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Suntini Suntini ist weiblich
Gymnasiast



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Ich habe noch im Kopf, dass der Direktor der Klinik sagte, diese Methoden wären für alle Kinder von Vorteil. Alle Eltern sollten so mit ihren Kindern verfahren.
06.07.2019 06:48 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
Hauptschüler



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Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 1.136


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Zitat:
Original von Suntini
Ich habe noch im Kopf, dass der Direktor der Klinik sagte, diese Methoden wären für alle Kinder von Vorteil. Alle Eltern sollten so mit ihren Kindern verfahren.


Ich auch.

@Multimum
Nun hatte ich Zeit, das von dir verlinkte Interview anzuschauen.
Das Interview hört sich natürlich schon ganz anders an, als der Film und transportiert eine völlig andere Botschaft.
Die Frage ist, warum!
Entweder hat der Klinikleiter sich all diese Antworten zurecht gelegt, "um seine Haut zu retten", weil die Anfeindungen aus der Öffentlichkeit ja schon sehr stark und zahlreich waren. Das heißt, er stellt alles anders dar, als es in Wahrheit gehandhabt wird.
Oder aber die Botschaft im Film (und vor allem auch im Trailer) wurde absichtlich sehr provokant gestaltet. Dann hätten die Filmemacher der Klinik damit keinen Gefallen getan und sie mit der Ausstrahlung des Films ja geradezu diskreditiert.

Jedenfalls bleibt ein schaaler Nachgeschmack. Und es bleibt die Frage offen, warum erst sehr radikale Methoden im Umgang mit den Kindern gezeigt werden, um all das anschließend zu relativieren und "herunter zu spielen".
06.07.2019 07:48 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
Realschüler


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@lexa,
Wie können das denn sicher gebundene Kinder sein? Diese Kinder haben durch ihr extremes Verhalten (bewußt oder unbewusst) die Kontrolle und Macht über ihre Eltern erlangt und leiden darunter weil es unnatürlich ist und Unsicherheit erzeugt. Die Eltern stehen am Abgrund der Verzweiflung mit größter Unsicherheit und wissen nicht mehr ein noch aus. Sie können gar keine sichere Bindung anbieten.
Es mag sein, daß man in solchen verfahrenen Situationen eiserne Methoden braucht, um diese zu durchbrechen. Maximal erhält man damit aber nur funktionierende Kinder.
Was die Eltern jetzt ganz dringend brauchen, ist Unterstützung und Hilfe, um nun eine gesunde und sichere Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen - in der sie lernen, die Bedürfnisse (nicht Launen) ihres Kindes zu erkennen, darauf einzugehen und trotzdem die Führung in der Familie inne haben um dem Kind die nötige Sicherheit zu bieten.
Nur vermute ich, daß die Klinik mit der Funktionalität des Kindes zufrieden ist und dies mit guter Eltern-Kind-Beziehung gleich setzt.

__________________
secondmum

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

smile
06.07.2019 08:22 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Catalie Catalie ist weiblich
Gymnasiast


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Bin Deiner Meinung, secondmum.
06.07.2019 08:51 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Zitat:
Original von Suntini
Ich habe noch im Kopf, dass der Direktor der Klinik sagte, diese Methoden wären für alle Kinder von Vorteil. Alle Eltern sollten so mit ihren Kindern verfahren.


Den Satz hab ich nicht wahrgenommen, aber man bekommt ja nie alles mit von einem Film oder Vorträgen.
Ich denke aber eher es war darauf bezogen solche Eskalationen gar nicht erst entstehen zu lassen und somit den Kindern nicht eine solche Machtposition zu ermöglichen.
Was ich aus diesem Film mitgenommen habe, was entstehen kann, wenn man Kinder permanent ihren Willen lässt und sie nicht begrenzt.
Für mich ist dabei völlig irrelevant wo jeder persönlich die Grenze setzt, nur sollte eine da sein und diese auch nicht überschritten werden.

@secondmum

Ich glaube nicht, dass eines dieser gezeigten Kinder Angst hat verlassen zu werden oder aus der Familie gehen zu müssen und somit für mich eine völlig andere Voraussetzung diese Trennungssituationen durch zu stehen.
Diese Mütter mit ihren Kindern waren an zig anderen Stellen wo ihnen nicht geholfen wurde und da glaube ich ist es zu verantworten, wenn rigoros Grenzen gesetzt werden ohne wenn und aber.

Wir alle müssen in Teilen unseres Lebens funktionieren, was ist daran schlimm?

__________________
Denk nicht so oft an das, was du nicht hast, sondern an das, was du hast
-Marc Aurel-
06.07.2019 09:02 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Ich denke dabei auch immer daran was die Alternative wäre.
Diese völlig verunsicherten Mütter erreicht man mit Kuscheln nicht mehr, sprich sie würden untergehen und die nächste PF würde freudestrahlend vom Kindervorschlag berichten.... verwirrt

__________________
Denk nicht so oft an das, was du nicht hast, sondern an das, was du hast
-Marc Aurel-
06.07.2019 09:10 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Azubi


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Zitat:
Mein PK ist nicht eßgestört, wäre es aber bestimmt geworden, wenn man ihm beim Essen Druck gemacht hätte.



