreme für schmerzempfindliche Zähne gekauft und ein paarmal aufgetragen hatte, ließ es auch das Zähneputzen zu. Davor hatte es dabei, weil es hypersensibel ist, tatsächlich Schmerzen. Nicht einmal die Zahnärztin hatte das erkannt. Sie meinte, "da muss sie durch".

Wie gesagt, ist dieses "verhätschelte Kind" alles andere als ein Tyrann. Es quengelt nie nach Aufmerksamkeit. Es geht mit allen Wesen sehr behutsam um. Es haut nicht, trotzt nicht, wütet nicht und hält sich sehr gewissenhaft an Regeln.


So, und genau darin liegt nun möglicherweise das Problem dieser enorm schwierigen Kinder, mit denen ich arbeite (und vielleicht auch einiger kinder in der Gelsenkirchener Klinik). Sie sind seelisch eben nicht satt. Ich brauche jahre, um sie dahin zu kriegen, dass sie es mal zulassen dass ich ihnen überhaupt helfen kann, seelisch satt zu werden.
Sie kennen von zu hause kein liebevolels Verhalten.

die Familien sind nur (noch) auf Essen und/oder schlafen und/oder Kindergartenabschiede fixiert. mama hat angst vor jeder mahlzeit und jedem abschied,, das Kind auch, und jetzt kommt da jemand, der völlig unbelastet und - das stelle ich gar nicht in abrede - auch wenig liebevoll diese belasteten situationen übernimmt. radikaler schnitt. und mama kann sich endlich mal drum kümmern die seele des kindes (und ihre eigene) zu füttern anstatt das kind. inwiefern sie dabei unterstützung bekommt, ging aus dem film nicht hervor., kann ich nicht beurteilen.

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10.07.2019 14:33 rennmaus ist offline Beiträge von rennmaus suchen Nehmen Sie rennmaus in Ihre Freundesliste auf
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Mein knapp 3-jähriges Kind trotzt und bockt so gut wie nie. Es ist sehr sozial, hält sich problemlos an Regeln und ist weit davon entfernt, ein Tyrann zu sein.
Vielleicht hängt das auch mit dem sanftmütigen Naturell des Kindes zusammen.
Meine Vermutung und Wahrnehmung ist aber eher, dass das Kind "seelisch satt" ist. Ich habe es die ganze Babyzeit und noch weit darüber hinaus getragen, geschaukelt und "verhätschelt". Bin beim kleinsten Weinen sofort gesprungen. (Multimum würden die Haare zu Berge stehen.)
Es bekam immer die Sicherheit, die es brauchte. (Also genau der gegenteilige Ansatz, wie der im Film.) Das Kind musste keine groben Ärzte erdulden und auch sonst keinen lieblosen Umgang. Mein Kleinkind ist hochsensibel und wollte sich im Babyalter weder die Zähne noch die Nase putzen lassen. All das habe ich sehr behutsam gemacht, notfalls in Etappen und mit Pausen. Nie aber grob und gewaltsam.
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Wie gesagt, ist dieses "verhätschelte Kind" alles andere als ein Tyrann. Es quengelt nie nach Aufmerksamkeit. Es geht mit allen Wesen sehr behutsam um. Es haut nicht, trotzt nicht, wütet nicht und hält sich sehr gewissenhaft an Regeln.


So, und genau darin liegt nun möglicherweise das Problem dieser enorm schwierigen Kinder, mit denen ich arbeite (und vielleicht auch einiger kinder in der Gelsenkirchener Klinik). Sie sind seelisch eben nicht satt. Ich brauche jahre, um sie dahin zu kriegen, dass sie es mal zulassen dass ich ihnen überhaupt helfen kann, seelisch satt zu werden.
Sie kennen von zu hause kein liebevolels Verhalten.

die Familien sind nur (noch) auf Essen und/oder schlafen und/oder Kindergartenabschiede fixiert. mama hat angst vor jeder mahlzeit und jedem abschied,, das Kind auch, und jetzt kommt da jemand, der völlig unbelastet und - das stelle ich gar nicht in abrede - auch wenig liebevoll diese belasteten situationen übernimmt. radikaler schnitt. und mama kann sich endlich mal drum kümmern die seele des kindes (und ihre eigene) zu füttern anstatt das kind. inwiefern sie dabei unterstützung bekommt, ging aus dem film nicht hervor., kann ich nicht beurteilen.


Ja, hab ich beim lesen auch gedacht. Ein seelisch sattes, sozial normal entwickeltes Kind, hat ja auch die Probleme nicht
10.07.2019 16:35 angelsvoice ist offline Beiträge von angelsvoice suchen Nehmen Sie angelsvoice in Ihre Freundesliste auf
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