Zitat:
Das Problem ist der MACHTKAMPF, der die Kinder in eine Situation bringt, aus der sie nicht mehr rausfinden und dann nicht mehr nach ihrem GEFHL gehen, sondern Essen VERWEIGERN als Machtmittel...
.


Wo fängt Druck an oder wo ist es noch " normaler Umgang " .

Was tun, wenn man das Kind gewähren lässt ( selbst entscheiden, selbst bestimmen )und man landet bei täglich ausschliesslich Pommes oder Bratwurstendstücken ?


Zitat:
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle, auch schon die Kinder, intuitiv spüren, welche Nahrungsmittel uns gut tun und was unser Körper brauch


Beide og Kinder waren bestimmt der Überzeugung dass ihnen Pommes und Wurst gut tun.

Und wie kommt man DANN ohne Machtkampf wieder da raus ?


So etwas entwickelt sich ja , das Kind wird wohl nicht morgens aufstehen und sagen : " Ab heute ess ich nur noch Pommes "

Es hat irgendwann nach Pommes verlangt und die dann bekommen...anstatt dem Essen was es eigentlich essen sollte.

Um so etwas vorzubeugen überlasse ich kleinen Kindern keine Entscheidungen.


Mein FAS PK ekelt sich vor roten Sachen...Tomaten, Früchten, Wackelpudding. Darauf nehme ich Rücksicht und biete es ihm garnicht mehr an.

Er trinkt roten Fruchtsaft und bekommt so seine " roten " Vitamine.

Ich unterscheide aber mäkeln und wirkliche Abneigung.


Wenn einem Kind keine " igitt-sind-die-eklig-die-schwabbeln-ja " Pilze nicht schmecken, muss es die nicht essen.


Wenn ein Kind aber bisher Kartoffeln, Nudeln, und Reis gegessen hat und plötzlich nur noch Reis will, gibts das nicht.

Auf sowas lasse ich mich nicht ein.


___________________


In einer Pizzeria erlebte ich mal folgendes Gespräch zwischen Eltern ( M , V ,) und ca 5 jähr Kind.


M: Was möchtest du denn haben Schatz? ( Kind darf entscheiden, ist ja alt genug, muss sich nicht von Eltern das Essen vorschreiben lassen, hat eigenen Geschmack, weiß was ihm schmeckt )

K : Pizza

M: Welche denn ?

K: Mit Salami und Schinken

M:OK

K: Nein, mit Mozzarella und Zwiebeln

M: ja, OK

Pizza kommt , Vater hat Nudeln, Mutter Pommes und Schnitzel

Kind rührt Pizza nicht an und jammert: ICH WOLLTE AUCH NUDELN !!

V: OK, dann tauschen wir. ( Kind entscheidet sich anders. Man mag ja nicht NUR Pizza. Nudeln sehen auch lecker aus. Ist doch normal dass man etwas LIEBER mag als Pizza )

Kind probiert Nudeln und schreit : Die schmecken nicht !!! Ich will meine Pizza.

Da man ja ein Kind nicht zum Essen zwingt , weil es ja selber weiß was ihm gut tut, tauscht man dann nochmal das Essen.

Kind nimmt ein Pizzastück, isst den Käse ab und sagt : Bin satt.

Trinkt von Fanta und sagt : Ich wollte doch Apfelschorle. Wann gehen wir endlich.

WIR sind dann gegangen...habe das Ende nicht mehr mitbekommen.



Ist es DAS was man will ?

Sieht SO Selbstbestimmung eines Kindes aus ?

Nein danke.

________________



Lexa Daumen Daumen

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Multimum: 06.07.2019 09:14.

06.07.2019 09:13 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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sonntag
Frischling


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Zitat:
Original von Catalie
Bin Deiner Meinung, secondmum.


Und ich auch.
06.07.2019 09:27 sonntag ist offline Beiträge von sonntag suchen Nehmen Sie sonntag in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Beiträge: 2.688
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@multimum
Für viele ist dieser Ablauf in der Pizzeria normaler Alltag. Da ist es absolut in Ordnung seine eigenen Bedürfnisse völlig auf 0 runter zu schrauben und das Kind bestimmt, nur komischer Weise wirken diese Kinder alles andere als glücklich.
Ich bin dafür zu egoistisch und hätte mein Essen ganz sicher nicht getauscht großes Grinsen
Unser PS hat alles gegessen, als er zu uns kam, weil er zuvor von der Bereitschaftspflege gedrillt wurde. Nur an seinem Gesichtsausdruck konnte man erkennen, dass es ihm nicht so schmeckte und weil er sich öfter schüttelte. Das war ganz furchtbar. So nach und nach wussten wir dann was er absolut nicht mag und das muss er natürlich auch nicht essen.

Unsere PT wurde nur von Briosch mit Nutella ernährt, dazu Erdbeer oder Vanillemilch, weil Milch ja gesund ist. Dazu jede Menge Süßkram, Kuchen ect. Alles das wo das Kind keinen Ärger macht und wo man nur schnell eine Verpackung aufreißen muss.
Hätte ich sie, wie Kleiner Klabauter empfiehlt, gewähren lassen wäre das auch heute noch so. Sie würde alle paar Minuten etwas naschen und wäre vermutlich noch immer stark übergewichtig.
Sie musste erst einmal lernen zu essen und heute nascht sie noch immer gerne, wie alle anderen auch, aber sie ißt auch normale Mahlzeiten.
Dabei musste ich ihr nie etwas rein zwängen, aber es gab eben auch nichts anderes und wenn sie das Mittagessen nicht angerührt hat, gab es das Abends eben wieder. Sie hatte allerdings auch mehr als genug auf den Rippen und es bestand keine Gefahr, dass sie verhungert.

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-Marc Aurel-
06.07.2019 09:40 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
Realschüler


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@multimum
Ich finde solche Szenen auch sehr befremdlich und für beide Seiten ungesund.
Aber - ich lasse selbst 1 jährige schon wählen, was sie essen möchten und ich habe weder bei meinen DPK noch bei meinen fast 70 BPK eins dabei gehabt, das damit nicht zurecht kam. Manche mussten erst lernen wie man wählt, manche mussten lernen daß wählen entscheiden bedeutet, aber ALLE haben das in kurzer Zeit gelernt.
Warum soll ich einem kleinen Kind vorschreiben, was es zu essen hat? Wenn auf dem Tisch Marmelade, Honig und Nutella steht, kann das Kind doch auswählen, was es möchte. Ich muss ja nicht gleich ein ganzes Brot damit bestreichen sondern erstmal ein "Gabel-Stückchen" und dann kann es erneut entscheiden.
X-mal Um entscheiden gibt es allerdings nicht bei mir.

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secondmum

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06.07.2019 09:41 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Habibi3 Habibi3 ist weiblich
Trotzkopf



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@ multimum
Ich sehe es so wie du.

Ich habe am Donnerstag hin und her überlegt ob ich den Film schaue. Die Diskussion vor einiger Zeit dazu hat mir echt Angst gemacht und ich dachte was für schreckliche Bilder wohl gezeigt werden....
Ich habe ihn dann doch gesehen und verstehe die ganzen Diskussionen hier nicht.
Den Arzt fand ich sehr sympathisch, In den Teambesprechungen wurde auch vernünftig über die Kinder gesprochen, Sorgen mitgeteilt.
Sicher fand ich auch einige Szenen ( wo der kleine durch den Park geschleift wird) befremdlich.
Es sind ja auch nur Bruchstücke der Therapie die man in so einem Film sieht, so dass man sich kein volles Bild machen kann.
Aber im großen und ganzen war es in meinen Augen der richtige Weg...
Die Eltern müssen lernen , was sie mit ihrem Verhalten/ Nichtverhalten angerichtet haben und die Kinder müssen aus ihrer Situation geholt werden. Und das geht nun Mal nicht immer mit Kuschelpädagogik.

Ihr könnt mich gern steinigen, aber dieses gefragt und mitentscheiden bei kleinen Kindern finde ich furchtbar.

Meine PT wollte gestern bei 15 Grad und trüben Wetter im leichten Sommerkleidchen in die Kita. Habe ich nicht erlaubt...
Hat sie natürlich einen Wutanfall bekommen und gezetert das sie nur im Kleid geht...
Ich habe ihr gesagt, das sie das anzieht was daliegt oder im schlüppi geht .
Klar hätte ich ihr auch den Willen lassen können, dann hätten wir einen friedlichen Morgen gehabt.
Aber ich finde mit 5 muss sie nicht festlegen was angezogen wird.


Übrigens war ihr auf dem kurzen Weg vom Auto zur Kita kalt- trotz langer Hose und Strickjacke.

__________________
"Was wir durch Liebe erlangen, kann uns niemand mehr nehmen."
06.07.2019 09:43 Habibi3 ist offline E-Mail an Habibi3 senden Beiträge von Habibi3 suchen Nehmen Sie Habibi3 in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
Student


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Wenn ein Kind zu einer Mahlzeit keinen Hunger hat, darf es auch eine Stunde später essen. Besser ist es doch, wenn das Kind sein Hunger- und Sättigungsgefühl genau kennt und dieses äußern kann, als wenn ein Kind sich zum Essen zwingt, weil die Eltern da Druck machen. All das führt doch nur zu Eßstörungen.



Meine Kinder hätten dann wohl immer zu einer Mahlzeit keinen Hunger und würden nach Belieben später essen. Damit hätten sie mich wunderbar unter Kontrolle. (Ich rede hier von schwer traumatisierten Kindern, die ihr Hungergefühl ausgeblendet haben, weil sie den Hunger in der HF sonst nicht ausgehalten hätten und deren wichtigstes Ziel ist, die Macht über alles und jeden zu haben).



Einer dieser meine Kinder ist jetzt erwachsen, hat als Jugendlicher dann ganz nch Belieben gegessen und sagt heute, dass er Magenprobleme hat, weil er nicht regelmäßig isst und bemüht sich um eine Regelmäßigkeit.
06.07.2019 10:03 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von Lexa


Unsere PT wurde nur von Briosch mit Nutella ernährt, dazu Erdbeer oder Vanillemilch, weil Milch ja gesund ist. Dazu jede Menge Süßkram, Kuchen ect. Alles das wo das Kind keinen Ärger macht und wo man nur schnell eine Verpackung aufreißen muss.
Hätte ich sie, wie Kleiner Klabauter empfiehlt, gewähren lassen wäre das auch heute noch so. Sie würde alle paar Minuten etwas naschen und wäre vermutlich noch immer stark übergewichtig.

.


Lexa, so Zeug biete ich meinen Kindern erst gar nicht an. Daher würde eine solche Situation erst gar nicht entstehen.
Wenn man ausgewogene und gesunde Nahrungsmittel anbietet (Pommes gibt es z.B. eher selten bei uns), dann picken die Kinder sich das für sie Passende heraus.


@Multimum
Deine rigide Haltung kann, wenn du an das "falsche Kind" gerätst, unmittelbar in einen solchen Machtkampf ums Essen münden.
Was machst du denn, wenn das Kind die Kartoffeln nicht essen will? Lässt du es so lange am Tisch sitzen, bis es diese gegessen hat? Darf das Kind solang nichts anderes haben?

Ich "motiviere" meine Kinder auch manchmal, das Angebotene zu essen. "Komm, noch zwei Gabeln." Oder mit entsprechenden Spielchen "Ein Löffel für die Oma..."
Aber darüber hinaus mache ich keinen Druck. Wenn das Kind heute keine Kartoffeln oder Nudeln will, dann muss es diese nicht essen.
Ich selbst habe ja auch nicht täglich auf dasselbe Lust und esse auch grundsätzlich nur das, worauf ich wirklich großen Appetit habe.

Zumindest bei meinen Kindern hier funktioniert das. Sie ernähren sich ausgewogen. Mein FAS-Kind mag eigentlich alles. Die Kleine ist da mäkeliger, das darf sie aber auch sein, da sie insgesamt genug gesunde Nahrungsmittel zu sich nimmt.
Ich würde z.B. bei einem Kind, dass nur noch Reis mag, nicht täglich Reis kochen.
Aber natürlich koche ich öfter mal das, was einem "schlechten Esser" schmeckt. Mein Kleinkind liebt Fleisch. Ich bin mir sicher, dass sie die darin enthaltenen Nährstoffe aktuell braucht. Daher koche ich das öfter als sonst.

Wenn ein Kind bestimmtes nicht mag oder nicht essen will, so hat es meiner Wahrnehmung nach deshalb nicht die Weltherrschaft an sich gerissen und auch nicht Familienführung. Sondern es teilt mir mit seinem Verhalten lediglich etwas über seinen Appetit mit, und über seine intuitive Wahrnehmung seiner körperlichen Bedürfnisse.
06.07.2019 10:21 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von same

Meine Kinder hätten dann wohl immer zu einer Mahlzeit keinen Hunger und würden nach Belieben später essen. Damit hätten sie mich wunderbar unter Kontrolle. (Ich rede hier von schwer traumatisierten Kindern, die ihr Hungergefühl ausgeblendet haben, weil sie den Hunger in der HF sonst nicht ausgehalten hätten und deren wichtigstes Ziel ist, die Macht über alles und jeden zu haben).



Warum hat ein Kind dich unter Kontrolle, wenn es später erst essen will????
Das begreife ich nicht. Was genau soll das Kind dabei kontrollieren?

Wenn man isst, obwohl man kein Hungergefüh hat, kommt es gerne zu Völlegefühl und Blähungen. Und man lernt dabei, aus Gewohnheit zu essen. Wir verlernen den Kindern dadurch, auf ihr Hunger- und Sättigungsgefühl zu hören.
Das sind später die Erwachsenen die ständig mit ihrem Gewicht kämpfen oder unter Verdauungsbeschwerden leiden, weil ma ihnen eine gesunde Körperwahrnehmung abtrainiert hat.
06.07.2019 10:32 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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@Multimum
Du bringst immer die ganz extremen Beispiele an. (Pizzeria)

Es gibt doch nicht nur Schwarz und Weiß. Wenn ich mein Kind mit aussuchen lasse, dann heißt das doch nicht, dass ich anschließend noch x mal den Teller tausche. DAS wiederum würde ich in aller Regel nicht machen, aus dem einfachen Grund, weil ich mir MEIN Essen nach MEINEM Appetit ausgesucht habe, und das will ich dann auch selbst essen.

Wenn wir im Restaurant sind, dann lass ich meine Kinder auch selbst entscheiden, aber ich mache dem Kind Vorschläge. Und wenn das Kind sich etwas bestellen möchte, von dem ich weiß, dass es das nicht essen wird, dann schlage ich etwas anderes vor. Ähnlich ist es beim Bäcker.

Wir sind damit bislang immer gut gefahren und auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Ganz ohne Machtkampf oder Machtdemonsration, a la "bevor die Kartoffeln nicht gegessen sind, gibt es auch nichts anderes mehr".


Meine Kinder können Essen als etwas Entspanntes und Lustvolles empfinden. Es gibt keinen Druck und keinen Zwang.
Sie lernen, die Bedürnisse ihres Körpers wahrnzunehmen, kennen ihr Hunger- und Sättigungsgefühl. Sie lernen, was gesund ist, und was weniger gesund. Und das man vom Gesunden mehr, vom Ungesunden weniger isst.

Letztlich nähren die Mahlzeiten Körper UND Seele. Und so soll es doch sein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 06.07.2019 10:40.

06.07.2019 10:39 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Azubi


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Zitat:
Original von KleinerKlabauter

Wenn wir im Restaurant sind, dann lass ich meine Kinder auch selbst entscheiden, aber ich mache dem Kind Vorschläge. Und wenn das Kind sich etwas bestellen möchte, von dem ich weiß, dass es das nicht essen wird, dann schlage ich etwas anderes vor. Ähnlich ist es beim Bäcker.




Genau SO soll es ja sein.

LENKEN !!

Nicht alleine entscheiden lassen.



Zitat:
Warum hat ein Kind dich unter Kontrolle, wenn es später erst essen will????
Das begreife ich nicht. Was genau soll das Kind dabei kontrollieren?



Kontrollieren ist in den Fall Bestimmen.


Wie läuft das ab?

In KiTA...von 25 Kindern haben 5 um 11 Uhr Hunger , 8 um 12 Uhr, 10 um 13 Uhr und der Rest hat garkeinen Hunger.

Alle essen lassen wann sie WOLLEN ?


Unsere Pizzeria hat bis 14 Uhr Mittagessen....was ist wenn ich um 15 Uhr Lust auf ne Pizza hab ?


Was ist mit festgelegten Essenszeiten in Mensa, OGS , Krankenhaus, Hotels, Gaststätten...

Zitat:
Was machst du denn, wenn das Kind die Kartoffeln nicht essen will? Lässt du es so lange am Tisch sitzen, bis es diese gegessen hat? Darf das Kind solang nichts anderes haben?


Wie ich schon sagte, braucht niemand was essen was ihm nicht schmeckt.

Aber nicht mäkeln.

Wer etwas nicht will ( wo ich weiß dass es ihm sonst schmeckt ) muss es nicht essen, bekommt aber auch keinen Ersatz....basta.

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
06.07.2019 11:32 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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Murmel Murmel ist weiblich
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Mal ganz ehrlich...wenn jeder Mensch doch weiß was für ihn gut ist, warum gibt es denn solche Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Gicht usw...?
Und warum sind dann so viele Kinder übergewichtig?
Und wenn ein Kind nur Reis isst, dann ist sicherlich nicht der Weg keinen Reis mehr zu kochen.
Wenn die Lösungen immer so einfach wären, dann würden sich die Eltern sicherlich nicht von Arzt zu Arzt hangeln und dann mit ihrem Kind in einer Klinik landen.
Die Kinder sind krank, ob hausgemacht oder nicht.
Ich finde es schon erstaunlich wie hier der ein oder andere urteilt.
Würden die Eltern nicht in die Klinik gehen heißt es: sie hätten ja Hilfe bekommen.
Gehen sie in die Klinik ist es die falsche Klinik.
Schon erstaunlich dass hier der ein oder andere IMMER die bessere Lösung parat hat.

Und warum sollen Kinder eigentlich nicht lernen dass man eben nicht wie Pippi Langstrumpf leben kann?
Gehört es nicht auch dazu ein Kind auf ein Leben vorzubereiten?
06.07.2019 12:18 Murmel ist offline Beiträge von Murmel suchen Nehmen Sie Murmel in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
[quote]Original von same

Meine Kinder hätten dann wohl immer zu einer Mahlzeit keinen Hunger und würden nach Belieben später essen. Damit hätten sie mich wunderbar unter Kontrolle. (Ich rede hier von schwer traumatisierten Kindern, die ihr Hungergefühl ausgeblendet haben, weil sie den Hunger in der HF sonst nicht ausgehalten hätten und deren wichtigstes Ziel ist, die Macht über alles und jeden zu haben).

[/quote

Warum hat ein Kind dich unter Kontrolle, wenn es später erst essen will????
Das begreife ich nicht. Was genau soll das Kind dabei kontrollieren?


Weil das Kind dann darüber bestimmen würde, wann ich mit ihm in der Küche bin. Es hat dann garantier Hunger, wenn ich telefoniere oder Besuch habe oder wenn es Langeweile hat.

Wenn man isst, obwohl man kein Hungergefüh hat, kommt es gerne zu Völlegefühl und Blähungen. Und man lernt dabei, aus Gewohnheit zu essen. Wir verlernen den Kindern dadurch, auf ihr Hunger- und Sättigungsgefühl zu hören.
Das sind später die Erwachsenen die ständig mit ihrem Gewicht kämpfen


Das sehe ich anders. Ich denke, dass eher die unter ihrem Gewicht kämpfen, die eben essen, wenn sie Hunger haben - ständig.

oder unter Verdauungsbeschwerden leiden, weil ma ihnen eine gesunde Körperwahrnehmung abtrainiert hat.

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Faza
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Hallo,

habe den Film auch vor ein paar Wochen geschaut und musste an ein paar Stellen schlucken. Ich fand ihn aber auch nicht so furchtbar, wie ich es nach den vorherigen Schilderungen erwartet habe.

Zum Thema Ernährung: Ich esse keine Wurst, keinen Käse, keinen Salat, keine Zwiebeln, keinen Knoblauch, ..... Ich bin ein wirklich mäkeliger Esser. Daher kann ich auch meinen Kindern nicht predigen, dass man alles essen muss. Aber ich fordere sie auf, zu probieren. Es sei denn, sie finden es wirklich eklig, dann müssen sie das auch nicht.
Lustigerweise essen meine Kinder fast alles. Ok, der 10jährige ist kein Fleisch mehr, aber das ist auch ok. Wenn wir woanders essen, braucht es keine Extrawürste zu geben. Wer kein Fleisch isst, isst eben die Beilagen, wer keine Kartoffeln möchte, isst vom Rest. Wer nichts essen möchte, soll es lassen, aber nicht jammern.

Ich wurde als Kind von meinem Vater gezwungen, ein Leberwurstbrot zu essen. Ich musste ins Krankenhaus, da ich mich so geekelt habe, dass eine Gelbsucht vermutet wurde. Bis heute wird mir übel, wenn ich Leberwurst nur rieche. Daher "darf" die auch niemand hier im Haus essen bzw. kommt die nicht in unseren Kühlschrank.

Ich lasse meine Kinder (leibliche und Pflegekinder) schon mitentscheiden, aber keine xxx Alternativen. Und beim Essen ist es so, entweder sie essen, was ich gekocht habe, oder sie können gerne Obst oder ein Butterbrot essen. Das machen sie sich dann aber bitte selber.
Nachmittags steht immer ein Teller mit Rohkost (Obst und Gemüse) hier, der wird von allen gerne geleert. Daher gehe ich davon aus, dass sie auch genug Vitamine haben.

Wenn unsere 5jährige PT bei 15 Grad ein Sommerkleid anziehen möchte, weise ich sie gerne auf die Temperaturen hin und dass ich denke, dass sie frieren wird. Möchte sie es trotzdem anziehen, lasse ich sie, nehme aber etwas wärmeres mit. Wenn sie friert, gebe ich es ihr ohne "blöde Sprüche oder Belehrungen" und sie zieht es an. Meistens hört sie aber auf das, was ich ihr sage. Mein 10jähriger friert auch bei 15 Grad nicht in T-Shirt und kurzer Hose, er ist auch superselten erkältet.

Letzte Woche wollte PT unbedingt die gefütterten Winterstiefel bei 38 Grad zum einkaufen anziehen. Trotz meines Einwands, dass ihre Füße bestimmt schwitzen werden, ging sie so los. Irgendwann zog sie von alleine die Schuhe aus und nahm die von mir eingepackten Sandalen....

Ich habe mir abgewöhnt, wegen jeder Kleinigkeit zu kämpfen. Es gibt Situationen und Dinge, da lasse ich nicht mit mir reden, das wissen und akzeptieren die Kinder. Na ja, vielleicht der 15jährige nicht, aber Pubertät ist halt eine andere Liga.
Meine Kinder merken auch, wenn es mir wichtig und ernst ist. Und dann funktioniert es auch gut. Ich brauch meine Energie und meine Nerven für andere Kämpfe.

Wir hatten bzw. haben alle Kinder im Familienbett gehabt, bis sie mindestens 5 waren. Für uns hat es gepasst (jedes Kind hatte aber sein eigenes Zimmer und auch sein eigenes Bett zur Verfügung). Und alle sind dann irgendwann ohne Theater in ihre Betten umgezogen. Für andere völlig unverständlich, für uns völlig normal. Es gab aber keine Diskussionen bei den Schlafenszeiten, auch heute sind die ganz klar geregelt und höchstens bei Krankheit variabel.

"Die Erziehung" gibt es bei uns nicht. Jedes unserer Kinder hat eine eigene Persönlichkeit, der eine braucht ganz starre klare Regeln, der andere möchte die Sachen vorher verstehen. Trotzdem funktioniert es auch ausserhalb unserer Familie gut in Kindergarten, Schule und bei Besuch bei Freunden in deren Familien. Wir haben aber feste Strukturen, Rituale und Regeln, aber irgendwie funktioniert das gut. Und wenn es eben mal nicht so gut funktioniert, ist das eben so. Ich hab auch mal miese Tage.

Ich bin mir sicher, dass die Not und Verzweiflung der Eltern, die in so eine Einrichtung gehen, sehr groß ist und das niemand leichtfertig seinen Kindern "antut".

Viele Grüße

Faza
06.07.2019 13:03 Faza ist offline Beiträge von Faza suchen Nehmen Sie Faza in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Wegen der Motivation der Eltern: kann auch sein, dass einige von ihnen die Klinik als Auflage vom JA bekommen haben, das wird ja nicht gesagt.

Bei uns im JA machen sie das mit Familien, wenn es gar nicht klappt und sich eine Besserung erhoffen lässt.

Auf jeden Fall müssen LE schon ganz schön neben sich stehen, bevor sie sowas wie im Film mitmachen, denke ich.

Mir blieb noch die Frau im Ohr, die drohte, das Kind abzugeben, sollte es in der Klinik auch nicht klappen.

Wäre spannend zu erfahren, was aus den Kindern geworden ist und wie die jetzt drauf sind.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
06.07.2019 13:10 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Murmel Murmel ist weiblich
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Zitat:
Original von Faza
Ich bin mir sicher, dass die Not und Verzweiflung der Eltern, die in so eine Einrichtung gehen, sehr groß ist und das niemand leichtfertig seinen Kindern "antut".


Daumen

Und sich selbst auch.
06.07.2019 13:16 Murmel ist offline Beiträge von Murmel suchen Nehmen Sie Murmel in Ihre Freundesliste auf
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@Faza Daumen

Also wer eine 7jährige mit 15 KG erzieht, die gerade 1kg abgenommen hat, kann sich über einige Kommentare hier nur totlachen. Wenn sich zu FAS, Bindungsstörung und Trauma auch noch eine magersüchtige LM in das Päckchen schmuggelte sind alle Weisheiten Schabernack.
Das gemeinsame Ziel von Lehrerin, Ärztin und uns lautet: Hauptsache Kalorien! So kommt es, dass Töchterlein vom Mittagstisch aufsteht und mit einer Tüte Katjes in die Mittagsruhe geht. Wusstet ihr das ein Schokobon 30kcal hat? Grandios!
Man kann an dem Kind anatomische Studien betreiben. Jeder Knochen ist gut sichtbar. Wir jubeln 100g weise.
06.07.2019 13:22 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
Hauptschüler



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Zitat:
Original von secondmum
@lexa,
Wie können das denn sicher gebundene Kinder sein? Diese Kinder haben durch ihr extremes Verhalten (bewußt oder unbewusst) die Kontrolle und Macht über ihre Eltern erlangt und leiden darunter weil es unnatürlich ist und Unsicherheit erzeugt. Die Eltern stehen am Abgrund der Verzweiflung mit größter Unsicherheit und wissen nicht mehr ein noch aus. Sie können gar keine sichere Bindung anbieten.
Es mag sein, daß man in solchen verfahrenen Situationen eiserne Methoden braucht, um diese zu durchbrechen. Maximal erhält man damit aber nur funktionierende Kinder.
Was die Eltern jetzt ganz dringend brauchen, ist Unterstützung und Hilfe, um nun eine gesunde und sichere Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen - in der sie lernen, die Bedürfnisse (nicht Launen) ihres Kindes zu erkennen, darauf einzugehen und trotzdem die Führung in der Familie inne haben um dem Kind die nötige Sicherheit zu bieten.
Nur vermute ich, daß die Klinik mit der Funktionalität des Kindes zufrieden ist und dies mit guter Eltern-Kind-Beziehung gleich setzt.


So sehe ich das auch.
Ich habe mir den Film vorher zum zweiten Mal angeschaut, und ich bin immernoch entsetzt. Beim ersten Mal hatte ich NOCH Schlimmeres erwartet.
Aber der Umgang mit den Kleinkindern ist absolut menschenunwürdig.
Am schlimmsten finde ich die Untersuchungssituationen beim Arzt. Die Kinder sollen das über sich ergehen lassen, und wenn sie weinen, wird das als "Regulationsstörung" bezeichnet. Die Eltern dürfen dabei keine Sicherheit geben, nicht unmittelbar dabei sein.
Was hat dieses völlig unpassende Verhalten seitens der Erwachsenen mit Therapie zu tun?
Noch dazu wurde die Untersuchung sehr grob gemacht, sich wehrende Kinder wurden nach unten auf die Liege gedrückt, der Spiegel, um in den Mund zu schauen, wurde grob in den Mund gedrückt, während die Kinder sich wehrten.

Niemals würde man so mit Erwachsenen umgehen! Einem Erwachsenen mit Angst vorm Zahnarzt würde dieser niemals grob den Mund öffnen mit den Worten "Das müssen Sie lernen, dass ein Zahnarztbesuch gar nicht so schlimm ist."
Mit Kindern wird aber derart grob und völlig respektlos umgegangen. Und den Eltern wird eingeredet, dass es falsch ist, den Kindern in dem Moment Sicherheit zu geben.

Ich kann das drehen und wenden wie ich will in meinem Kopf ... aber was dort gemacht wird, ist nicht richtig. Der Zweck heiligt doch nicht die Mittel.

Die Klinik bringt tatsächlich funktionierende Kinder hervor, Kinder, die aufgegeben haben, Widerstand zu leisten. Aber der letzte Funke Vertrauen in die Eltern wird in der Klinik zerstört.
Auch das Trennungsprozedere in der Mäuseburg ... ein Unding. Irgendwann gibt jedes Kind auf!
Als die Mütter zurück kamen, um die Kinder abzuholen, haben diese sich weggedreht, sich von den Müttern abgewendet, sie ignoriert.
Das typische Verhalten von Kindern mit unsicher vermeidender Bindung!
Selbst wenn es Kinder gab, die eine sichere Bindung an die Eltern hatten, so wurde diese in der Klinik mit Sicherheit zerstört.
Unsicher-vermeidend gebundene Kinder sind diejenigen, die tatsächlich "am besten funktionieren", die den Eltern "am wenigsten Ärger machen", die "am besten erzogen" wirken.
Aber will man das? Was ist der Preis dafür, dass das Kind nun anstatt Pommes und Chicken Nuggets auch noch Blumenkohl isst?

Jedes pädagogische und therapeutische Vorgehen lässt sich mit irgendwelchen Theorien (die auch durchaus plausibel klingen mögen) erklären. Aber das, was die Klinik macht, geht am eigentlichen Problem vorbei.

Die Eltern der Kinder dort haben an irgendeinem Punkt den "inneren Draht" zu ihren Kindenrn verloren. Sie konnten ihre Kinder nicht mehr spüren, ihre Bedürfnisse nicht mehr wahrnehmen. Hier ist eine Verbindung auf der Herzensebene ins Wanken gekommen. In dem Moment begann dann der "Machtkampf". Wobei ich es gar nicht als solchen bezeichnen würde. Die Kinder zeigen ihre innere Not. Sie wollen doch die Erwachsenen nicht kontrollieren.
Ich finde das schlimm, den Eltern dies permanent einzubleuen. Irgendwann glauben sie es. Und verlieren die Fähigkeit, ihre Kinder zu sehen und zu "spüren" völlig. Und auch das eigene Bauchgefühl.

Ach, und den ekligen Blumenkohl mit der matschigen weißen Soße hätte ich auch nicht gegessen. Das Essen sah unappetitlich aus und war lieblos angerichtet. Dass ein Kind das nicht essen möchte, verstehe ich gut.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 06.07.2019 22:55.

06.07.2019 22:52 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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AnkeL
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Habe gerade bei Rehakids den folgenden link bzgl. der Elternschule entdeckt.

Katja Saalfrank hat auf Facebook einen Brief einer Frau veröffentlicht, die vor 25 Jahren in dieser Abteilung der Klinik therapiert wurde.

Ich finde das sehr interessant, vor allem, da wohl auch in dem Film nur aktuelle Fälle gezeigt wurden, aber keine Fälle von früher, um zu sehen wie es diesen Kindern heute geht.

Ich persönlich habe mir den Film Elternschule bewusst nicht angesehen. Mir persönlich reicht die Meinung einer mir bekannten Mitarbeiterin des dortigen SPZ's, die ich für fachlich sehr kompetent halte. Und diese ist nicht so positiv.... und das nicht aufgrund des Filmes....

klick
06.07.2019 22:54 AnkeL ist offline Beiträge von AnkeL suchen Nehmen Sie AnkeL in Ihre Freundesliste auf
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AnkeL
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Nachtrag:

Es lohnt sich auf der Facebookseite von Katja Saalfrank weiter runter zu scrollen....
06.07.2019 23:00 AnkeL ist offline Beiträge von AnkeL suchen Nehmen Sie AnkeL in Ihre Freundesliste auf
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